Architektonische Wunder des Südens

Lassen Sie sich verzaubern von Hyderabad, der modernen und pulsierenden Hauptstadt des Bundesstaates Andhra Pradesh. Hier spüren Sie die 400-jährige Atmosphäre der einstigen Mogulherrschaft und den eindrucksvollen Glanz aus vergangenen Tagen. Die Reise durch den Bundesstaat Karnataka führt Sie vorbei an herrlichen Moscheen, Hindu-Tempeln und der eindrucksvollen Ruinenstadt Hampi, der einstigen glanzvollen Hauptstadt des Vijayanagar Reiches. Erleben Sie die früheren Hauptstädte aus der Hoysala Dynastie, Halebid und Belur und seine weltberühmten Tempelanalgen. Entdecken Sie Mysore und das eindrucksvolle Erbe der einstigen Maharajas. Zum Abschluss der Reise lernen Sie das Silicon Valley of India kennen, Bangalore, die Hauptstadt Karnatakas. Die Stadt der Forschungsinstitute, Ingenieurschulen und IT-Branche. Bewundern Sie auch hier architektonische Meisterwerke und das kolonialzeitliche Erbe.

Das folgende Reisebeispiel ist eines von vielen Möglichkeiten und kann ganz individuell auf Ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse zusammengestellt werden.

Reisebeispiel nach Hyderabad/von Bangalore ab € 1.290,00 pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück

Preise für Gruppen sowie Einzelzimmer auf Anfrage

Dauer: 14 Tage / 13 Nächte

Reiseroute: Hyderabad – Gulbarga – Bijapur – Badami – Hospet – Hampi – Hassan – Belur & Halebid – Sravanabelagola Mysore – Somnatphur – Srirangapatnam Bangalore



Tag 1

Aufbruch nach Hyderabad

Tag 2

Willkommen in Hyderabad

Sie kommen spät am Abend am Rajiv Gandhi International Airport in Hyderabad an. Sie werden von einem örtlichen Mitarbeiter empfangen und zum Hotel begleitet. Nach dem Check-In können Sie sich von der langen Anreise erholen und akklimatisieren. Ein paar Stunden Schlaf bewirken dabei wahre Wunder. Anschließend erwartet Sie eine Besichtigungstour durch die Stadt.

Hyderabad – Die Stadt der Perlen

Hyderabad, die Hauptstadt vom Bundesstaat Telengana, entwickelte sich in seiner Jahrhunderten alten Geschichte zum politischen und kulturellem Zentrum der muslimischen Herrschaft im Süden Indiens. Hier gibt es unzählige Palastruinen, die einen beeindruckenden Kontrast zu der dynamischen Stadt bilden, die im IT-Bereich Bangalore nacheifert. Seine architektonischen Juwelen schmücken die ganze Stadt, kunstvolle Gräber, Moscheen, Paläste und Häuser aus längst vergangenen Zeiten, versprühen einen ganz besonderen Charme. Es erwartet Sie hier eine Stadt mit einer glorreichen Vergangenheit, mit wenig Trubel und vielen Sehenswürdigkeiten.

Charminar – Arc de Triomphe des Ostens

Nach einem reichhaltigen Frühstück unternehmen Sie eine Besichtigungstour durch die Hyderabad. Im Zentrum der Altstadt ließ Mohammed Quli Qutub Shah im Jahre 1591 diesen Prachtbau errichten. Er symbolisiert die Macht des Herrschers und die Bedeutung des Islams. Der Charminar ist das Wahrzeichen der Stadt und erinnert an die Gründung Hyderabads und an das Ende der verheerenden Epidemien. Genießen Sie von seinen Arkadengängen aus einen herrlichen Ausblick auf das lebendige Treiben der Altstadt.

Lad Bazar

Der Charminar ist umgeben von herrlichen Basaren, doch der bekannteste ist der Laad Basar. Es erwartetet Sie ein unglaubliches Angebot von erlesenen Parfüms, Stoffen, Schmuck in den unterschiedlichsten Farben und Ausführungen, Musikinstrumente etc. Beobachten Sie die Kunsthandwerker bei ihrer handwerklichen Tätigkeit, zur Herstellung von Schmuck, wohlriechenden Ölen, Töpfen etc..

