Farbenfrohes Rajasthan

Rajasthan – einst Rajputana genannt – heißt das Land eines tapferen und ritterlichen Volkes, das ein kriegerisches Leben führte und über das die unglaublichsten Legenden voller Romantik und Heldentaten ranken. Dem Reisen in Rajasthan haftet ein gewisser Zauber an, der nirgendwo auf der Welt seines gleichen findet. Es ist ein Land der Superlative, von atemberaubender Schönheit und Faszination, hier ist alles eine Spur größer und gewaltiger als anderswo. Die Jahrhunderte alte Geschichte, die Kunst und Kultur Rajasthans ist überall im Land gegenwärtig. Verbringen Sie eine beeindruckende und erlebnisreiche Zeit an einem der noch ursprünglichsten Orte Indiens. Genießen Sie die bunten Farben, würzigen Gerüche, die historischen Stätten und seine Architektur sowie seine märchenhaften Wüstenstädte. Lassen Sie sich verzaubern von der anmutenden Welt der Rajputen-Fürsten und dem Erbe der reichen Kaufmannsfamilien in der Shekhawati-Region.

Das folgende Reisebespiel ist eines von vielen Möglichkeiten und kann ganz individuell auf Ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse zusammengestellt werden.

Reisebeispiel nach/von Delhi ab € 1.670,00 pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück

Preise für Gruppen sowie Einzelzimmer auf Anfrage

Dauer: 21 Tage / 20 Nächte

Reiseroute: Delhi – Mandawa – Bikaner – Jaisalmer – Jodhpur – Luni - Mount Abu – Ranakpur – Udaipur – Chittorgarh – Pushkar – Jaipur – Fort – Amber – Fatehpur Sikri – Agra – Sikandra – Delhi



Tag 1

Aufbruch nach Delhi

Tag 2

Ankunft in Delhi am nächsten Tag

Sie kommen am frühen Morgen in der pulsierenden Hauptstadt Delhi an. Sie werden von einem örtlichen Mitarbeiter empfangen und zum Hotel begleitet. Nach dem Check-In können Sie sich von der langen Anreise erholen und akklimatisieren. Am Nachmittag machen Sie sich gestärkt auf eine Besichtigungstour durch Alt-Delhi.

Delhi - Das Herz von Indien

Die Hauptstadt, mit seiner tausendjährigen Geschichte, ist die Stadt mit den meisten Sehenswürdigkeiten Indiens. Es ist eine sich rasant entwickelnde Metropole, in der sich Vergangenheit und Moderne auf wunderbare Weise vereinen. Das heutige Delhi besteht aus zwei Teilen, dem Alten Delhi mit seinen typisch orientalischen Stadtvierteln, dem pulsierenden Kulturleben, engen Gassen und zahlreichen Basaren, faszinierender Warenhäuser, Museen, Tempeln und Moscheen. Das Neue Delhi, wurde von britischen Architekten 1931 symmetrisch als Gartenstadt angelegt. Hier, zwischen den Gräbern und Mausoleen, Erinnerungsstätten edler Herrscher und Könige, zieren breite Prachtstraßen, unberührte Gärten, weit verstreute Sommerhäuser im Kolonialstil und schattige Alleen das Neue Delhi.

Erste Eindrücke in Alt-Dehli

Es erwartet Sie die imposante Freitagsmoschee Jama Masjid - Die Moschee, die auf die Welt blickt. Es ist die größte Moschee Indiens und eine der größten der Welt. Der Mogulkaiser Shah Jahan ließ sie zwischen 1650 und 1656 aus rotem Sandstein und weißem Marmor errichten.

Weiter geht es zu Raj Ghat, der letzten Ruhestätte von Mahatma Gandhi. Hier an den Ufern des Yamuna, in Mitten einer Gartenanlage, befindet sich ein Gedenkstein aus schwarzem Marmor. Hier wurde Mahatma Gandhi nach seiner Ermordung 1948 eingeäschert. Auf dem Gedenkstein stehen seine angeblichen letzten Worte: Hai Ram (Oh Gott).

Tag 3

Neu-Delhi und die britische Herrschaft

Heute unternehmen Sie eine ganztägige Stadtrundfahrt durch Neu-Delhi und damit eine Reise in das frühe 20. Jahrhundert, in die Zeit des Britischen Empire.

