Wunderland Südindien

Paradiesische Landschaften, alte Kulturen, geheimnisvolle Tempelstädte, der Duft von exotischen Gewürzen und Blüten, die leuchtenden Farben der Saris und der Sonnenuntergänge – Südindien und seine Bundesstaaten Kerala, Karnataka und Tamil Nadu sind eine der schönsten Gegenden Indiens. Naturschutzgebiete, Berge über 2.000 m Höhe, Traumstrände und Dschungel lassen keine Wünsche offen. Fahren Sie mit dem Toy Train durch das Hochland, spazieren Sie durch die herrlich grünen Teeplantagen und genießen Sie eine romantische Nacht auf dem Hausboot in den Backwaters.

Mit wundervoller Landschaft, beeindruckenden Ruinen und faszinierenden Städten ist Karnataka eine der attraktivsten Staaten Indiens. Lernen Sie Bangalore, die Hauptstadt Karnatakas kennen, das auch als das Silicon Valley of India bekannt ist. Erkunden Sie das märchenhafte Mysore mit seinem faszinierenden Stadtpalast und spüren Sie den zauberhaften Charakter, den sich die Stadt bis heute erhalten hat.

Der Himmel auf Erden - Ein Paradies ohne Gleichen - das sind die Backwaters von Kerala. Die schönste Art diese einzigartige Zauberwelt zwischen Land und Wasser zu entdecken, erfahren Sie bei einer Fahrt durch die Lagunen und Kanäle vorbei an Palmen, Reisfeldern, vereinzelten Häusern und kleinen Siedlungen.

Entdecken Sie das Wunderland Tamil Nadu, die magische Mischung aus Sandstränden, herrlichen Landschaften, uralten Kulturen und historischen Stätten, die seit jeher jeden Reisenden in ihren Bann zieht. Lassen Sie sich verzaubern von den herausragenden Monumenten, die mit hunderten von bunten Götterfiguren geschmückt sind.

Das folgende Reisebeispiel ist eines von vielen Möglichkeiten und kann ganz individuell auf Ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse zusammengestellt werden.

Reisebeispiel nach Bangalore/von Trivandrum ab € 1.265,00 pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück

Preise für Gruppen sowie Einzelzimmer auf Anfrage

Dauer: 16 Tage / 15 Nächte

Reiseroute: Bangalore Sravanabelagoa Hassan Belur & Halebid Srirangapatnam Somnathpur Mysore Ooty Kodaikanal Munnar Cochin Alleppey Kovalam Kanyakumari Trivandrum



Tag 1

Aufbruch nach Bangalore

Tag 2

Willkommen in Bangalore

Sie kommen nach Mitternacht in der Garten- und Hightech Stadt Bangalore an. Sie werden von einem örtlichen Mitarbeiter am Flughafenausgang begrüßt und zum Hotel begleitet. Nach dem Check-In können Sie sich von der langen Anreise erholen und akklimatisieren. Ein paar Stunden Schlaf bewirken dabei wahre Wunder.

Bangalore – Die IT Metropole

Bangalore wird einmal Indiens Stadt der Zukunft sein, so hat es der damalige Premierminister Nehru dem einstigen provinziellen Bangalore vor 60 Jahren vorausgesagt. Und tatsächlich, die Stadt erlebte einen rasanten Anstieg der Bevölkerung sowie einen unglaublichen Entwicklungsboom. Computer- und Hightech Firmen haben sich in Bangalore niedergelassen und machten die Stadt zum Zentrum der indischen Softwareindustrie. Seit dem gilt Bangalore als das Silikon Valley of India.

Auf den ersten Blick sieht die Gartenstadt mit ihren Parkanlagen, botanischen Gärten, Highways und Wolkenkratzern, sehr europäisch aus, doch ist hier die indische Vergangenheit mit seinen zahlreichen Tempeln noch deutlich spürbar.

Gegründet wurde Bangalore 1537 von Kempe Gowda, einem Vasallen des Vijayanagar-Reichs. Einer Legende nach hat eine alte Frau im 10. Jahrhundert einem hungrigen Hoysala König, der sich verirrt hatte, gekochte Bohnen gereicht und ihm somit das Leben gerettet. Aus Dankbarkeit taufte er die Stadt - Benda Kaluru - Stadt der gekochten Bohnen.