Golconda Fort

Anschließend machen Sie noch einen Abstecher in die 11 km entfernt liegende Festungs- und Ruinenstadt Golconda. Das Fort von Golconda gehört nicht zu den größten, aber sicher zu den schönsten Festungsanlagen Indiens. Auf einem 120 m hohen Granithügel wurde die Stadt inmitten einer mit Felsbrocken übersäten Landschaft erbaut. Umgeben von mit Zinnen versehenen Schutzwällen und großen Mauerblöcken, besteht es aus vier verschiedenen Festungen mit 87 runden Bastionen, von denen noch einige mit Kanonen bestückt sind, einige königlichen Wohnungen und Hallen, acht Toren, Tempeln, Moscheen, Speichern, Stallungen und vier Zugbrücken. Durch die besondere Architektur und Bauweise wurden akustische Effekte geschaffen, die die Menschen auf der Festung vor Gefahr warnten.

Tag 3

Birla Mandir

Hyderabad spiegelt verschiedene Kulturen wider sowie eine wunderschöne Mischung aus nördlicher und südlicher Architektur. Ein solches Bauwerk ist der Birla Mandir, ein beeindruckender Hindu Tempel, erbaut aus weißem rajasthanischen Marmor, der auf einem 280 m hohen Felsen thront. Die aufwendigen Schnitzereien des Tempels, der Decke und der Figuren, zeigen die Geschicklichkeit der Bildhauer und Handwerker. Bei Sonnenuntergang und Sonnenaufgang hat man von hier aus eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt.

Falaknuma Palace

Im Anschluss werden Sie eines der schönsten Paläste in Hyderabad besuchen, den Falaknuma Palace. Er wurde in Form eines Skorpions erbaut und ist eine Mischung aus italienischer und Tudor-Architektur. Der Palast ist noch heute eine wahre Schatzkammer mit seinen wertvollen Kunstgegenständen und Gemälden, seinem antiken Mobiliar, den alten Büchern und Manuskripten.

Willkommen in Gulbarga

Heute verlassen Sie in den Bundesstaat Andhra Pradesh und fahren nach Gulbarga in den Bundesstaat Karnataka. Die Stadt war einst die Gründungshauptstadt der Bahmani-Dynastie und beeindruckt durch seine einzigartige Mischung aus hinduistischer und islamischer Kultur.

Nach Ankunft und Check-In können Sie den Rest des Tages in Ruhe ausklingen lassen.

Tag 4

Freitagsmoschee Jama Masjid

Gulbargas größte Sehenswürdigkeit ist die, innerhalb der Festung gelegene, Freitagsmoschee aus dem Jahre 1367. Der Innenhof der Moschee wurde komplett mit Kuppeln überdacht, ähnlich wie die Große Moschee von Córdoba in Spanien. Die zurückhaltende Architektur und die raffinierte Lichtführung lassen eine faszinierende Raumwirkung entstehen, die keine normale Moschee vermittelt.

Sie besuchen die Gedenkstätte des berühmten Sufi Heiligen Dargah von Hazrat Gesu Nawaz. Die königlichen Grabmäler befinden sich in den Feldern westlich der Festung. Es sind massive, von einer Kuppel, gekrönte viereckige Grabkammern.

Tag 5

Bijapur

Heute machen Sie sich auf den Weg in das kleine Provinzstädtchen Bijapur, in dem Pferd und Wagen noch heute das wichtigste Transportmittel sind. Die großen Bauwerke und Monumente lassen erkennen, wie wichtig und bedeutend dieser Ort einst gewesen sein muss. Bijapur war die reiche Hauptstadt der Adil Shahis Dynastie. Lange und kostspielige Kriege und der Niedergang der Dynastie, unter der Herrschaft der Moguln, setze der Macht von Bijapur schließlich ein Ende.