Regierungsviertel und das India Gate

Erleben Sie das 1521 bis 1931 errichtete und einstige britische Regierungsviertel Neu-Delhis. Die von Gartenanlagen und Zierteichen umgebene Prachtstraße Rajpath, führt Sie zum Rashtrapati Bhavan, dem Palast des ehemaligen Vizekönigs von Indien. Er bietet Ihnen einen Einblick in die Zeit der britischen Herrschaft und ist eines der größten und prächtigsten herrschaftlichen Bauwerke. Nicht unweit entfernt befindet sich das Parlamentsgebäude Sansad Bhavan. Der Weg führt Sie weiter zum India Gate, einem Triumphbogen der zum Gedenken an die gefallenen Soldaten in den verschiedenen Kriegen errichtet wurde.

Qutub Minar

Alle Bauten des Qutub Minar Komplexes stammen aus der Anfangszeit der moslemischen Herrschaft über Indien. Der Qutub Minar selbst ist eine erhabene Siegessäule und das weltweit höchste Backstein Minarett sowie das Wahrzeichen der Stadt Delhi.

Das Grabmal des Humayun

Sie besichtigen das prächtige Mausoleum des Mogulkaisers Humayun. Dieses außergewöhnliche Bauwerk aus weißem und schwarzen Marmor sowie rotem Sandstein, liegt in der Mitte einer weiten Gartenanlage. Nach Humayuns tot, ließ seine Frau Hamida Banu Begum das Grabmal 1565 in neun Jahren Bauzeit errichten. Um die Bauarbeiten überwachen zu können schlug sie sogar Ihr Lager dort auf. Es gehört zu den schönsten und historischsten Bauwerken der Stadt und zählt zu den Vorläufern des Taj Mahal.

Tag 4

Die Kaufmannshäuser von Mandawa

Heute führt Ihre Reise Sie in die Shekhawati Region nach Mandawa. Shekhawati war einst ein reiches, aber gesetzloses Gebiet an der Handelsroute zwischen der arabischen See und dem fruchtbaren Gangestal. Die Mawaris, wie die Bewohner dieser Region genannt werden, häuften mit der ihnen eigenen Kombination aus Geschäftstüchtigkeit und Sparsamkeit recht schnell einen bescheidenen Wohlstand an. Sie verzierten ihre Häuser, die sogenannten Havelis, mit wunderschönen, aufwendigen Fresken, die ihren Wohlstand und Status widerspiegelten. Genießen Sie bei einem Spaziergang, diese ursprüngliche Atmosphäre und den einzigartigen Charme den dieses kleine verschlafene Wüstenstädtchen vermittelt.

Tag 5

Bikaner

Heute machen Sie sich auf den Weg in die mittelalterliche Wüstenstadt Bikaner. Sie war einst ein wichtiges Handelszentrum entlang der Karawanenroute von Afrika nach West-Asien. Umgeben von imposanten Palästen, schön und reich verzierten Tempeln, zeigt die Stadt einige der schönsten Schöpfungen der Rajput Zivilisation.

Nach Ankunft in Bikaner und einer Erholungspause besuchen Sie das National Research Centre On Camels, eine Kamelzuchtfarm, 10 km südlich von Bikaner gelegen. Erleben Sie das majestätische Schauspiel, wenn diese einzigartigen und edlen Tiere, nach getaner Arbeit in ihre Ställe zurückkehren.

Tag 6

Junagarh-Fort

Nach einem ausgiebigen Frühstück besichtigen Sie das sagenhafte Junagarh-Fort von Bikaner. Erbaut aus gelbem Marmor, mit Spiegel- und Glaseinlagen sowie wunderschönen Wandmalereien, zählt das Fort noch heute zu den am besten erhaltenen Palästen der Rajputen. Es ist eine der wenigen Festungen die niemals erobert wurden. Raja Rai Singh hatte einst den Grundstein für die Festung gelegt und später wurden von Kaiser Akbar noch weitere 37 Paläste, Pavillons und Tempel dem ursprünglichen Bau hinzugefügt. Bei einem Rundgang durch die Palastsäle vermitteln Ihnen die mit Juwelen verzierten Waffen, die Sänften, in denen sich die Herrscher herumtragen ließen und noch viele weitere Zeugnisse aus den vergangenen Jahrhunderten einen Eindruck vom Reichtum, dem Prunk und Luxusleben der einstigen Maharajas.

