Märchenhaftes Nordindien & Magisches Nepal

Kommen Sie mit auf diese einzigartige Reise und erleben Sie die Highlights Nord-Indiens und Nepals. Entdecken Sie die pulsierende Hauptstadt Delhi mit seinen Monumentalbauten, lassen Sie sich in Jaipur in die Zeit der Maharajas versetzen. Begeben Sie sich auf die Spuren ehemaliger Mogulkaiser und lassen Sie sich von einem wahren Meisterwerk aus weißem Marmor und dem größten Liebesbeweis aller Zeiten, dem Taj Mahal verzaubern. Sie werden begeistert sein vom diesem einzigartigen Denkmal ewiger Liebe, welches durch seine Formen und Gestaltung, den Eindruck perfekter Harmonie vermittelt. Bewundern Sie in Khajuraho, die von erotischen Skulpturen, geschmückten Tempelanlagen. Weiter geht es in die heilige Stadt Varanasi, hier schaut die Götterwelt dem fröhlichen Treiben auf dem Wasser der Mutter Ganga zu.

Es erwartet Sie die atemberaubende Bergwelt Nepals. Lassen Sie sich von den Königsstädten des Kathmandu Tals verzaubern und erleben Sie die Magie des Dschungels im Royal Chitwan Nationalpark.

Das folgende Reisebeispiel ist eines von vielen Möglichkeiten und kann ganz individuell auf Ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse zusammengestellt werden.

Reisebeispiel nach Kathmandu/von Mumbai ab € 1.560,00 pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück

Preise für Gruppen sowie Einzelzimmer auf Anfrage

Dauer: 17 Tage / 16 Nächte

Reiseroute: Delhi – Jaipur – Amber – Agra Orchha – Khajuraho – Sarnath Varanasi Kathmandu – Patan – Bhadgaon – Bodhnath – Kathmandu



Tag 1

Aufbruch nach Indien

Tag 2

Herzlich Willkommen in Delhi

Sie kommen am frühen Morgen in der quirligen Hauptstadt Indiens an. Am Flughafen werden Sie von einem örtlichen Mitarbeiter begrüßt und zum Hotel begleitet. Nach dem Check-In können Sie sich von der langen Anreise erholen und akklimatisieren. Ein paar Stunden Schlaf bewirken dabei wahre Wunder. Mittags unternehmen Sie dann gut erholt und frisch gestärkt eine Besichtigungstour durch Neu- & Alt-Delhi.

Delhi - Das Herz von Indien

Die Hauptstadt, mit seiner tausendjährigen Geschichte, ist die Stadt mit den meisten Sehenswürdigkeiten Indiens. Es ist eine sich rasant entwickelnde Metropole, in der sich Vergangenheit und Moderne auf wunderbare Weise vereinen. Das heutige Delhi besteht aus zwei Teilen, dem Alten Delhi mit seinen typisch orientalischen Stadtvierteln, dem pulsierenden Kulturleben, engen Gassen und zahlreichen Basaren, faszinierender Warenhäuser, Museen, Tempeln und Moscheen. Das Neue Delhi, wurde von britischen Architekten 1931 symmetrisch als Gartenstadt angelegt. Hier, zwischen den Gräbern und Mausoleen, Erinnerungsstätten edler Herrscher und Könige, zieren breite Prachtstraßen, unberührte Gärten, weit verstreute Sommerhäuser im Kolonialstil und schattige Alleen das Neue Delhi.

Erste Eindrücke in Alt-Dehli

Es erwartet Sie die imposante Freitagsmoschee Jama Masjid - Die Moschee, die auf die Welt blickt. Es ist die größte Moschee Indiens und eine der größten der Welt. Der Mogulkaiser Shah Jahan ließ sie zwischen 1650 und 1656 aus rotem Sandstein und weißem Marmor errichten.
Weiter geht es zu Raj Ghat, der letzten Ruhestätte von Mahatma Gandhi. Hier an den Ufern des Yamuna, in Mitten einer Gartenanlage befindet sich ein Gedenkstein aus schwarzem Marmor. Hier wurde Mahatma Gandhi nach seiner Ermordung 1948 eingeäschert. Auf dem Gedenkstein stehen seine angeblichen letzten Worte: Hai Ram (Oh Gott).