Gol Gumbaz

In einem ruhigen Park steht das prachtvolle Mausoleum Gol Gumbaz. Erbaut wurde das gewaltige Grabmal für Mohammed Adil Shah, der mit diesem ehrgeizigen Vorhaben alle Ruhestätten seiner Vorgänger in den Schatten stellen wollte. Der gewaltige Kuppelbau mit seinen 38 m Durchmessern soll, nach dem Petersdom in Rom, die zweitgrößte Kuppel der Welt sein. In einem Wandelgang direkt unterhalb der Kuppel befindet sich die Flüstergalerie mit Echoeffekten.

Ibrahim Rauza

Etwas außerhalb der ummauerten Stadt liegt das Grabmal von Ibrahim Adil Shah II., seiner Frau und weiteren Familienmitgliedern. Das Mausoleum ähnelt im Grundriss der Gol Gumbaz, ist jedoch viel kleiner, beeindruckt dafür mit feinen Verzierungen und eleganten Minaretten.

Freitagsmoschee - Jama Masjid

Die perfekt proportionierte Moschee wurde während der Regierungszeit von Ali Adil Shah I. errichtet, jedoch nie vollendet. Dennoch zählt sie mit ihrer herrlichen Kuppel und ihren eleganten Formen zu den architektonischen Höhepunkten in Bijapur.

Tag 6

Die Höhlentempel von Badami

Nach einem guten Frühstück fahren Sie in das 120 km entfernte Badami. Malerisch liegt das Städtchen am Fuß roter Sandsteinfelsen, die schroff in den blauen Himmel ragen. Die Chalukya Dynastie machte Badami zu ihrer Hauptstadt und brachte im 6. bis 8. Jahrhundert bedeutende Höhlen und Tempel hervor. Über Treppenstufen erreichen Sie vier alte in den Fels gehauene Höhlentempel, deren Eingänge mit Säulen und Stützfiguren verziert sind. Die dritte Höhle ist die größte und Gott Vishnu geweiht. Sie beherbergt außerdem Gott Shiva, der als 18-armiger Nataraja in bemerkenswerten 81 verschiedenen Tanzpositionen zu bewundern ist.

Tag 7

Aihole

Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Ausflug in die 45 km entfernte Tempelstadt Aihole. In der alten Hauptstadt der Chalukya wurden, zwischen dem 4. und 6. Jahrhundert, ungefähr 100 Tempel errichtet. Am eindrucksvollsten ist der Durga-Tempel aus dem 7. Jahrhundert. Er besticht nicht nur durch seine ungewöhnliche Form, sondern auch durch seine zahlreichen Verzierungen an den Außenwänden sowie der feinen Steinreliefs im Inneren.

Pattadakal

Das kleine Dorf Pattadakal zwischen Badami und Aihole gelegen, war im 7. und 8. Jahrhundert die zweite Hauptstadt der Chalukya Könige sowie Schauplatz zahlreicher Krönungszeremonien. Die mächtigen Herrscher errichteten hervorragende Tempelbauten mit zwei beherrschenden Baustilen – der Nagara - dem nordindischen Stil sowie dem Vimana - dem südindischen Stil, die den Höhepunkt der frühen Chalukya Baukunst präsentieren. Seit 1987 gehören diese großartigen Tempel zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Virupaksha-Tempel

Der Haupttempel ist ein massiver Bau und der größte von allen. Seine Säulen sind mit feinen Reliefs verziert und kunstvoll dekoriert mit Szenen aus dem Ramayana und dem Mahabharata.

Mallikarjuna-Tempel

In unmittelbarer Nähe steht dieser Tempel, eine kleinere Ausführung des Virupaksha-Tempels. Auch er ist geschmückt mit beeindruckenden Skulpturen und kunstvollen Szenen aus dem Leben Krishnas.

Hospet

Weiter geht die Reise in die kleine Stadt Hospet. Sie liegt ca. 130 km von Badami entfernt und ist das Tor zu der zwölf Kilometer entfernt liegenden Ruinenstätte Hampi, die einstige Hauptstadt des Vijayanagar-Reiches.