Karni-Mata Tempel – Rattentempel

In Deshnoke, 32 Kilometer südlich von Bikaner, im Karni-Mata-Mandir erwartet Sie ein Erlebnis der besonderen Art und ist nichts für Zartbesaitete. Tausende von heiligen Ratten bevölkern das Innere des Heiligtums und werden von den Hindus verehrt sowie mit Speisen und Getränken versorgt. Der Marmortempel aus dem 17. Jahrhundert wurde zu Ehren der Göttin Karni Mata errichtet, die im 15. Jahrhundert gelebt haben soll und schon zu Lebzeiten verehrt wurde. Sie galt als Schutzgöttin der Fürstenfamilie von Bikaner. Einer Legende nach habe die Familie ihr den toten Sohn gebracht, mit der Bitte ihn wieder zum Leben zu erwecken, da es keinen weiteren Nachfolger gäbe, der die Dynastie vor dem Aussterben bewahren könne. Die heilige und spirituelle Karni versprach der Familie zu helfen und bat in Trance den Totengott Yama das verstorbene Kind herauszugeben. Der Totengott verweigerte die Herausgabe, mit dem Hinweis, dass es bereits zu spät sei, das Kind wäre bereits wiedergeboren. Wütend und enttäuscht schwor Karni daraufhin, das kein Mitglied ihres Volkes jemals mehr das Reich des Totengottes betreten werde und die verstorbenen Seelen besser als Ratten wiedergeboren werden.

Im Allerheiligsten befindet sich unter einem goldenen Baldachin, eine aus Sandstein gefertigte Statue von Karni Mata und der Eingangsbereich ist mit Hunderten aus Stein gemeißelten Ratten verziert.

Nehmen Sie diese außergewöhnliche Mutprobe an? Dann besuchen Sie diesen doch etwas merkwürdigen Hindu-Tempel und erleben Sie, wie die unzähligen kleinen Nager munter an Ihren Füßen vorbeihuschen und die mitgebrachten Opfergaben mit Genuss verspeisen. Sollten Sie eine weiße Ratte erspähen, so ist dies ein hoffungsvolles Zeichen für ein glückliches Leben.

Tag 7

Jaisalmer – Die Goldene Stadt

Nach dem Frühstück führt Sie Ihre Reise nach Jaisalmer inmitten der Wüste Thar. Schon von weitem können Sie die Goldene Stadt erblicken, die sich wie eine Oase über die karge Wüstenlandschaft erhebt. Es ist ein märchenhaft anmutender kleiner Ort und wohl die schönste Wüstenstadt der Welt. Rawal Jaisal, der König der Bhatti-Rajputen, ließ im Jahre 1156 Jaisalmer direkt an der alten Karawanenstraße errichten. Aufgrund der günstigen Lage zwischen Indien und Vorderasien wurde die Stadt zu einem wichtigen Handelszentrum und gelangte so zu großem Reichtum. Noch heute zeugen die, aus goldgelbem Sandstein erbauten Herrenhäuser, mit ihren kunstvoll verzierten Fassaden und Innenhöfen von dieser glanzvollen Zeit.

Jaisalmer verkörpert wie keine andere Stadt, die Wüstenkultur einer längst vergangenen Zeit und wirkt wie ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht.

Nach Ankunft in Jaisalmer und Check-In im Hotel steht Ihnen der restliche Tag für eigene Entdeckungen zur Verfügung.

Tag 8

Besichtigung von Jaisalmer

Die imposante mittelalterliche Festung von Jaisalmer, mit ihren gelben Verteidigungsanlagen und 99 Türmen, erhebt sich majestätisch auf einem Tafelberg, hoch über dieser unvergleichlichen Wüstenlandschaft. Das Fort beherbergt eine Stadt, einige Paläste, Tempel und Wohnhäuser. Zu Füßen dieser mächtigen Mauern liegt die Altstadt mit seinen prächtigen Kaufmannshäusern. Genießen Sie diesen märchenhaften Anblick, dieser kunstvoll gestalteten alten Havelis und lassen Sie sich von diesem exotischen Charme verzaubern.