Neu-Delhi und die britische Herrschaft

Heute unternehmen Sie eine ganztägige Stadtrundfahrt durch Neu-Delhi und damit eine Reise in das frühe 20. Jahrhundert, in die Zeit des Britischen Empire.

Regierungsviertel und das India Gate

Erleben Sie das 1521 bis 1931 errichtete und einstige britische Regierungsviertel Neu-Delhis. Die von Gartenanlagen und Zierteichen umgebene Prachtstraße Rajpath, führt Sie zum Rashtrapati Bhavan, dem Palast des ehemaligen Vizekönigs von Indien. Er bietet Ihnen einen Einblick in die Zeit der britischen Herrschaft und ist eines der größten und prächtigsten herrschaftlichen Bauwerke. Nicht unweit entfernt befindet sich das Parlamentsgebäude Sansad Bhavan. Der Weg führt Sie weiter zum India Gate, einem Triumphbogen der zum Gedenken an die gefallenen Soldaten in den verschiedenen Kriegen errichtet wurde.

Qutub Minar

Alle Bauten des Qutub Minar Komplexes stammen aus der Anfangszeit der moslemischen Herrschaft über Indien. Der Qutub Minar selbst ist eine erhabene Siegessäule und das weltweit höchste Backstein Minarett sowie das Wahrzeichen der Stadt Delhi.

Das Grabmal des Humayun

Sie besuchen das prächtige Mausoleum des Mogulkaisers Humayun. Dieses außergewöhnliche Bauwerk aus weißem und schwarzen Marmor sowie rotem Sandstein, liegt in der Mitte einer weiten Gartenanlage. Nach Humayuns tot, ließ seine Frau Hamida Banu Begum das Grabmal 1565 in neun Jahren Bauzeit errichten. Um die Bauarbeiten überwachen zu können, schlug sie sogar Ihr Lager dort auf. Es gehört zu den schönsten und historischsten Bauwerken der Stadt und zählt zu den Vorläufern des Taj Mahal.

Tag 3

Swaminarayan Akshardham Tempel

Heute unternehmen Sie einen Ausflug an den Stadtrand von Delhi. Hier erwartet Sie der prächtige Akshardham Tempel sowie der größte Hindu-Tempel der Welt. Es ist ein architektonisches Wunderwerk, welches die hinduistische und indische Baukunst, Kultur und Spiritualität der letzten Jahrtausende in sich vereint. Die junge Tempelanlage wurde 2005 eingeweiht und in traditioneller Weise, in Handarbeit und ohne Verwendung von Stahl, ganz in rotem Sandstein und weißem Marmor erbaut. Zu den Besonderheiten dieser großartigen Tempelanlage gehören die kunstvoll gearbeiteten Säulen, die großartigen Kuppeln sowie die über 20.000 kunstvoll geschnitzten Gottheiten. Im Innern des Gebäudes steht eine 3,35 m hohe vergoldete Statue des Bhagwan Swaminarayan.

Es gibt unglaublich viele Sehenswürdigkeiten, die Sie bewundern können.

Im Sahajanand Darshan – Im Saal der Werte – werden die Werte der Menschheit wie z.B. Ein Leben von Glück, Erfolg und Seelenfrieden, Gewaltlosigkeit, Glaube usw. aus dem Leben von Bhagwan Swaminarayan in faszinierender Weise präsentiert. Lebensgroße, kunstvoll gearbeitete Figuren werden durch Technik, Licht- und Soundeffekten, Dialogen und Musik zum Leben erweckt und entführen den Zuschauer in das Indien des 18. Jahrhunderts.

Im Neelkanth Darshan – Filmtheater mit Großleinwand – wird die Geschichte einer spannenden und inspirierenden Pilgerfahrt, des elfjährigen Kind-Yogi Neelkanth Varni, aus dem 18. Jahrhundert erzählt. Dieser einzigartige Film wurde in den eisigen Gipfeln des Himalayas und an der Küste Keralas im Süden gedreht. Lassen Sie sich auf eine aufregende Reise durch den imposanten Himalaya, zu Indiens heiligen Stätten, Festen und spirituellen Traditionen entführen.