Nach Ankunft und dem Check-In im Hotel können Sie sich nach einem erlebnisreichen Tag entspannen und sich auf den morgigen Besuch in der Ruinenstadt freuen.

Tag 8

Hampi – Ein Ort voller Magie

Heute unternehmen Sie eine spannende Reise in die Vergangenheit, in die einstige Hauptstadt des ehemals mächtigen Vijayanagar-Königreiches. Hampi strahlt einen ganz besonderen Charme aus der sich noch immer in den Ruinen der Tempel und Paläste widerspiegelt. Schon zu damaliger Zeit hat die Stadt, mit seiner überwältigenden Größe und seinem unermesslichen Reichtum, Reisende zum Schwärmen gebracht. Es war ein lebhaftes Königreich mit ca. 500.000 Einwohnern, geschäftigen Basaren und selbst die Elefanten waren mit feinster Seide und kostbaren Diamanten geschmückt. Die Stadt des Sieges, wie Vijayangar übersetzt heißt, erlebte ihre Blütezeit vom 1509 bis 1529. Nach monatelanger Belagerung durch muslimische Truppen fiel das mächtige Reich 1565 und wurde zum größten Teil zerstört und geplündert. Heute verkörpern die Ruinen die einstige Pracht der Stadt, die malerisch in einer Landschaft, von monumentalen Granitfelsen und grünen Oasen, verteilt liegen. Es geht ein ganz besonderer Zauber von ihnen aus, den es jeden Besucher schwer macht diesen Ort wieder zu verlassen, weil man sich in seiner faszinierenden Geschichte verliert und es die Fantasie anregt.

Lassen auch Sie sich von dieser magischen Atmosphäre einfangen, fühlen Sie sich versetzt in die Welt der Könige und spüren Sie, wie die Vergangenheit in Hampi wieder lebendig wird.

Die palastähnliche Architektur der Elefanten-Stallungen, mit seinen kuppelförmigen Decken, beherbergte einst die königlichen Dickhäuter. Dieses imposante Gebäude lässt erahnen welche herausragende Bedeutung die Elefanten als Repräsentanten königlicher Macht und Würde hatten.

Ein architektonisches Kleinod ist der Lotus Mahal. Der zweigeschossige Pavillon vereint hinduistische und moslemische Architektur. Geformt wie eine Lotusblüte diente er der Königin als luftgekühltes Sommerschloss.

Lassen Sie sich vom weitläufigen Vitthala-Tempel und dem berühmten Steinwagen mit seinen überaus filigranen gemetzelten Speichen verzaubern, dessen Räder sich früher sogar gedreht haben sollen.

Tag 9

Hospet – Hassan

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Hassan. Hassan ist der Ausgangspunkt für die Besuche der Hoysalla-Tempel von Halebid und Belur. Nach Ankunft Check-In im Hotel. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung.

Tag 10

Belur und Halebid

Heute führt Sie die Reise weiter nach Belur und Halebid. Die beiden Städte sind berühmt für ihre Tempelanlagen. Hier regierte die Hoysala Dynastie zwischen 1040 und 1345. Die prächtigen Bauten aus dem 12. Jahrhundert erregen Bewunderung und Staunen, aufgrund ihres unvergleichlichen Figurenreichtums. Jede Nische und jede Ecke ist mit einzigartigen Kunstwerken verziert. Lassen Sie sich verzaubern von dieser beeindruckenden Architektur und tauchen Sie ein in die Mythen der indischen Götterwelt.

Entdecken Sie das kulturelle Erbe der Hoysala Dynastie

Die größte Attraktion in Belur ist der Chennakesava-Tempel. Er wurde 1117 von König Vishnuvardhana zum Gedenken an seinen Sieg über die Chola errichtet. Beeindruckend ist die Fassade mit ihren dicht aneinander gereiten und detailgetreuen Verzierungen, Skulpturen von Musikanten, Tänzern, erotischen Figuren, 644 Elefanten von denen keiner dem anderen gleicht.