Kamelritt in den Sonnenuntergang & Übernachtung im Wüsten-Camp

Am frühen Nachmittag machen Sie sich auf den Weg zu den Sam Dunes, in das Royal Desert Camp. Hier erwarten Sie luxuriös ausgestatte Zelte mit einem fantastischen Blick auf die umliegende Wüstenlandschaft. Anschließend erkunden Sie auf dem Rücken eines Kamels die Wüste und ihre Sanddünen. Reiten Sie in den malerischen Sonnenuntergang und genießen Sie dieses unvergessliche Erlebnis. Der Zauber der Wüste Thar wird Sie nicht mehr loslassen.

Tag 9

Jodhpur – Die Blaue Stadt

Nach dem Frühstück im Camp machen Sie sich auf den Weg in die ummauerte Stadt Jodhpur. Von der Stadt aus führen viele historische Karawanenrouten in die Wüste Thar, so das Jodhpur seit jeher als Tor zur Wüste bekannt ist. Auch heute noch ist die Atmosphäre dieser längst vergangen Zeit deutlich spürbar, es würde kaum überraschen, wenn eine Kamelkarawane bei der großen Festung eintreffen würde.

Mehrangarh Fort – Das schönste Fort in Indien

Die mächtige Festung Mehrangarh thront herrschaftlich über der blauen Stadt – ein prächtiger Anblick und ein architektonisches Meisterwerk. Das Fort zählt zu den größten und schönsten Festungsanlagen Indiens. Die zahlreichen Paläste im Inneren des Forts wurden aus Sandstein erbaut und mit kunstvollen Details verziert. Schon beim Betreten der Festungsanlage kann man die Atmoshäre einer längst vergangenen Zeit deutlch fühlen. Lassen Sie sich vom Blumenpalast, Spiegelpalast und dem Perlenpalast verzaubern und spüren Sie die glorreiche Vergangenheit.

Jaswant Thada – Ein Ort der Stille

Beeindruckend und nicht unweit vom Mehrangarh Fort entfernt erhebt sich, auf einem schwarzen Basaltfelsen, das strahlend weiße Mausoleum Jaswant Thada. Sein kunstvoll verarbeiteter Marmor und die aufwendigen Schnitzereien spiegeln die architektonische Meisterleistung der damaligen Bildhauer wider. Das Mausoleum mit seiner herrlichen Gartenanlage ist ein Ort der Stille, hier kann man sich wunderbar von dem Trubel der Stadt erholen und die friedliche Schönheit auf sich wirken lassen. Genießen Sie eine spektakuläre Aussicht auf die blaue Stadt, dem Mehrangarh Fort und dem Umaid Bhavan, dem Palast des Königs von Jodhpur.

Nach Ihrer Besichtigung können Sie gemütlich über den farbenfrohen Basar schlendern und auf Entdeckungstour gehen und dabei das farbenfrohe Treiben hautnah miterleben.

Tag 10

Bishnoi-Village

Erleben Sie ein typisches Rajasthani-Dorf, gelegen im Jodhpur Distrikt. Es erwartet Sie hier eine Übernachtung im Fort Chanwa, einem alten Palast des Maharaja von Jodphur. Dieses über hundert Jahre alte Bauwerk fasziniert durch eine anmutende Atmosphäre und bietet einen atemberaubenden Blick auf die Wüste Thar.

Voller Engagement und unter Einsatz ihres Lebens, kämpft dieser tapfere, wehrhafte Volksstamm seit über 500 Jahren für den Schutz aller Lebewesen in seiner Heimat. Sie leben nach spirituellen und ökologischen Geboten. Es darf kein Tier getötet oder ein Baum gefällt werden, ganz gleich wie klein er ist. Das Bishnoi-Volk führt ein einfaches und glückliches Leben. Sie sind Stolz und Zufrieden und beweisen seit Jahrhunderten mit ihrer Lebensweise, wie man mit der Natur im Einklang leben kann ohne sie zu zerstören. Trotz der sehr schwierigen klimatischen Bedingungen konnten sie seit mehreren Jahrhunderten ohne jeglichen Fleischkonsum unbeschadet überleben.

Erleben Sie diese besondere Lebensweise und beobachten Sie die bunt gekleideten Dorfbewohner bei ihrer handwerklichen Tätigkeit zur Herstellung von Leder- Töpfer- und Weberprodukten.