Ihren ersten Tag in Indien verbringen Sie mit der Besichtigung von Bangalore. Bewundern Sie den im Jahre 1760 angelegten Lal Bagh Botanical Garden, eine blühende Oase mitten in der Stadt. Hier befindet sich die größte Ansammlung tropischer und subtropischer Pflanzen in Indien sowie jahrhundertealte Bäume. Der Cubbon Park ist das grüne Herz der Stadt mit einer Fläche von 1,3 km2. Seine Springbrunnen, Statuen und die vielen bunten Blumen verleihen ihm eine besondere Leichtigkeit.

Weiter geht es zum Tempel Sri Radha Krishna Chandra. Es ist der größte ISKCON Tempel-Komplex der Welt. Ein riesiger Schrein erstreckt sich auf fast 3 Hektar des Hare Krishna Hügels.

Tag 3

Sravanabelagola

Heute führt Sie Ihre Reise nach Hassan unterwegs machen Sie Station in der königlichen Tempelstadt Sravanabelagola, einem wichtigen Pilgerort der Jains. Hier steht auf dem Indragiri Hügel die größte und gewaltigste 1.000 Jahre alte, Granitmonolith-Statue von Lord Gomateswhar, einem Jain-Asketen. Nach dem Sie 614 Stufen erfolgreich hinter sich gelassen haben und nun auf dem Gipfel angekommen sind, werden Sie mit einem grandiosen Ausblick belohnt.

Nach der Besichtigung fahren Sie weiter nach Hassan und checken dort im Hotel ein. Den Rest des Tages können Sie entspannen und sich auf den nächsten Tag freuen, da erwartet Sie ein Ausflug zu den Highlights der Hoysala-Architektur.

Tag 4

Belur und Halebid

Sie unternehmen heute einen Ausflug nach Belur und Halebid. Die beiden Städte sind berühmt für ihre Tempelanlagen. Hier regierte die Hoysala Dynastie zwischen 1040 und 1345. Die prächtigen Tempel aus dem 12. Jahrhundert erregen Bewunderung und Staunen, aufgrund ihres unvergleichlichen Figurenreichtums. Jede Nische und jede Ecke ist mit einzigartigen Kunstwerken verziert. Lassen Sie sich verzaubern von dieser beeindruckenden Architektur und tauchen Sie ein in die Mythen der indischen Götterwelt.

Belur - Das Erbe der Hoysala-Dynastie

Die größte Attraktion in Belur ist der Chennakesava-Tempel. Er wurde 1117 von König Vishnuvardhana zum Gedenken an seinen Sieg über die Chola errichtet. Beeindruckend ist die Fassade, mit ihren dicht aneinander gereihten und detailgetreuen Verzierungen, Skulpturen von Musikanten, Tänzern, erotischen Figuren, 644 Elefanten, von denen keiner dem anderen gleicht.

Halebid – Die Stolze Hauptstadt

In der nahegelegenen alten Hauptstadt Halebid erwartet Sie der Hoysaleshwara-Tempel, der ebenfalls mit wunderschönen Skulpturen ausgestattet ist. Seine Wände sind reich geschmückt mit einer Vielzahl von hinduistischen Gottheiten, mystischen Wesen, Tieren, Kriegern und Darstellungen aus dem Leben der Hoysala Könige. Besonders schön sind auch die mit Juwelen geschmückten Tempelwächter und der Stier, der Shivas Reittier darstellt.

Tag 5

Srirangapatnam - Die Festungsstadt

Am Morgen verlassen Sie Hassan und fahren nach Mysore. Auf dem Weg dorthin besichtigen Sie die Überreste der alten Hauptstadt von Mysore, Srirangapatnam. Die Stadt stammt aus dem 18. Jahrhundert und liegt auf einer 5 km langen Insel im Kaveri Fluss. Hier kämpfte Tipu Sultan gegen die immer stärker werdende Macht der Briten und ihrer Ostindischen Kompanie. Wegen seiner unerschrockenen Furchtlosigkeit im Kampf gegen die Briten wurde Tipu Sultan auch Tiger of Mysore genannt. Nach mehreren erfolgreichen Schlachten unterlag er ihnen letztendlich. Zahlreiche Teile der Stadt wurden von den Briten zerstört, doch glücklicherweise haben einige faszinierende Bauten dem Angriff standgehalten und sind noch vollständig erhalten. Sie spiegeln den einstigen Glanz und die Macht des Reiches wider.