Halebid – Die Stolze Hauptstadt

In der nahegelegenen alten Hauptstadt Halebid erwartet Sie der Hoysaleshwara-Tempel, das letzte Monument der ehemaligen Hauptstadt des mächtigen Hoysala-Reiches. Einzigartig und meisterhaft sind die aus Stein gearbeiteten himmlischen Nymphen, die jede in einer anderen Pose zeigt. Die Wände sind reich geschmückt mit einer Vielzahl von hinduistischen Gottheiten, Tieren, Fabelwesen und Darstellungen aus dem Leben der Hoysala Könige. Besonders schön sind auch die mit Juwelen geschmückten Tempelwächter und der Stier, das Reittier Shivas.

Tag 11

Sravanabelagola

Nach dem Frühstück verlassen Sie Hassan und fahren nach Mysore. Auf dem Weg dorthin besuchen Sie Sravanabelogala, das Zentrum des Jainismus. Hier steht auf dem Indragiri Hügel eine 18 m hohe Monolith-Statue, die nackte männliche Figur Gomateshvara, einem Jain-Asketen.

Märchenhaftes Mysore

Heute erobern Sie die Stadt der Düfte, der Seide und Paläste. Die einstige Hauptstadt der Wodeyar Dynastie ist eine der schönsten Orte im südlichen Indien. Mit seinen grandiosen Palästen, majestätischen Gebäuden, den mit Blumen bepflanzten Alleen, weitläufigen Gärten sowie dem Duft von Sandelholz und Weihrauch in der Luft, strahlt die Stadt etwas Märchenhaftes aus. Die einstigen Fürsten prägten den zauberhaften Charme der Stadt, den sich Mysore bis heute erhalten hat.

Amba Vilas Palace

Die Nachkommen der Herrscherfamilie leben noch heute in einem Teil des riesigen Amba Vilas Palace, an dem Ihre heutige Besichtigungstour beginnt. Der prächtige Maharaja Palast ist reich verziert mit Kuppeln, Türmchen, Bögen und Kolonaden. Von einem Brand völlig zerstört, wurde er zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts von einem britischen Architekten neu erbaut. Er ist eine wahre Fundgrube von exquisiter Schnitzereien, alten Gemälden, Marmor- und Mosaikböden und einem Thron aus purem Gold. An Festtagen wird seine Fassade mit 96.000 Glühlampen eindrucksvoll erleuchtet.

Dieses unglaubliche Bauwerk, wirkt wie ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht.

Chamundi Hill

Ein herrlicher Panorama-Blick, über die Stadt Mysore, bietet sich Ihnen von der Spitze des Chamundi Hill. 1.000 Stufen führen auf den 1062 m hohen Hügel. Hier erhebt sich der Sri Chamundeshwari-Tempel aus dem 12. Jahrhundert mit seinem 40 m hohen Gopuram (Eingangsturm). Dieser wurde allerdings erst vor etwa 300 Jahren hinzugefügt. Etwas tiefer steht der 4,80 m hohe, aus Granitstein geschlagene Nandi Bulle. Ein stierähnliches Wesen aus der hinduistischen Mythologie, war Reittier und treuer Diener Shivas. Es führte sein himmlisches Gefolge an und wacht als Hüter der Schwelle vor jedem Shiva Tempel.

Tag 12

Somnathpur

Nach dem Frühstück besichtigen Sie Somnathpur, ein kleines Dorf am Kaveri Fluss. Hier steht einer der letzten und großartigsten Monumente der Hoysala Architektur, der Keshava-Tempel aus dem Jahre 1268. Verschiedene Figuren wie, Elefanten, Reiter, Blumen usw. ziehen sich um den sternenförmigen Bau.

Srirangapatnman

Anschließend fahren Sie in die ca. 137 km entfernte Stadt Bangalore. Auf dem Weg dorthin besichtigen Sie die Überreste der alten Hauptstadt von Mysore, Srirangapatnam. Die Stadt stammt aus dem 18. Jahrhundert und liegt auf einer 5 km langen Insel im Kaveri Fluss. Hier kämpfte Tipu Sultan gegen die immer stärker werdende Macht der Briten und ihrer Ostindischen Kompanie. Wegen seiner unerschrockenen Furchtlosigkeit im Kampf gegen die Briten wurde Tipu Sultan auch Tiger of Mysore genannt. Nach mehreren erfolgreichen Schlachten unterlag er ihnen letztendlich. Zahlreiche Teile der Stadt wurden von den Briten zerstört, doch glücklicherweise haben einige faszinierende Bauten dem Angriff standgehalten und sind noch vollständig erhalten. Sie spiegeln den einstigen Glanz und die Macht des Reiches wider.