Tag 11

Mount Abu

Lassen Sie sich von der bezaubernden und abwechslungsreichen Hügellandschaft des Aravalli-Gebirges verzaubern, während Sie ca. 1.200 m hinauf nach Mount Abu fahren. Der Mount Abu, Rajasthans einzige Hill Station, liegt hoch über den glühenden Ebenen und ist ein willkommener Kontrast zur Wüste und ist seit der Kolonialzeit ein sehr beliebtes Reiseziel. Sein angenehmes Klima und seine Eukalyptuswälder machen ihn zu einem idealen Erholungsort. Tierliebhaber, Botaniker und Wanderer kommen hier auf ihre Kosten. Wunderschön ist der Anblick, über die malerische Berglandschaft in mitten der Wüste, bei Sonnenuntergang.

Dilwara-Tempel

Der Mount Abu ist berühmt für seine einzigartigen Dilwara-Tempel. Sie zählen zu den schönsten Beispielen der indischen Tempelarchitektur. Die Kunsthandwerker wurden nach der Menge von Steinstaub bezahlt, den sie produzierten. So wurden sie angespornt, ihre Reliefs und Verzierungen noch feiner auszuführen. Doch was auch immer der Anreiz war – beide Jain Tempel zeigen unglaublich filigrane Ornamente.

Tag 12

Ranakpur - Jain Tempel in Vollendung

Während der Fahrt von Mount Abu nach Udaipur besuchen Sie Ranakpur. Dieser kleine Ort liegt abgelegen in einem bewaldeten Tal des westlichen Aravalli Gebirges. Hier befindet sich einer der schönsten und zugleich wichtigsten Jain-Tempel in ganz Indien sowie ein weiteres Zeugnis jainistischer Hingabe. Es erwartet Sie ein wahres Wunderwerk an Steinmetzarbeiten, filigran, verwinkelt, geheimnisvoll und einzigartig. Seine verschiedenen 80 Kuppeln und die der 1.444 Säulen, wo keine der anderen gleicht, sind überwältigend. Lassen Sie sich von der erhabenen Stimmung, die von diesem atemberaubenden Bauwerk ausgeht, verzaubern und bewundern Sie das faszinierende Farbenspiel im Licht der Innenräume. Kaum ein Besucher kann sich dieser magischen Aura entziehen.

Nach der Besichtigung von Ranakpur machen Sie sich auf den Weg nach Udaipur.

Udaipur - Venedig des Ostens

Udaipur, inmitten bewaldeter Hügel, malerisch am Pichola-See gelegen, ist mit seinen goldgelben Palästen eine absolute Schönheit und die exotischste Stadt Indiens. Seine stolzen Mewar-Herrscher setzten all ihre Energie und Phantasie dafür ein, um es zu einer der märchenhaftesten und idyllischsten Rajputen-Städte werden zu lassen. Im Jahre 1559 wurde das ehemals als Mewar bekannte Udaipur gegründet. Hierher floh der Maharaja Udai Singh II. vor dem letzten Angriff des Großmoguls Akbar auf Chittorgarh. Die einstige Pracht der Herrscher im alten Rajasthan ist heute noch deutlich zu spüren.

Freuen Sie sich auf die Entdeckung eines Schauplatzes, den schon die Regisseure von Jams Bond für den Film Octopussy und den Tiger von Eschnapur gewählt hatten.

Tag 13

Sahelion-ki Bari

Im Norden der Stadt, an den Ufern des Fateh-Sagar-Sees, erstreckt sich eindrucksvoll der einstige Vergnügungsgarten, der Sahelion-ki Bari. Er stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde auf Wunsch einer Prinzessin angelegt, die sich diesen zur Erfrischung in den heißen Sommermonaten gewünscht hatte. Noch heute strahlt die Anlage mit seinen Marmorskulpturen und Wasserspielen einen lieblichen Reiz aus.

Stadtpalast von Udaipur

Der imposante City Palace wurde 1725 erbaut und liegt am Ufer des Pichola Sees. Er zählt zu den größten und am besten erhaltenen Palastanlagen in Rajasthan. Zahlreiche Innenhöfe auf mehreren Ebenen gehören zur Anlage. Auf der linken Seite am Haupteingang befinden sich acht in Stein gemeißelte Torbögen. Hier fand zu den Geburtstagen der Maharajas ein besonderes Ritual statt. Es wurde der Wert der Maharajas in Gold und Silber aufgewogen, dieser wurde dann an die Armen verteilt.