Zu den Highlights gehört - Sanskruti Vihar - eine spektakuläre zehnminütige Bootsfahrt durch die 10.000 Jahre alte indische Kultur, die an den Ufern des Sarasvati gewachsen ist. Hier wird das glorreiche alte Indien zum Leben erweckt. Sie kommen am ältesten vedischen Dorf der Welt vorbei, an traditionellen Basaren, der weltweit ersten Universität, und vielen weiteren Darstellungen.

Yagnapurush Kund – Musik Brunnen – hier erwartet Sie am Abend eine faszinierende und farbenprächtige Wasser-Licht-Show an den Stufenbrunnen.

Lassen Sie sich gefangen nehmen von dieser einzigartigen Atmosphäre und genießen Sie den Tag in vollen Zügen. Der Swaminarayan Akshardham Tempel wird Sie verzaubern und einen grandiosen Eindruck bei Ihnen hinterlassen.

Tag 4

Jaipur – Pink City

An den kommenden zwei Tagen erwartet Sie Jaipur, die rosa Stadt, mit ihren beeindruckenden Sehenswürdigkeiten. Pink City, die Hauptstadt und größte Stadt Rajasthans, erhielt ihren Namen aufgrund der auffallenden rosafarbenen Häuserfassaden in der Innenstadt. Sie ist eine der faszinierendsten Städte Rajasthans und wurde im November 1727 von dem Maharaja Sawai Jai Singh gegründet, der nach dem Tod seines Vater schon im Alter von 11 Jahren den Thron bestieg.

Palast der Winde

Erleben Sie das berühmteste Wahrzeichen von Jaipur, den beeindruckenden Palast der Winde - Hawa Mahal. Er wurde 1799 erbaut und besteht nur aus einer Fassade mit 953 raffiniert belüfteten Erkerfenstern, von wo aus die Hofdamen ungesehen das Treiben auf den Straßen beobachten konnten.

Jantar Mantar

Das Observatorium Jantar Mantar wurde von Maharaja Jai Singh zwischen 1724 und 1734 errichtet. Er war nicht nur ein großer Herrscher, sondern auch ein begeisterter Astronom. Die Anlage ist noch immer voll funktionsfähig und gilt als das größte und wohl durchdachteste Observatorium seiner Art in Indien. Hier können Sie die größte Sonnenuhr mit einer Höhe von 27 m bestaunen.

City Palace

Der Weg führt Sie weiter zum City Palace aus dem Jahre 1890. Auch heute noch dient ein Teil des Palastes als Wohnsitz des Maharajas. Hier befindet sich das Sawai Man Singh Museum mit historischen Sammlungen von Teppichen, Gewändern und Waffen. Die Besichtigung des Stadtpalastes mit seinen wunderschönen Gärten ist ein spannendes Erlebnis, bei dem man sich das Leben der damaligen Zeit bildhaft vorstellen kann.

Tag 5

Amber Fort

Vor den Toren von Jaipur liegt auf einer Anhöhe, das imposante Amber Fort, der ursprüngliche Sitz der Maharajas. Die Außenfassade des Palastes beeindruckt durch seinen roten Sandstein und weißen Marmor. Ein Labyrinth aus Gängen, Treppen und Fluchtwegen durchzieht das mächtige Fort. Lassen Sie sich von dem prächtigen Spiegelsaal des einstigen Königspalastes verzaubern, der mit einer Vielzahl von kleinen Spiegeln dekoriert ist. Erklimmen Sie den Weg hinauf zum Fort auf dem Rücken eines Elefanten oder mit einem Jeep und genießen Sie dabei die herrliche Aussicht auf die Aravalli-Bergkette.

Shopping in Jaipur

Genießen Sie nach der beeindruckenden Besichtigung des Amber Forts, eine ausgiebige Shopping Tour hautnah. Ein wahres Einkaufsparadies, reich an Seiden- und betörenden Edelsteingeschäften.

Tag 6

Fatehpur Sikri

Heute machen Sie sich auf den Weg nach Agra, auf dem Weg dorthin besuchen Sie die überaus faszinierende Kaiserstadt Fatehpur Sikri. Die Stadt des Sieges ist eine verlassene Wüstenstadt und wurde im 16. Jahrhundert von dem Mogulfürsten Akbar erbaut. Aufgrund von Wasserknappheit wurde die Stadt nach nur 15 Jahren aufgegeben. Noch immer sind die roten Sandsteingebäude der einstigen Herrscherfamilie so gut erhalten, dass es scheint, als habe Akbar den Palast erst gestern verlassen.