Daria Daulat Bagh – Der Sommerpalast von Tipu Sultan

Inmitten einer herrlich angelegten Gartenanlage befindet sich der Sommerpalast. Tipu Sultan ließ das Gebäude im Jahre 1784 errichten und nahm sich den nordindischen Baustil der Moguln zum Vorbild. Der zweistöckige Bau besteht fast vollständig aus Teakholz, die zum Teil vergoldeten Innenwände sind aufwendig mit Fresken, Glas- und Spiegelarbeiten verziert. Die Wandmalereien zeigen Darstellungen aus dem Leben am Hofe sowie Tipus Schlachten gegen die Briten. In dem dort untergebrachten kleinen Museum sind diverse Kunstwerke und verschiedene Besitztümer Tipu Sultans ausgestellt.

Die Festung

Im Westen der Insel ist die Festung von Doppelmauern umgeben. Ein Obelisk markiert die Stelle, an der die Briten die Mauern durchbrachen und die Truppen von Tipu Sultan überraschten. Auch wurde die Stelle markiert, an der Tipu Sultan bei dem Angriff ums Leben kam. Bestaunen Sie das erhaltene Verlies, in dem der Herrscher zahlreiche britische Soldaten gefangen hielt.

Gumbaz – Das Mausoleum

Sie besichtigen die Ruhestätte der Sultan-Familie aus dem Jahre 1784. Das Bauwerk fasziniert durch seine schweren Ebenholztüren mit Einlegearbeiten aus Elfenbein, seiner schneeweißen Zwiebelkuppel und die reich verzierte Fassade. Im Anschluss setzen Sie Ihre Fahrt nach Bangalore fort.

Tag 13

Bangalore – Die IT Metropole

Auf den ersten Blick sieht die Gartenstadt mit ihren Parkanlagen, Botanischen Gärten, Highways und Wolkenkratzern, sehr europäisch aus, doch ist hier die indische Vergangenheit mit seinen zahlreichen Tempeln deutlich spürbar.

Gegründet wurde Bangalore 1537 von Kempe Gowda, einem Vasallen des Vijayanagar-Reiches. Einer Legende nach hat eine alte Frau im 10. Jahrhundert einem hungrigen Hoysala König, der sich verirrt hatte, gekochte Bohnen gereicht und ihm somit das Leben gerettet. Aus Dankbarkeit taufte er die Stadt - Benda Kaluru -Stadt der gekochten Bohnen.

Ihren letzten Tag verbringen Sie mit der Besichtigung von Bangalore. Bewundern Sie den im Jahre 1760 angelegten Lal Bagh Botanical Garden. Hier befindet sich die größte Ansammlung tropischer und sub-tropischer Pflanzen in Indien sowie jahrhundertealte Bäume. Der Cubbon Park ist das grüne Herz der Stadt mit einer Fläche von 1,3 km2. Seine Springbrunnen, Statuen und die vielen bunten Blumen verleihen ihm eine besondere Leichtigkeit.

Weiter geht es zum Tempel Sri Radha Krishna Chandra. Es ist der größte ISKCON Tempel-Komplex der Welt. Ein riesiger Schrein erstreckt sich auf fast 3 ha des Hare Krishna Hügels.

Tag 14

Namaste Indien

Genießen Sie zum Abschluss eine Shopping Tour. Zu gegebener Zeit erfolgt der Transfer zum internationalen Flughafen. Mit einer Vielzahl von Eindrücken im Gepäck verlassen Sie Indien.


13 Übernachtungen

Im Reisepreis enthaltene Leistungen:

Nicht im Reisepreis enthalten:

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