Bestaunen Sie die prachtvollen Räumlichkeiten mit den Spiegelwänden, bunten Fenstern, Elfenbein-Türen und den Mor Showk – den Pfauenhof im Inneren der Anlage. Beeindruckend und berühmt zugleich sind die in leuchtenden Farben dargestellten Pfauenskulpturen. Sie zählen zu den prächtigsten Darbietungen des Nationalvogels in Indien.

Jagdisch-Tempel

Nicht unweit vom Stadtpalast entfernt befindet sich der Vishnu geweihte Jagdisch-Tempel aus dem 17. Jahrhundert. Das von einer Mauer umschlossene Heiligtum wirkt von außen wie eine Befestigungsanlage und ist nur über eine steile Treppe zu erreichen. Der Tempel wurde von den Mewars im hinduistischen Baustil errichtet. Da es ständig Krieg mit den Moguln gab, wurde bei dem Bau bewusst darauf geachtet keine Stilelemente der Moguln zu verwenden. Trotz der ständigen Kämpfe wurde das Heiligtum nie zerstört und ist noch in seinem ursprünglichen Zustand zu bewundern.

Nachmittags können Sie bei einer Bootstour auf dem Pichola-See die ganze Pracht und Romantik der Stadt genießen.

Anschließend haben Sie Gelegenheit zu einem Bummel durch die mittelalterlichen Basare. Gehen Sie auf Entdeckungstour und genießen Sie das farbenfrohe Treiben.

Tag 14

Chittorgarh - Hauptstadt der Rajputen

Nach dem Frühstück verlassen Sie Udaipur und machen sich auf den Weg nach Chittorghar. Die Geschichte von Chittorgarh ist eine der bewegendsten und glorreichsten Indiens. Die legendäre Festung, aus dem 8. Jahrhundert, thront scheinbar uneinnehmbar auf einem imposanten Tafelberg. Tatsächlich aber mussten sich die Mewar-Herrscher dreimal gegen eine Übermacht durch muslimische Eroberer geschlagen geben. Die bewegte Vergangenheit der Festungsruinen, die Zeit als hier erbitterte Kämpfe geführt wurden, spiegelt sich in den prächtigen königlichen Bauten wider. Bei einer heftigen Schlacht ließen mehr als 7000 Rajputen-Krieger ihr Leben. Die Maharanis, zusammen mit ihrer gesamten Dienerschaft, begingen angesichts der aussichtslosen Lage Jauhar - Selbstmord, um nicht lebend in die Hände des Feindes zu fallen.

Die gewaltige Festung verkörpert den Heldenmut der Rajputen mit einer Mischung aus Stolz, Romantik und Geist, in der die alte Lebensweisheit galt: "Lieber tot als würdelos".

Sie besichtigen zahlreiche Tempel sowie den Siegesturm Vijay Stambha, das Wahrzeichen Chittorgarhs und den Krishna-Tempel der berühmten Dichterin Mira Bhai.

Tag 15

Pushkar – Die Pilgerstätte

Der kleine beschauliche Ort ist den Hindus heilig, denn einer Legende nach hat Brahma die heiligen Pushkar-Seen erschaffen, nachdem er einen Dämon mit einer Lotusblüte besiegt hatte. An der Stelle, wo sich die heutigen Seen befinden, ließ er drei Lotosblüten auf den Boden fallen und sofort sprudelten drei Quellen empor.

Die malerisch zwischen Hügeln und Dünen gelegenen Pushkar-Seen gehören zweifelsohne zu den faszinierendsten religiösen Stätten Indiens. Eine Pilgerreise nach Pushkar ist für die Hindus eines der erstrebenswerten Ziele im Leben. Sie nehmen an den zahlreichen Gaths ein Bad im heiligen Fluss, um sich so von allen Ihren Sünden reinzuwaschen.

