Goldener Tempel und der westliche Himalaya

Spiritueller Zauber in Amritsar und Dharamshala - Märchenhafte Bergwelt von Himachal Pradesh

Von der pulsierenden Stadt Delhi aus starten Sie Ihre Tour nach Punjab und weiter in die wunderbare Bergwelt des Himalaya. Es gibt wohl kaum ein anderes Land, in dem die Religion so vielfältig und so tief mit der Spiritualität verwurzelt ist wie Indien. Hier schlummern die heiligsten Stätten und Pilgerzentren der Hindus, Buddhisten und der Sikhs. Der Goldende Tempel von Amritsar ist wohl einer der beeindruckendsten Orte Indiens, voller Harmonie und Ruhe. Hier treffen Sie auf Turban tragende Sikhs mit langen Bärten, die aus dem heiligen Buch dem Grant Sahib vorlesen. Nach der Zeit in den lebhaften Städten führt Sie Ihre Reise in das Land der schneebedeckten Berge, in den Bundesstaat Himachal Pradesh. Eingebettet in den nordwestlichen Ausläufern des Himalaya fasziniert Himachal mit seinen exotischen Tälern, Berghängen, herrlichen Gletschern, tiefen Schluchten, üppig grünen Wäldern und rauschenden Bächen. Lernen Sie den Wohnsitz des Dalai Lama im Ortsteil McLeod Ganj in Dharamshala kennen und spüren Sie die spirituelle Atmosphäre, die von diesem Ort ausgeht. Entdecken Sie die kleine romantische Bergstation Manali und lassen Sie sich von den vielen Freizeitaktivitäten inspirieren. Mandi, das kleine Paradies liegt zu Füßen des Rohtang Gebirges, eingebettet zwischen Obstplantagen und Reisfeldern und lockt mit seinen bemerkenswerten Heiligtümern. Shimla - Die Königin der Bergstationen - wird Sie mit seinem herrlich milden Klima und seinen viktorianischen Gebäuden verzaubern. Bei einem Besuch von Chandigarh, der Hauptstadt von Hariyana und dem Punjab lernen Sie eine ganz neue Stadt kennen, entstanden auf einem Reisbrett als Symbol für ein freies unabhängiges Indien.

Das folgende Reisebespiel ist eines von vielen Möglichkeiten und kann ganz individuell auf Ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse zusammengestellt werden.

Reisebeispiel nach/von Delhi ab € 1.581,00 pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück

Preise für Gruppen sowie Einzelzimmer auf Anfrage

Dauer: 17 Tage / 16 Nächte

Reiseroute: Delhi Amritsar Dharamshala Manali Mandi Chandigarh Shimla Delhi



Tag 1

Aufbruch nach Delhi

Tag 2

Ankunft in Delhi am nächsten Tag

Sie kommen am frühen Morgen in der pulsierenden Hauptstadt Delhi an. Sie werden von einem örtlichen Mitarbeiter empfangen und zum Hotel begleitet. Nach dem Check-In können Sie sich von der langen Anreise erholen und akklimatisieren. Anschließend machen Sie sich gestärkt auf eine Besichtigungstour durch Alt- und Neu Delhi.

Delhi - Das Herz von Indien

Die Hauptstadt, mit seiner tausendjährigen Geschichte, ist die Stadt mit den meisten Sehenswürdigkeiten Indiens. Es ist eine sich rasant entwickelnde Metropole, in der sich Vergangenheit und Moderne auf wunderbare Weise vereinen. Das heutige Delhi besteht aus zwei Teilen, dem Alten Delhi mit seinen typisch orientalischen Stadtvierteln, dem pulsierenden Kulturleben, engen Gassen und zahlreichen Basaren, faszinierender Warenhäuser, Museen, Tempeln und Moscheen. Das Neue Delhi, wurde von britischen Architekten 1931 symmetrisch als Gartenstadt angelegt. Hier, zwischen den Gräbern und Mausoleen, Erinnerungsstätten edler Herrscher und Könige, zieren breite Prachtstraßen, unberührte Gärten, weit verstreute Sommerhäuser im Kolonialstil und schattige Alleen das Neue Delhi.

Erste Eindrücke in Alt-Dehli

Es erwartet Sie die imposante Freitagsmoschee Jama Masjid - Die Moschee, die auf die Welt blickt. Es ist die größte Moschee Indiens und eine der größten der Welt. Der Mogulkaiser Shah Jahan ließ sie zwischen 1650 und 1656 aus rotem Sandstein und weißem Marmor errichten. Hier können Sie das Leben, Beten und Geschehen rund um die Moschee beobachten.