Tag 7

Agra – Hauptstadt der Mogulen

Agra war mehr als eineinhalb Jahrhunderte lang die Hauptstadt des Mogulreichs. Seine beeindruckenden Bauwerke spiegeln die Pracht und den Wohlstand eines Staates wider, der sich zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert über einen weiten Teil Indiens ausdehnte. Seine Blütezeit erlebte Agra mit dem Großmogul Kaiser Akbar. Er erbaute in acht Jahren mit 4.000 Arbeitern die prächtige Burgfestung: das Agra Fort. Bis heute hat die Stadt nichts von seiner mittelalterlichen Ausstrahlung verloren.

Taj Mahal

Hier erwartet Sie das wohl berühmteste Wahrzeichen Indiens und die schönste Liebeserklärung aller Zeiten: das Taj Mahal. Inmitten einer wunderschönen Gartenanlage erhebt sich das atemberaubende Monument der Liebe. Jeder der zum ersten Mal die Gartenanlage betritt und unvermittelt vor dem Taj Mahal steht, wird den Augenblick nicht vergessen, in dem das wohlbekannte Bild zur Wirklichkeit wird. Shah Jahan ließ dieses Meisterwerk für seine Lieblingsfrau Mumtaz Mahal errichten, die bei der Geburt ihres 14. Kindes starb. Ein Liebesbeweis, wie es die Welt zuvor noch nie gesehen hat. Ein Traum aus weißem Marmor, der je nach Tageszeit und Lichtverhältnissen in verschiedenen Farben erstrahlt.

Agra Fort

Im Anschluss besuchen Sie das imposante Agra Fort mit seinen 2 Kilometer langen Festungsmauern. Die Burganlage am Ufer des Flusses Yamuna mit seinen reichverzierten Privatgemächern, seinen prachtvoll ausgestatteten Audienzhallen und Moscheen zählt zu den schönsten Festungen in Indien.

Von hier aus haben Sie einen wundervollen Blick auf das Taj Mahal.

Tag 8

Orchha – Eine verborgene Schönheit

Das beschauliche und märchenhafte Orchha liegt auf der Strecke nach Khajuraho. Sie starten morgens von Agra aus mit dem Shatabadi Express nach Jhansi. Von dort aus fahren Sie 16 km durch wunderschöne Natur mit glitzernden Seen, leuchtend grünen Wäldern und lieblich plätschernden Bächen. Die mächtige, 1531 am Ufer des Flusses Betwa gegründete Rajputen-Hauptstadt entwickelte sich während der Herrschaft der Bundela-Dynastie im 16.-17. Jahrhundert zur bedeutendsten Ortschaft der Gegend. Die Gründer der Stadt hinterließen fantastische Bauwerke in verschiedenen architektonischen Baustilen, in dem sich hinduistische, indoislamische und europäische Einflüsse vereinen. Sie werden begeistert sein von dieser unberührten Schönheit mit seinen herrlichen Palästen und Tempeln.

Das Fort von Orchha

Das beeindruckende Fort aus dem 15. Jahrhundert liegt auf einer Anhöhe inmitten dichter Vegetation. Eine wahre architektonische Meisterleistung mittelalterlicher Baukunst ist die beeindruckend konstruierte Brücke aus dem 17. Jahrhundert. Sie spiegelt die architektonischen Leistungen der einstigen Herrscher Orchhas im Mittelalter wider.

Tempel und Paläste

Im Zentrum der Stadt erhebt sich auf einer Plattform der Chaturbhuj-Tempel. Der Weg dorthin führt über mehrere Wendeltreppen. Oben angekommen werden Sie mit einem herrlichen Ausblick auf Orchha, seine Umgebung und Tempel belohnt. Darunter auch der Ram Raja der einstige Palast der Maharani. Am anderen Ufer des Betwa steht der Raj Mahal, die einstige Residenz von Madhukar, er ist mit schönen Wandmalereien verziert.