Pushkar-Mela

Die kleine Stadt ist eher ein verschlafener Ort doch jedes Jahr im November zum Vollmond findet hier zwölf Tage lang die Pushkar-Mela statt. Es ist einer der größten Kamelmärkte der Welt, der mit seinen Händlern, Puppenspielern, Tänzern, Musikern und tausenden von Kamelen zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Aus ganz Rajasthan strömen die Dorfbewohner nach Pushkar, handeln mit Kamelen und schlafen unter freiem Himmel. Der Markt gehört mit seinen überwältigenden Ausmaßen und seinem malerischen Anblick zu den Hauptattraktionen in Rajasthan.

Tag 16

Jaipur – Pink City

Noch sind Sie nicht am Ende Ihrer Reise angelangt. An den kommenden zwei Tagen erwartet Sie Jaipur, die rosarote Stadt, mit ihren beeindruckenden Sehenswürdigkeiten. Pink City, die Hauptstadt und größte Stadt Rajasthans, erhielt ihren Namen aufgrund der auffallenden rosafarbenen Häuserfassaden in der Innenstadt. Sie ist eine der faszinierendsten Städte Rajasthans und wurde im November 1727 von dem Maharaja Sawai Jai Singh gegründet, der nach dem Tod seines Vaters schon im Alter von 11 Jahren den Thron bestieg.

Palast der Winde

Erleben Sie das berühmte Wahrzeichen von Jaipur, den beeindruckenden Palast der Winde Hawa Mahal. Er wurde 1799 erbaut und besteht nur aus einer Fassade mit 953 raffiniert belüfteten Erkerfenstern, von wo aus die Hofdamen ungesehen das Treiben auf den Straßen beobachten konnten, ohne selbst dabei gesehen zu werden.

Jantar Mantar

Das Observatorium Jantar Mantar wurde von Maharaja Sawai Jai Singh zwischen 1724 und 1734 errichtet. Er war nicht nur ein großer Herrscher, sondern auch ein begeisterter Astronom. Die Anlage ist noch immer voll funktionsfähig und gilt als das größte und wohl durchdachteste Observatorium seiner Art in Indien. Hier können Sie die größte Sonnenuhr mit einer Höhe von 27 m bestaunen.

City Palace

Der Weg führt Sie weiter zum City Palace aus dem Jahre 1890. Auch heute noch dient ein Teil des Palastes als Wohnsitzt des Maharajas. Hier befindet sich das Sawai Man Singh Museum mit historischen Sammlungen von Teppichen, Gewändern und Waffen. In der Audienzhalle befinden sich zwei riesige Silbergefäße, die als die größten Silberstücke der Welt gelten.

Die Besichtigung des Stadtpalastes mit seinen wunderschönen Gärten ist ein spannendes Erlebnis, bei dem man sich das Leben der damaligen Zeit bildhaft vorstellen kann.

Tag 17

Amber Fort

Vor den Toren von Jaipur liegt auf einer Anhöhe, das imposante Amber Fort, der ursprüngliche Sitz der Maharajas. Die Außenfassade des Palastes beeindruckt durch seinen roten Sandstein und weißen Marmor. Ein Labyrinth aus Gängen, Treppen und Fluchtwegen durchzieht das mächtige Fort. Lassen Sie sich von dem prächtigen Spiegelsaal des einstigen Königspalastes verzaubern, der mit einer Vielzahl von kleinen Spiegeln dekoriert ist. Erklimmen Sie den Weg hinauf zum Fort auf dem Rücken eines Elefanten oder mit einem Jeep und genießen Sie dabei die herrliche Aussicht auf die Aravalli-Bergkette.

Shopping in Jaipur

Erleben Sie nach der beeindruckenden Besichtigung des Amber Forts, eine ausgiebige Shopping Tour hautnah. Ein wahres Einkaufsparadies, reich an Seiden- und betörenden Edelsteingeschäften.

Tag 18

Fatehpur Sikri

Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg in die 207 km entfernte Kaiserstadt Fatehpur Sikri, eine der imposantesten Hinterlassenschaften des Mogulreichs. Stadt des Sieges, so nannte der Mogulfürst Akbar die alte Hauptstadt Fatehpur Sikri, die sich 1571 wie ein Märchen aus tausendundeiner Nacht in der kargen Landschaft, bei Agra erhob. Seine imposanten Monumente beeindrucken durch die sagenhaft filigrane Steinmetzkunst ihrer einstigen Baumeister. Nach nur 15 Jahren musste Akbar die Stadt aufgrund von Wassermangel aufgeben. Die Wasserversorgung in dieser staubigen Felsenwüste stellte ein großes Problem dar, sodass das Überleben seiner ca. 100.000 Bewohner nicht mehr gewährleistet werden konnte. Im Jahre 1586 verließ er mit seinem gesamten Hofstaat die prachtvollen Paläste und verlegte seine Residenz aus strategischen Gründen nach Lahore im heutigen Pakistan. Zurück blieb eine außergewöhnliche Stadt, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.