Neu-Delhi und die britische Herrschaft

Heute unternehmen Sie eine ganztägige Stadtrundfahrt durch Neu-Delhi und damit eine Reise in das frühe 20. Jahrhundert, in die Zeit des Britischen Empire.

Regierungsviertel und das India Gate

Erleben Sie das 1521 bis 1931 errichtete und einstige britische Regierungsviertel Neu-Delhis. Die von Gartenanlagen und Zierteichen umgebene Prachtstraße Rajpath, führt Sie zum Rashtrapati Bhavan, dem Palast des ehemaligen Vizekönigs von Indien. Er bietet Ihnen einen Einblick in die Zeit der britischen Herrschaft und ist eines der größten und prächtigsten herrschaftlichen Bauwerke. Nicht unweit entfernt befindet sich das Parlamentsgebäude Sansad Bhavan. Der Weg führt Sie weiter zu einem der bekanntesten Wahrzeichen von Neu-Delhi, dem India Gate. Dieser, dem Arc de Triomphe in Paris ähnlich sehenden Triumphbogen wurde zum Gedenken an die gefallenen indischen Soldaten, in den verschiedenen Kriegen errichtet.

Qutub Minar

Weiter geht es zum Qutub Minar, dem ältesten Zeugnis islamischer Präsenz in Delhi. Die 72 m hohe Siegessäule ist das weltweit höchste Backstein Minarett und das Wahrzeichen der Stadt Delhi. An dieser Stelle hatte Qutub-ud-Din Aibak, ein ehemaliger Sklave des islamischen Eroberers Mohammed von Ghur, im Jahre 1192 nach dem Sieg der Moslems über die Hindus mit dem Bau begonnen. Nach dem Tod seines Herrschers krönte sich Qutub-ud-Din Aibak zum Sultan und legte damit den Grundstein für das Sultanat von Delhi.

Gurdwara Bangla Sahaib-Mandir

Der Gurdwara Bangla Sahib mit seinen goldenen Zwiebelkuppeln ist das größte Sikh-Heiligtum in Delhi. Er wurde an der Stelle errichtet, an der der achte Sikh-Guru Harkrishan Dev für ein paar Monate lebte und im zarten Alter von nur acht Jahren starb. Er widmete sich den Armen und Kranken und wurde für seine heilenden Kräfte verehrt. Während der Pocken-Epidemie in Delhi vollbrachte er zahlreiche Wunder, er heilte die Menschen mit geheiligtem Wasser, bevor er selbst der Krankheit zum Opfer fiel. Erleben Sie die beeindruckend spirituelle Atmosphäre, die deutlich im Inneren der Anlage zu spüren ist.

Grabmal Humayun

Sie besuchen das prächtige Mausoleum des Mogulkaisers Humayun. Dieses außergewöhnliche Bauwerk aus weißem und schwarzem Marmor sowie rotem Sandstein, liegt in der Mitte einer weiten Gartenanlage. Nach Humayuns tot, ließ seine Frau Hamida Banu Begum das Grabmal 1565 in 9 Jahren Bauzeit errichten. Um die Bauarbeiten überwachen zu können, schlug sie sogar Ihr Lager dort auf. Es gehört zu den schönsten und historischsten Bauwerken der Stadt und zählt zu den Vorläufern des Taj Mahal.

Chandni Chowk – Mondschein-Markt

Der Chandni Chwok ist einer der ältesten und größten Märkte in Indien und liegt direkt im Herzen von Old-Delhi. Im 17. Jahrhundert ließ der Großmodul Shah Jahan diesen Markt errichten. Seine Lieblingstochter Prinzessin Jahan Ara ließ auf dieser Straße, in der Mitte der Anlage ein Wasserbecken errichten. Bei klarem Nachthimmel spiegelte sich der Mond auf dem Wasser und so erhielt der Platz seinen Namen Chandni Chwok.

Tag 3

Zugfahrt nach Amritsar

Mit dem Zug geht es in den frühen Morgenstunden nach Amritsar. Genießen Sie auf dieser 6-stündigen Reise diesen atemberaubenden Zauber der Landschaft. Nach Ihrer Ankunft werden Sie von einem örtlichen Mitarbeiter am Bahnhof von Amritsar begrüßt und zum Hotel gefahren.