Daria Daulat Bagh – Der Sommerpalast von Tipu Sultan

Inmitten einer herrlich angelegten Gartenanlage befindet sich der Sommerpalast. Tipu Sultan ließ das Gebäude im Jahre 1784 errichten und nahm sich den nordindischen Baustil der Moguln zum Vorbild. Der zweistöckige Bau besteht fast vollständig aus Teakholz. Die zum Teil vergoldeten Innenwände sind aufwendig mit Fresken, Glas- und Spiegelarbeiten verziert. Die Wandmalereien zeigen Darstellungen aus dem Leben am Hofe sowie Tipus Schlachten gegen die Briten. In dem dort untergebrachten kleinen Museum sind diverse Kunstwerke und verschiedene Besitztümer Tipu Sultans ausgestellt.
Im Westen der Insel ist die Festung von Doppelmauern umgeben. Ein Obelisk markiert die Stelle, an der die Briten die Mauern durchbrachen und die Truppen von Tipu Sultan überraschten. Auch wurde die Stelle markiert an der Tipu Sultan bei dem Angriff ums Leben kam. Bestaunen Sie das erhaltene Verlies, in dem der Herrscher zahlreiche britische Soldaten gefangen hielt.

Gumbaz – Das Mausoleum

Sie besichtigen die Ruhestätte der Sultan-Familie aus dem Jahre 1784. Das Bauwerk fasziniert durch seine schweren Ebenholztüren mit Einlegearbeiten aus Elfenbein, seiner schneeweißen Zwiebelkuppel und die reich verzierte Fassade.
Im Anschluss setzen Sie Ihre Fahrt nach Mysore fort, legen allerdings einen weiteren Stopp ein und besichtigen Somnathpur.

Somnathpur

In dem kleinen Dorf steht ein wahres Juwel und ein letztes, großartiges Monument der Hoysala Architektur, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Der Keshava-Vishnu-Tempel wurde 1268 erbaut und ist ein wunderschöner reich verzierter Tempel mit einer Mischung aus nördlichen und südlichen Baustilen der Hindu-Architektur. Besonders beeindruckend sind die meisterhaften Steinmetzarbeiten sowie die prächtigen, aus glänzendem Speckstein, gehauene Darstellungen der Götter, die die Außenmauern des Schreins schmücken.
Weiter geht die Reise zu Ihrem heutigen Ziel, in das 28 km entfernte Mysore.

Tag 6

Märchenhaftes Mysore

Heute erobern Sie die Stadt der Düfte, der Seide und Paläste. Die einstige Hauptstadt der Wodeyars Dynastie ist eine der schönsten Orte im südlichen Indien. Mit seinen grandiosen Palästen, majestätischen Gebäuden, den mit Blumen bepflanzten Alleen, weitläufigen Gärten sowie dem Duft von Sandelholz und Weihrauch in der Luft, strahlt die Stadt etwas Märchenhaftes aus. Die einstigen Fürsten prägten den zauberhaften Charme der Stadt, den sich Mysore bis heute erhalten.

Amba Vilas Palace

Die Nachkommen der Herrscherfamilie leben noch heute in einem Teil des riesigen Amba Vilas Palace, an dem Ihre heutige Besichtigungstour beginnt. Der prächtige Maharaja Palast ist reich verziert mit Kuppeln, Türmchen, Bögen und Kolonaden. Von einem Brand völlig zerstört, wurde er zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts von einem britischen Architekten neu erbaut. Es ist eine wahre Fundgrube herausragender Schnitzereien, alten Gemälden, Marmor- und Mosaikböden und einem Thron aus purem Gold. An Festtagen wird seine Fassade mit 96.000 Glühlampen eindrucksvoll erleuchtet. Dieses unglaubliche Bauwerk, wirkt wie ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht.

Chamundi Hill

Ein herrlicher Panorama-Blick über die Stadt Mysore bietet sich Ihnen von der Spitze des Chamundi Hill. 1.000 Stufen führen auf den 1.062 m hohen Hügel. Hier erhebt sich der Sri Chamundeshwari-Tempel aus dem 12. Jahrhundert mit seinem 40 m hohen Gopuram (Eingangsturm). Dieser wurde allerdings erst vor etwa 300 Jahren hinzugefügt. Etwas tiefer steht der 4,80 m hohe, aus Granitstein geschlagene Nandi Bulle. Ein Stierähnliches Wesen aus der hinduistischen Mythologie, war Reittier und treuer Diener Shivas. Es führte sein himmlisches Gefolge an und wacht als Hüter der Schwelle vor jedem Shiva Tempel.