Die zahlreichen kaminroten Sandstein-Paläste mit ihren zart gemeißelten Fenstern aus Marmor, die Moschee und Festungsmauern sind noch immer so gut erhalten, dass es scheint, als habe Akbar die Stadt erst gestern verlassen und nicht bereits schon vor mehr als 400 Jahren. Lassen Sie sich bei einem Streifzug durch die alten Gemäuer zu märchenhaften Fantasien inspirieren und bewundern Sie die mehr als 100 Bauwerke in Akbars alter Residenzstadt.

Nach dem Besuch in Fathepur machen Sie sich auf den Weg nach Agra.

Tag 19

Agra

Agra war mehr als eineinhalb Jahrhunderte lang die Hauptstadt des Mogulreichs. Seine Bauwerke zeugen vom Glanz und Reichtum eines Staates, der sich zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert über einen großen Teil Indiens erstreckte. Seine Blütezeit erlebte Agra mit dem Großmogul Kaiser Akbar. Er erbaute in acht Jahren mit 4.000 Arbeitern die prächtige Burgfestung: das Agra Fort. Bis heute hat die Stadt nichts von seiner mittelalterlichen Ausstrahlung verloren.

Taj Mahal

Hier erwartet Sie das wohl berühmteste Wahrzeichen Indiens und die schönste Liebeserklärung aller Zeiten: das Taj Mahal. Inmitten einer wunderschönen Gartenanlage erhebt sich das atemberaubende Monument der Liebe. Jeder der zum ersten Mal die Gartenanlage betritt und unvermittelt vor dem Taj Mahal steht, wird den Augenblick nicht vergessen, in dem das wohlbekannte Bild zur Wirklichkeit wird. Shah Jahan ließ dieses Meisterwerk für seine Lieblingsfrau Mumtaz Mahal errichten, die bei der Geburt ihres 14. Kindes starb. Ein Liebesbeweis, wie es die Welt zuvor noch nie gesehen hat. Ein Traum aus weißem Marmor, der je nach Tageszeit und Lichtverhältnissen in verschiedenen Farben erstrahlt. Lassen Sie sich gefangen nehmen vom diesem einzigartigen Denkmal ewiger Liebe, welches durch seine Formen und Gestaltung, den Eindruck perfekter Harmonie vermittelt.

Agra Fort

Im Anschluss besuchen Sie das imposante Agra Fort mit seinen 2 Kilometer langen Festungsmauern. Die Burganlage am Ufer des Flusses Yamuna mit seinen reichverzierten Privatgemächern, seinen prachtvoll ausgestatteten Audienzhallen und Moscheen zählt zu den schönsten Festungen in Indien. Von hier aus haben Sie einen wundervollen Blick auf das Taj Mahal.

Tag 20

Sikandra – Mausoleum des mächtigen Mogulkaisers Akbar

Zehn Kilometer nördlich von Agra, liegt die kleine Ortschaft Sikandra. In mitten einer mit Wasserläufen und Blumenbeeten gestalteten Gartenanlage, im persischen Stil, befindet sich die letzte Ruhestätte des Mogulkaisers Akbar. Akbar selbst begann mit dem Bau seines eigenen Mausoleums, hat allerdings die Vollendung dieses imposanten Gebäudes nicht mehr erlebt. Es ist eine perfekte Mischung aus hinduistischer, buddhistischer, islamischer sowie christlicher Architektur, welche für die religiöse und weltoffene Toleranz Akbars spricht.

Im Anschluss dieser Besichtigung machen Sie sich auf den Weg nach Delhi.

Tag 21

Namaste Indien

Nach einer erlebnisreichen Reise geht es nun zurück in die Heimat. Am Morgen werden Sie zum internationalen Flughafen von Delhi gefahren.


Hinweis:

20 Übernachtungen

Im Reisepreis enthaltene Leistungen:

Nicht im Reisepreis enthalten:

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