Tag 9

Khajuraho – Sinnlichkeit in Stein gemeißelt

Heute führt Sie Ihre Reise zu den Höhenpunkten des indischen Subkontinents, nach Khajuraho. In der Zeit von 950 bis 1050 n. Chr. erlebte dieses kleine Städtchen eine erstaunliche Blütezeit der Architektur. Diese Tempelanlage zählt zu den prachtvollsten Beispielen mittelalterlicher Tempelkunst in Indien. Die Tempel sind vor allem wegen ihrer zahlreichen erotischen Steinfiguren weltberühmt. Diese Meisterstücke der Steinmetzkunst demonstrieren sämtliche Perspektiven des menschlichen Daseins. Die Skulpturen und Reliefs zeigen Götter, Nymphen, Dämonen, Furcht, Zweifel, Eifersucht, Tiere, Krieger und vor allem Frauen und Liebespaare in vollendeter Leidenschaft. Als die Briten die Tempel zum ersten Mal sahen waren sie schockiert von den erotischen Darstellungen. Sie missverstanden die tatsächliche Botschaft der Figuren. Für den damaligen Hinduisten wurde das Universum durch das Weibchen und das Männchen zusammengehalten und die sexuelle Vereinigung von Mann und Frau war für sie ein Ausdruck dieser vollkommenen Verbindung.

Nach Ankunft in Khajuraho steht Ihnen der Nachmittag zur freien Verfügung. Unternehmen Sie eine Wanderung durch die landschaftlich interessante Umgebung oder entspannen Sie im Hotel.

Tag 10

Besichtigung der westlichen Tempelgruppe von Khajuraho

Die hinduistischen Tempel der westlichen Gruppe befinden sich eingebettet inmitten eines Parks. Besonders sehenswert ist der große majestätische, Vishnu geweihte Lakshmanan-Tempel, mit seinen üppigen Verzierungen. Er ist der erste im Khajuraho-Stil erbaute Tempel und vereint alle Tempelbauten der späten Hindu-Periode in sich.
Im Westen der Parkanlage stehen drei großartige Tempel. Der prachtvolle Kandariya-Mahadeva-Tempel markiert den Höhepunkt der Chandella-Architektur. Seine beiden Torbögen am Eingang sind wahre Meisterwerke der Steinmetzkunst. Seine Figuren bestehen aus schlanken, großen Skulpturen und einer Fülle erotischer Darstellungen.
Der Jagadambi-Tempel war ursprünglich Gott Vishnu geweiht , später Parvati, der Gemahlin Gott Shivas, und schließlich der Göttin Kali

Chitragupta-Tempel

Dieser Tempel ist als einziger dem Sonnengott Surya geweiht und eine Seltenheit in Nordindien. Das aus dem 11. Jahrhundert stammende Heiligtum beherbergt im inneren eine 5 m hohe Statue von Lord Surya.

Besichtigung östlichen Tempelgruppe von Khajuraho

Die jainistischen Heiligtümer sind kleiner als die westliche Tempelgruppe und befinden sich in der Nähe des Khajuraho-Dorfes.
Der Parsvanath-Tempel besticht durch seine beeindruckende Architektur und seine wunderschönen Skulpturen. Besonders bemerkenswert sind zwei Frauenfiguren in feinster Perfektion dargestellt, wie sich die eine einen Dorn aus dem Fuß entfernt und die andere sich schminkt.
Der Shantinatha-Tempel beherbergt eine riesige, 4,5 m hohe Figur von Adinath. Etwas kleiner ist der angrenzende Adinatha-Tempel, der ebenfalls sehr schöne Skulpturen zeigt.

Tag 11

Die Ruinen von Sarnath

Sie verlassen Khajuraho und fliegen nach Varanasi. Nur ca. 10 km östlich von Varanasi befindet sich das kleine Städtchen Sarnath. Es ist einer der vier heiligsten Orte des Buddhismus sowie eine der ältesten Stätten.