Danach steht Ihnen der restliche Tag für eigene Entdeckungen zur Verfügung. Bummeln Sie doch über einen der farbenprächtigsten Basare. Es erwarten Sie hier alle möglichen Gewürze und Kräuter, viele verschiedene Früchte- und Gemüsesorten sowie Dufthölzer und ätherische Öle.

Tag 7

Fahrt mit dem Blue Mountain Train

Nach dem Frühstück geht es nach kurzer Fahrt nach Mettupalaya, von hier aus fahren Sie mit der historischen Zahnradbahn hinauf in das Bergdorf Ooty. Diese noch dampfbetriebene Zahnradbahn, liebevoll auch - Toy Train - genannt, startet auf 350 m Höhe am Fuße der Nilgiri Berge und endet nach einer Fahrt durch eine wildromantische Landschaft in 2.300 m Höhe in Ooty. Für die 46 km lange Strecke benötigt die Bahn ca. 4 Stunden. Sie fährt vorbei an zahlreichen Teeplantagen, durch 16 Tunnel und über 250 Brücken. Dieser Zug wurde im Jahre 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Ooty – Königin der Bergstationen

Das in 2.300 m hochgelegene Ooty ist eines der beliebtesten Bergstationen in Südindien. Es liegt in den Nilgiri-Bergen, einem Ausläufer der Westghats, eingebettet in herrlich grüne Teeplantagen, Pinien- und Eukalyptuswälder. Mit seinen typischen Herrschaftshäusern, aus der britischen Kolonialzeit, wurde es 1821 von den Briten als Zuflucht vor der Hitze im Flachland entdeckt. Auch heute noch ist die kleine Stadt mit seinem gemäßigten Klima ein beliebtes Ferienziel und die Berge ringsum bieten Wanderern unglaublich viele Möglichkeiten.

Nach Ankunft und Check-In im Hotel können Sie die Seele baumeln lassen und die herrliche Landschaft genießen.

Tag 8

Botanischer Garten

Heute steht ein Besuch im botanischen Garten auf dem Programm. Die 20 ha große Gartenanlage wurde 1847 angelegt und zählt zu einer der schönsten Gärten Indiens. Es erwarten Sie 650 verschiedene Pflanzenarten darunter seltene Bäume, Blumen sowie ein versteinerter 20 Millionen Jahre alter Baum.

Den Rest des Tages können Sie entspannen und Ooty und seine Umgebung auf eigene Faust entdecken. Genießen Sie bei einer Wanderungen die herrliche Aussicht auf die Nilgiri Hills.

Tag 9

Kodaikanal

Am frühen Morgen machen Sie sich auf den Weg zur nächsten Bergstation, nach Kodaikanal. Sie ist neben Ooty eine weitere bekannte und wichtige Hill Station in Tamil Nadu. Sie liegt in den Palani-Bergen auf 2.200 m Höhe, umgeben von einem herrlich tropischen Regenwald. Kodaikanal ist mit seinen Bergen, Felsen, Wasserfällen und Seen ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Der Ort wurde im Jahre 1863 um einen sternenförmigen See, dem Kodaikanal Lake angelegt. Er ist 24 Hektar groß, eingerahmt von einem fünf Kilometer langen Uferweg und bietet Möglichkeiten für Bootsfahrten und Spaziergänge.

Nach Ihrer Ankunft am Nachmittag und dem Check-In im Hotel, steht Ihnen der Rest des Tages für eigene Entdeckungen zur Verfügung. Genießen Sie diese atemberaubende Berglandschaft und das angenehme Klima.

Tag 10

Kodaikanal

Heute unternehmen Sie eine Besichtigungstour in Kodaikanal. Eine spektakuläre Aussicht über die Ebenen hat man auf dem einen Kilometer langen, an einem Steilhang gelegenen Weg, dem Coaker’s Walk.