Wagah - Indisch-pakistanische Grenzübergang

Am Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug an die 30 km westlich von Amritsar gelegene Grenze zu Pakistan. Hier wird täglich, unmittelbar vor Sonnenuntergang ein 30-minütiges, zeremonielles Spektakel abgehalten. Indische und pakistanische Grenzsoldaten marschieren im Stechschritt aufeinander zu. In harmonischer und friedvoller Weise jedoch mit ernsten Mienen und ausgeprägtem Imponiergehabe vollführen sie ein bizarres Ritual der Grenzschließung, dann werden die Nationalflaggen langsam eingeholt und die Grenztore geräuschvoll zugeschlagen.

Beobachten Sie dieses doch amüsant anmutende Ereignis und genießen Sie die heitere und patriotische Stimmung.

Amritsar

Amritsar, die Hauptstadt des Punjab wurde 1577 von Guru Ram Das, dem vierten der zehn Sikhs-Gurus gegründet und ist wie Delhi in Alt- und Neustadt aufgeteilt. Der moderne Teil der Stadt liegt nordöstlich des Bahnhofs und wirkt mit seiner wilden Architektur, seinen Einkaufsstraßen und den breiten von Verkehrslärm durchzogenen Straßen weniger spannend. In der Altstadt inmitten zahlreicher Tempel, Moscheen und quirligen Gassen befindet sich der majestätische Goldene Tempel, umgeben von absoluter Schönheit und Stille.

Goldene Tempel - Hari Mandir

Der fünfte Guru und Sohn von Ram Das, ließ den Goldenen Tempel inmitten eines Teiches dem - Nektar der Unsterblichkeit - errichten. Der Tempel ist das höchste Heiligtum der Sikh Religion, einer vor allem in Indien verbreiteten Glaubensgemeinschaft. Der Tempel wurde aufwendig aus Marmor und Gold errichtet. Der Maharaja Ranjit Singh ließ 1803 die glänzende Kuppel mit 400 kg Blattgold verzieren. Der Hari Mandir gehört zu den schönsten heiligen Stätten Indiens. Im Inneren der Anlage gibt es neben zahlreichen historischen Kultstätten auch die Tempelküche, die unzählige von Gläubigen kostenlos mit Speisen versorgt.

Gebetszeremonie im Goldenen Tempel

Am Abend werden Sie zum ersten Mal den Goldenen Tempel besuchen und einer Gebetszeremonie beiwohnen. Hier können Sie miterleben, wie das heilige Buch der Sikhs - Grant Sahib - zur Nachtruhe getragen wird. Tauchen Sie ein in diese märchenhafte und friedvolle Atmosphäre, lauschen Sie den Gesängen der Gläubigen und genießen Sie den bezaubernden Anblick des Goldenen Tempels bei Nacht, wenn er in stimmungsvolles Licht gehüllt ist.

Tag 4

Der Goldene Tempel im Morgenlicht

Am Morgen besuchen Sie den Tempel noch einmal und erleben eine ganz andere Stimmung als am Vorabend. Im klaren heiligen Wasser des Nektarteiches spiegeln sich der blaue Himmel und die am Ufer liegenden Marmorarkaden wider. Beobachten Sie die farbenfroh gekleideten Menschen, die andächtig vor den Arkaden auf den Marmorböden entlang gehen. Das Spiegelbild des Tempels im Teich des Nektars der Unsterblichkeit, untermalt von Vogelgezwitscher, erschafft ruhige Momente voller Schönheit und Harmonie.

Jallianwala Bagh

Nicht unweit entfernt vom goldenen Tempel liegt wohl das traurigste Denkmal des Landes, der Jallianwala Bagh. Hier ereignete sich vor fast einhundert Jahren, genau am 13. April 1919 ein schreckliches Massaker. Ohne Vorwarnung wurde auf eine unbewaffnete Menge von 20000 friedlich demonstrierender Inder geschossen. In ihrer Panik versuchten die Menschen zu fliehen oder sie sprangen in einen Brunnen, um dem Kugelhagel zu entfliehen. Noch heute sind die Einschusslöcher in den alten Wänden zu erkennen und auch der Brunnen existiert noch. Bei dem Massaker von Amritsar, wie es genannt wird, wurden 379 gewaltlose Demonstranten getötet und 1200 verletzt.

Nach den Besichtigungen steht Ihnen der Rest des Tages für eigene Erkundungen zur Verfügung.

Tag 5

Dharamshala im Kangra Tal

Heute steht Ihnen eine ca. 5-stündige Autofahrt bevor. Sie machen sich nach dem Frühstück auf den Weg nach Dharamshala. Die Bezirkshauptstadt ist eine der schönsten Täler im Himalaya und liegt an den Hängen der Dhauladhar-Gebirgskette. Neben einer traumhaften Landschaft finden sich auch zahlreiche Klöster. Die stark vom Buddhismus geprägte Stadt war einst ein Erholungsort, den die britischen Kolonialherren für sich beanspruchten.