Kaiser Ashoka, ein erfolgreicher Feldherr, hat nach einer besonders blutigen und verlustreichen Schlacht seine Kriegszüge beendet. Er wandte sich dem Buddhismus und der Gewaltlosigkeit zu und errichtete in Sarnath ein bedeutendes religiöses Zentrum aus Klöstern und Stupas, die nach einem moslemischen Überfall im 7. Jahrhundert n. Chr. zerstört wurden.
Bis heute scheint von den Ruinen dieser heiligen Stätte ein besonderer Reiz auszugehen. Denn unberührt von den zerstörten Gebäuden, pilgern gläubige Buddhisten noch immer zu den verfallenen Überresten der Klöster und Tempel.

Dhamekh Stupa

Das besterhaltene Monument von Sarnath, ist der besonders beeindruckende, aus der Gupta-Zeit stammende große Dhamekh Stupa mit seinen teilweise noch erhaltenen, fein bearbeiteten Steinreliefs. Im Park von Sarnath predigte Buddha im Jahre 528 v. Chr. zum ersten Mal nach seiner Erleuchtung die Vier Edlen Wahrheiten, welche den Achtfachen Pfad zum Nirwana enthalten. Kaiser Ashoka ließ genau an der Stelle, an der Buddha seine erste Predigt gehalten haben soll, den eindrucksvollen Stupa errichten.

Ashoka-Säule

Etwas westlich stehen die Überreste der berühmten Ashoka-Säule aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Ursprünglich war die Säule 15 m hoch und wurde von vier Löwenköpfen gekrönt, welche heute Hauptattraktion des Museums von Sarnath sind. Übrig geblieben sind die fünf Fragmente ihres Sockels.

Archäologisches Museum

Das aus Sandstein errichtete Museum beherbergt einige Schätze aus der Vergangenheit. Zu den beeindruckendsten Ausstellungsstücken gehören das aus dem 3. Jahrhundert stammende sehr gut erhaltene Löwenkapitell der Ashoka Säule, die heute das indische Staatswappen ziert sowie ein alter Steinschirm, in den kunstvolle buddhistische Symbole eingemeißelt sind.

Tag 12

Varanasi – Die Heilige Stadt am Ganges

Varanasi, einst Benares genannt, ist die heiligste Stadt Indiens und eines der ältesten bewohnten Städte der Welt. Gelegen an den Ufern des Ganges zieht es seit Jahrhunderten Pilger an, die um Erlösung und Trost suchen. Die Ewige Stadt, wie Varanasi auch genannt wird, deren Tempel so oft von Eroberern geplündert und ihre Mauern so viele Male von den reißenden Fluten des Ganges zerstört wurden, lässt einen nur erahnen wie es hier früher einmal ausgesehen hat. Doch die heiligen Rituale der Menschen auf den berühmten Ghats, am Ufer der heiligen Mutter Ganga und die vielen Pilger, lassen die Vergangenheit wieder lebendig werden und das Alte Benares erwacht erneut.

Die Altstadt – Bummel durch die engen Gassen

Die uralte Stadt Varanasi ist ein Labyrinth aus unzähligen Gassen und Gässchen in denen gerade genug Platz zum Laufen ist. Ein großes Erlebnis ist ein Spaziergang durch die Altstadt, denn hier spielt sich das Leben in harmonischer Weise von Mensch und Tier ab.

Die Ghats

Die Hauptattraktion von Varanasi sind die etwa 80 Ghats, die das Ganges-Ufer säumen. Hier können Sie einen Einblick in die Lebendigkeit und Vielfalt hinduistischer Rituale bekommen. Von morgens bis abends strömen tausende Pilger an die Ghats, um zu beten oder im Ganges ein Bad zu nehmen. Sie erhoffen sich dadurch von allen Sünden reinzuwaschen.

Varanasi bei Sonnenaufgang

Mit einem Ruderboot werden Sie eine unvergessliche Erfahrung und ein großartiges Schauspiel am frühen Morgen bei Sonnenaufgang erleben, wenn die ersten Strahlen der Sonne den Ganges in verschiedenen Farben erstrahlen lässt. Sehen Sie wie auf dem Wasser Blüten und Girlanden, die der Göttin Ganga überreicht wurden und flackernde Öllichter auf kleinen Schälchen flussabwärts treiben. Genießen Sie das bunte Leben entlang der Ghats, lauschen Sie dem Glockenklang aus den naheliegenden Tempeln und lassen Sie sich von dieser beeindruckenden Atmosphäre verzaubern.