Sie besuchen die imposante Felsformation, den Pillar Rock. Er befindet sich ca. sieben Kilometer vom Kodaikanal Lake entfernt und besteht aus drei 122 m hohen Felsen. Bei klarem Wetter bietet sich Ihnen eine fantastische Aussicht.

Tag 11

Munnar

Heute führt Sie Ihre Reise in die Berge von Kerala, nach Munnar. Die kleine reizvolle Bergstation liegt auf 1.600 m Höhe, eingerahmt von kilometerweiten Tee- und Kardamomplantagen. Es ist eines der höchstgelegenen Teeanbaugebiete der Welt. Es bietet sich Ihnen ein Meer von atemberaubendem Grün und eine wunderschöne Bergkulisse. Genießen Sie eine Wanderung durch die hügeligen Plantagen, erfreuen Sie sich an der prächtigen Vegetation und atmen Sie diese herrliche frische und klare Luft.

Tee-Museum

Sie besuchen das einzigartige Tee-Museum, das Ihnen die veralteten Methoden der Teezubereitung zeigt und Sie erfahren mehr über die Verarbeitung des Tees und seiner Geschichte.

Tag 12

Cochin - Königin des arabischen Meeres

Nach dem Frühstück verlassen Sie Munnar und fahren nach Cochin. Wegen seiner malerischen Lage, in einem natürlichen Hafenbecken gelegen und den verschiedenen Stadtvierteln, die sich auf mehreren Halbinseln verteilen, wird Cochin auch die Königin des Arabischen Meeres genannt. Es ist eine lebendige Hafenstadt und bietet eine harmonische Mischung aus verschiedenen Kulturen. Zahlreiche Händler, Kaufleute und Herrscher aus Europa und China haben ihre Spuren hinterlassen, die sich heute noch in den Gebäuden, Traditionen, Bräuchen, dem Essen etc. widerspiegeln. Der gewinnträchtige Handel mit den in den Kardamom-Bergen angebauten Gewürzen ließ die Stadt Cochin schon im 16. Jahrhundert zum bedeutendsten Hafen der Malabarküste werden.

Fort Cochin und seine Sehenswürdigkeiten

Ihre Besichtigungstour beginnt in Fort Cochin, in einer der ältesten europäischen Siedlungen Indiens. Eine besondere Attraktion sind die berühmten chinesischen Fischernetze aus dem 13. Jahrhundert, welche das Nordufer von Fort Cochin säumen und wegen ihrer malerischen Lage zwischen Meer und Altstadt, das Wahrzeichen der Stadt sind. Einen besonderen Zauber erleben Sie am frühen Morgen bei den chinesischen Fischernetzen, wenn diese mit reichem Fang aus dem Wasser gezogen werden. Oder aber bei Sonnenuntergang vom Ufer oder einem Boot aus, wenn sich das imposante Gewirr von Holzstangen, Seilzügen und Netzen als schwarze Silhouette gegen den roten Feuerball abzeichnen.

Im Anschluss besichtigen Sie die älteste europäische Kirche Indiens, die St. Francis Church, sowie das Grabmal des portugiesischen Seefahrers Vasco da Gama. Er verstarb im Jahre 1524 in Cochin und wurde hier beigesetzt. Im historischen Stadtteil Mattancherry besichtigen Sie den Dutch Palace. Der Palast ist schönes Beispiel für den indisch-europäischen Baustil. Weiter geht es zum Judenviertel mit der Synagoge aus dem Jahre 1567.
Der Nachmittag steht Ihnen für eigene Entdeckungen zur freien Verfügung.

Die berühmten Kathakali Tänzer

Am Abend erleben Sie den Höhepunkt des heutigen Tages. Sie besuchen eine Kathakali Tanzaufführung. Leuchtender als jeder Sonnenaufgang sind die Farben mit denen die Kathakali-Tänzer ihre Gesichter zu beeindruckenden Masken schminken. Die aufwendigen Kostüme und Gesichter erzählen die Geschichten von Mahabharata und Ramayana. Es ist eine harmonische und beeindruckende Mischung aus Drama, Tanz und Ritual, die ausschließlich von Männern getanzt wird. Dieses lebhafte und farbintensive Schauspiel ist ein Erlebnis der besonderen Art, dass Sie auf keinen Fall versäumen sollten.