Nacht Ihrer Ankunft in Dharamshala und dem Check-In im Hotel steht Ihnen der restliche Tag für eigene Besichtigungen und Spaziergänge zur Verfügung. Besuchen Sie doch einen der lebhaften Basare und lassen Sie sich vom Duft der Gewürze und dem Angebot von exotischen Früchten verzaubern.

Tag 6

McLeod Ganji

Nach dem Frühstück besichtigen Sie das ca. 600 m höher gelegene McLeod Ganji. Der kleine Ortsteil wurde vor allem durch den Dalai Lama berühmt. Nach seiner Flucht aus Tibet hat er hier mit zahlreichen anderen tausend Tibetern eine Exilheimat gefunden und somit den Grundstein für eine tibetanische Siedlung gelegt. Dharamshala ist im weitesten Sinne vergleichbar mit der Arche Noah, ein Rettungsanker, ohne die die tibetischen Sprache, die Kultur der Mönche, die traditionelle tibetische Medizin und die Tänze nicht überlebensfähig gewesen wären. Lernen Sie die alltägliche buddhistische Lebensweise der traditionell gekleideten Tibeter kennen.

Namgyal-Kloster - Das Zuhause des Dalai Lama

Hier, in dem faszinierenden Kloster, mit den typisch tibetischen Sprossenfenstern lebt seine Heiligkeit mit vierhundert Mönchen. Jeden Morgen vor Sonnenaufgang versammeln sich die Mönche um die buddhistischen Verse in einem unvergleichlichen Gesang vorzutragen, der ganz Dharamshala umgibt. Das Namgyal-Kloster wurde im 16. Jahrhundert errichtet und ist das größte in Dharamshala. Hier widmet man sich vor allem den rituellen Bedürfnissen der religiösen Würdenträger. Hier erhalten Sie einen hervorragenden Einblick in die Welt des Buddhismus. Tauchen Sie ein in die tibetische Atmosphäre und lauschen Sie den Gebeten der Mönche.

Tibetische Museum

Das Museum beherbergt historische Texte, Bücher und andere Gegenstände. Daneben wird anhand von Fotos, Videos und Interviews die tragische Geschichte der Besetzung der Chinesen in Tibet und die Flucht der Tibeter dargestellt.

Tag 7

Manali - Die Schweiz von Indien

Die märchenhafte Bergstation Manali liegt auf einer Höhe von 1900 m in einem Talkessel, zu Füßen des Rohtang-Gebirges, am Ende des Kullu Tals. Aufgrund seiner atemberaubend schönen Landschaft wird es auch liebevoll die Schweiz von Indien genannt. Die romantische Bergstation ist ein beliebter Erholungsort und hat unendlich viele Ausflugsmöglichkeiten und Aktivitäten zu bieten. Es ist ein wahres Paradies für Hochzeitsreisende aus aller Welt, für Naturliebhaber, Familien und auch Abenteuerlustige kommen hier auf ihre Kosten.

Sie werden sehen, die lange Fahrt von 6 Stunden hat sich auf jeden Fall gelohnt. Im Schoß der grandiosen Berge des Himalaya angekommen heißt Sie Manali mit seiner unbeschreiblichen Schönheit herzlich willkommen.

Nach Ihrer Ankunft im Hotel und dem Check-In im Hotel können Sie den Rest des Tages selbst gestalten. Genießen Sie die wunderbare Aussicht auf die schneebedeckten Bergspitzen von Dhauladhar und Pir Panjal. Entspannen Sie in dieser herrlichen Oase und freuen Sie sich auf die morgige Besichtigung von Manali und seiner Umgebung.

Tag 8

Raghunath-Tempel

Nach einem guten Frühstück besichtigen Sie Manali und seine Umgebung. Der Raghunath-Tempel liegt auf einer Höhe von 2056 m und ist Lord Rama gewidmet. Raj Jagat Singh erbaute im Jahre 1660 diesen majestätischen Tempel als Entschuldigung für all seine Sünden.

Manu-Mhaharisi-Tempel

Dieser aus Holz, Stein und Marmor errichtete Tempel ist Salbei Manu gewidmet. Einer Sage nach wurde der Tempel an der Stelle erbaut, an der Manu meditiert haben soll, nach dem er mit seinem Boot gelandet war. Manali bedeutet wörtlich übersetzt: „Heimat des Manu“. Manu war ein besonderer König und gilt als Retter der Menschheit und als erster Mensch auf Erden, der nach dem die Welt in den Fluten untergegangen war, mit seinem Boot überlebte und Land betrat.