Aarti Zeremonie

Erleben Sie am Abend eine Aarti Zeremonie am bekannten Dasaswamedh Ghat. Hier beenden allabendlich spektakuläre Gebetszeremonien den Tag am Ganges. Es werden Lieder gesungen, Weihrauch und Fackeln entzündet und zum Klang der Glocken durch die Luft jongliert. Anschließend werden kleine mit Blumen gefüllte Schälchen ins Wasser gelassen. Lassen Sie sich von dieser magischen Stimmung einfangen und setzen auch Sie ein kleines Schälchen ins Wasser und senden Sie Ihren ganz persönlichen Wunsch an Mutter Ganga.

Tag 13

Nepal - Land der Götter

Heute verlassen Sie Indien und fliegen in die Hauptstadt von Nepal, nach Kathmandu. Nepal auch – Land der Götter – genannt, hat nicht nur Vielfalt und Schönheit zu bieten es verzaubert auch mit seiner magischen und märchenhaften Atmosphäre. Das Königreich Nepal beeindruckt durch seine atemberaubende Berglandschaft, den Dschungelgebieten mit seinen exotischen Tieren und Pflanzen und die Freundlichkeit seiner Bewohner. Überall begegnen Ihnen Zeugnisse der hinduistischen und buddhistischen Tradition. Das Tal um Kathmandu fasziniert mit seinen ehemaligen Königsstätten, den uralten Tempelanlagen, den Verbrennungsstätten der Hindus und seinen Stupas als Zeuge des buddhistischen Glaubens.

Unternehmen Sie für den Rest des Tages einen Spaziergang durch die Altstadt und Basare.

Tag 14

Im Tal von Kathmandu

Allein der Name ruft Bilder von Exotik und Abenteuer wach und er entspricht noch heute diesen Vorstellungen. Die außergewöhnliche Hauptstadt am Himalaya, die Kultur und Tradition der Nepalesen in sich vereint, wird Sie in kürzester Zeit gefangen nehmen. Das Kathmandu Tal gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und ist die Heimat von überaus liebenswerten und religiösen Menschen sowie den höchsten Himalaya-Gipfeln. Die pagodenähnlichen Dächer der Paläste, die Tempel und Wohnhäuser, der Reichtum an ausgezeichnet gearbeiteten Schnitzereien sowie diese einzigartige Atmosphäre machen den Reiz des Kathmandu-Tals aus.

Hanuman-Dhoka Durbar Square

Als erstes besichtigen Sie eine der Hauptattraktion der Stadt, den Durbar Square. Es ist der Platz vor dem alten Königspalast Kathmandus, dem Hanuman Dhoka mit seinen zahlreichen Tempeln und Statuen aus der buddhistischen und hinduistischen Kultur. Der Hanuman Dhoka Durbar wurde aus rotem Backstein erbaut und ist das Herzstück dieser Heiligtümer. Der Palast war im 16. Jahrhundert Wohnsitz der Malla-Könige und dient heute hauptsächlich als Museum sowie für Krönungen und Zeremonien.

Taleju-Tempel

Im Durbar Square befindet sich der Tempel der Göttin Taleju. Er ist der Göttin Kali geweiht, einst Schutzgöttin der Malla-Könige. Am Hauptportal befindet sich eine Skulptur von Hanuman dem hinduistischen Affengott, er gilt als Schutzgottheit der ehemaligen Malla-Könige von Kathmandu.

Die jungfräuliche Göttin Kumari

In Nepal gilt die Kumari, ein kleines Mädchen, als Reinkarnation der Göttin Parvati. Ihre Aufgabe ist es Kathmandu und seine Bürger zu schützen. Siebenmal im Jahr wird sie auf einer Sänfte durch die Straßen getragen. Die übrige Zeit, ungefähr vom 4. Lebensjahr bis zur Pubertät, bei der sie ihre Göttlichkeit verliert und durch ein anderes Mädchen ersetzt wird, darf sie das Haus nicht verlassen.