Tag 13

Romantische Bootsfahrt auf den Backwaters

Heute geht es nach Alleppey zur Anlegestelle der Hausboote. Es erwartet Sie eine faszinierende Fahrt durch die tropische Schönheit der Backwaters. Einst dienten diese Boote als Transportmittel von Reis und Gewürzen. Heute sind es umgebaute Hausboote mit allem Komfort. Genießen Sie eine unvergessliche Reise durch die zauberhafte Lagunenlandschaft Keralas. Erleben Sie eine Oase der Ruhe und gleiten Sie auf der schimmernden Wasseroberfläche vorbei an Palmenwäldern und Reisfeldern. Lassen Sie sich mit landestypischen Speisen verwöhnen und genießen Sie einen atemberaubenden Sonnenuntergang. Genießen Sie die tropische Atmosphäre, lassen Sie sich von den exotischen Düften in der Luft verzaubern und verbringen Sie eine traumhaft romantische Nacht auf dem Hausboot.

Tag 14

Kovalam – Paradies des Südens

Nach einem guten Frühstück auf dem Hausboot führt Sie Ihre Reise weiter in das kleine Fischerdörfchen Kovalam. Hier findet man einen der schönsten Strände an der Südwest-Küste. Es wird gern als das Paradies des Südens bezeichnet. Der Strand ist in drei Teile unterteilt und der interessanteste und populärste ist der Light-House Beach. Besonders die Landzunge, die mit einer Ansammlung großer Felsbrocken ins Meer mündet, lädt in den Abendstunden ein, den herrlichen Sonnenuntergang zu genießen.

Genießen Sie den Rest des Tages in diesem herrlichen Paradies, lassen Sie die Seele baumeln, entspannen Sie am Strand oder gönnen Sie sich eine Ayurveda Massage.

Tag 15

Kanyakumari am Kap Comorin

Heute unternehmen Sie einen Ausflug in das malerische Städtchen Kanyakumari. Es liegt am südlichsten Punkt des Subkontinents am Cape Comorin, im Bundesstaat Tamil Nadu. Hier treffen der Indische Ozean, die Bucht von Bengalen und das Arabische Meer zusammen. Kanyakumari ist berühmt für seine spektakulären Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge, vor allem am Tag des Vollmondes. Ein faszinierendes Naturschauspiel, zum April-Vollmond können Sie hier erleben, wenn die Sonne und der Mond gleichzeitig über dem Wasser erscheinen.

Pilger aus aller Welt kommen hierher um den, der jungfräulichen Göttin Kumari Amman geweihten Tempel zu besuchen. Einer Sage nach wurde das Mädchen Kumari von Shiva gesandt um Dämonen zu vertreiben. Nachdem sie das getan hatte, wartete sie auf Shiva um ihn zu heiraten. Er kam jedoch nicht, denn sie verkörperte ja seine weibliche Seite. Sie beschloss daher Kanya - eine Jungfrau - zu bleiben.

Hier befindet sich auch das Gandhi Memorial, wo einst die Urne mit der Asche Gandhis aufbewahrt und später den drei Meeren übergeben wurde. Das Denkmal wurde so konzipiert, das auf Gandhis Geburtstag, am 02. Oktober, die Sonnenstrahlen direkt auf die Stelle fallen wo einst seine Asche aufbewahrt wurde.
Einige hundert Meter vom Festland entfernt befinden sich zwei Felsen. Auf dem größeren steht das Vivekananda Denkmal, eine Gedenkstätte für den großen Hindu-Philosophen. Beeindruckend ist neben der Statue Vivekanandas auch die außergewöhnliche Architektur des Monuments selbst.

Auf dem anderen Felsen steht die 40 Meter hohe Tiruvalluvar Statue, ein Denkmal für den Tamil- Dichter.

Im Anschluss fahren Sie wieder zurück nach Kovalam. Genießen Sie Ihren letzten den Abend in Indien. Unternehmen Sie noch einen Spaziergang, entlang am malerischen Badestrand.

Tag 16

Namaste Indien

Mit faszinierenden Eindrücken im Gepäck heißt es nun Abschied nehmen. Sie werden zum Flughafen von Trivandrum gefahren um Ihre Heimreise anzutreten.


Hinweis: Der Dutch Palace ist freitags geschlossen

15 Übernachtungen

Im Reisepreis enthaltene Leistungen:

Nicht im Reisepreis enthalten:

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