Tag 15

Patan – Die älteste Königstadt

Sie besuchen die zweitgrößte Stadt Nepals und zugleich die älteste der drei Königsstädte im Kathmandu-Tal. Diese Stadt scheint so weit von der Gegenwart entfernt, dass es wie ein lebendiges Museum wirkt. Ihre Baudenkmäler zählen zu den schönsten und besterhaltenen in ganz Nepal. In den engen Gassen und auf den Plätzen mit ihren schönen rosafarbenen Tempeln spielt sich das Leben noch genauso ab wie vor Jahrhunderten. 1482 teilte König Yaksha aus der Malla-Dynastie das Land unter seinen drei Söhnen auf. Patan – damals Lalitpur – Schöne Stadt - genannt, wurde Hauptstadt, die beiden anderen waren Bhaktapur (heute Bhadgaon) und Kantipur (jetzt Kathmandu).

Tag 16

Umgebung von Kathmandu

Heute stehen die Besichtigung von Bhadgaon, Pashupatinath, Bodhnath und Swayambhunath Stupa auf dem Programm.

Bhadgaon – Die dritte und kleinste Königsstadt

Rund 16 km liegt Bhadgaon von der Hauptstadt Kathmandu entfernt. Tauchen Sie ein in diese unbeschreibliche Atmosphäre, die von diesem Ort ausgeht und erleben Sie eine Zeitreise, die noch intensiver ist als etwa jene von Patan oder des alten Kathmandu. Bhadgaon wurde an einem Berghang erbaut und ist von den Feldern der Newar-Bauern umgeben.

Pashupatinath Tempelanlage

Heute unternehmen Sie einen Ausflug nach Pashupatinath. Der Ort liegt direkt am heiligen Bagmati-Fluss, etwa fünf Kilometer von Kathmandu entfernt. Hier befindet sich eine riesige Tempelanlage, die mit zu den größten Heiligtümern der Hindus zählt. Gott Shiva, in seiner Inkarnation als Pashupati wird hier als - Herr der Tiere - verehrt. Nichthindus dürfen den Haupttempel nicht betreten, aber ein Besuch lohnt sich trotzdem, denn Rund um die Tempelanlage von Pashupatinath gibt es eine große Anzahl von anderen Tempeln und Schreinen zu besichtigen. Am Ufer des heiligen Flusses befinden sich auf den Ghats die Verbrennungsstätten, an denen die Hindus ihre Verstorbenen verbrennen.

Bodhnath – eine andere Welt

Das buddhistische Heiligtum in Bodhnath dürfen Sie nicht verpassen. Der 36 m hohe Stupa gehört zu den bedeutendsten buddhistischen Heiligtümern im Kathmandu-Tal und ist das Herzstück des tibetischen Buddhismus in Nepal. Beeindruckend ist der weiße von einem goldenen Turm gekrönte Stupa, der von einer Gruppe tibetischer Klöster, die zu den größten in Nepal zählen, umgeben ist. Der Zugang der Stupa ist nur durch einen schmalen Durchgang möglich. Beim Eintreten erwarten Sie die durchdringenden Augen des Buddhas der unmittelbar vor Ihnen aufragt.

Swayambhunath – Der goldene Turm

Eines der bekanntesten Wahrzeichen Nepals ist der goldene Turm des Swayambhunath. Er ist umgeben von vielen kleinen Tempeln und Statuen sowie einigen buddhistischen Klöstern. Ein Pilgerpfad führt durch einen bewaldeten Park über 365 von Statuen gesäumten Stufen zur Tempelplattform hinauf. Die alles sehenden Augen Buddhas beobachten vom Swayambunath-Stupa aus das Kathmandu-Tal.

Tag 17

Kathmandu – Abschied nehmen

Nach dem Frühstück machen Sie sich wieder auf den Weg nach Kathmandu. Hier steht Ihnen der Rest des Tages zur freien Verfügung. Nach dieser faszinierenden Reise geht es zurück in die Heimat. Zu gegebener Zeit erfolgt der Transfer zum Flughafen.


Hinweis:

Einreisebestimmungen: Für die Einreise nach Nepal ist ein Visum erforderlich, der bei Vorlage eines noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepasses bei der Einreise an den Grenzübergangsstellen nach Nepal oder am Flughafen Kathmandu ausgestellt wird.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt.

16 Übernachtungen

Im Reisepreis enthaltene Leistungen:

Nicht im Reisepreis enthalten:

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