Hadimba-Devi-Tempel

In Old Manali befindet sich in einem Zedernwald die wichtigste und älteste Sehenswürdigkeit, der gewaltige Pagodentempel Hadimba-Devi aus dem Jahre 1553. Seine Fassade ist mit faszinierenden Holzschnitzereien von Tänzern, Steinböcken, Elefanten etc. verziert. Einer Legende zufolge ließ Dass Raja Bahadur Singh dem Holzschnitzer die Hände abhacken, damit er nicht noch einmal so ein Bauwerk erschaffen konnte. Die Legende besagt weiter, das Bhima, das Oberhaupt der Pandava den Dämon Hadimb getötet haben soll und dessen Schwester Hadimba, heiratete. Ihr zu Ehren wurde der Hadimba-Devi-Temple gewidmet.

Die heißen Quellen von Vashisht

Nicht unweit von Manali entfernt schmiegt sich das kleine hübsche Dorf Vashisht an die Berghänge des östlich gelegenen Bea Flusses. Seine sprudelnd heißen Schwefelquellen, den man heilende Kräfte nachsagt, machen es zu einem begehrten Reiseziel. Direkt bei den Quellen befindet sich der alte Steintempel, er ist dem Heiligen Vashisha Muni geweiht, einem Rishi aus den altindischen Veden.

Tag 9

Rohtang-Pass - Das Tor zum Lahul-Tal

Heute unternehmen Sie ein Ausflug zum 51 km nördlich von Manali liegenden Rohtang-Pass. Eine Serpentinenstraße, am Ende des Kullu-Tals führt, durch eine grandiose Gebirgslandschaft, hinauf zum knapp 4000 m hohen Pass. Es ist die einzige Möglichkeit das Lahul-Tal zu erreichen. Die meiste Zeit des Jahres ist das Tal völlig von der Außenwelt abgeschnitten, da der Rohtang-Pass nur von Juni bis Oktober befahrbar ist.

Genießen Sie auf dem Weg zum Pass die fruchtbare Landschaft des Kullu-Tals und den atemberaubenden Blick auf die schneebedeckten Gletscher des Himalaya, die im strahlenden Licht der Sonne glitzern.

Anschließend machen Sie sich wieder auf den Weg nach Manali in Ihr Hotel.

Tag 10

Manali und seine Freizeit-Aktivitäten

Heute steht Ihnen der ganze Tag zur eigenen Gestaltung zur Verfügung. Manali ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wander- und Trekkingtouren, Mountainbiken, Rafting, Reiten, Canyoning etc.

Die steilen Hänge rund um Manali sind eine echte Herausforderung für jeden Mountainbiker. Ein Tagestrip für Mutige ist eine Abfahrt vom Rohtang-La. Busse und Taxis bringen Sie samt dem Fahrrad hinauf zum Pass. Sie brauchen sich nur noch abwärts rollen lassen.

Tag 11

Mandi

Die kleine Stadt Mandi liegt an den Ufern des Flusses Bea in einer Höhe von 1.050 m. Die ehemalige Hauptstadt eines Rajputen-Fürstentums war aufgrund seiner verkehrsgünstigen Lage seit jeher Knotenpunkt für die Karawanenroute von Tibet über Ladakh, Lahaul und Kullu ins indische Tiefland. Das am Ufer des Bea Flusses gelegene Mandi hat viele alte und neue Tempel, wovon der größte Teil der Göttin Kali und Gott Shiva gewidmet sind.

Nach einer 2-stündigen Autofahrt erreichen Sie Mandi und checken dort in einem Hotel ein. Nach einer kleinen Pause unternehmen Sie frisch gestärkt eine Besichtigung von Mandi und seiner Umgebung.

Bhutnath-Mandir

Am Fuße der malerischen Sivalik-Berge befindet sich das eindrucksvolle Heiligtum, der Bhutnath Mandir aus dem 7. Jahrhundert. Er wurde im Sikhara-Stil errichtet und besticht durch seine bunt bemalten Mauern.

Rewalsar-See

Sie fahren 25 km südwestlich zu dem in 2000 Höhe gelegenen Rewalsar-See. Entlang an einer malerischen Landstraße erreichen Sie nach ca. 1 Stunde das unscheinbare Dorf am heiligen Rewalsar See. Es verzaubert mit seiner erfrischenden Schönheit, seinem smaragdgrünen See sowie den dichten Wäldern der Umgebung. Rewalsar ist berühmt für das harmonische Nebeneinander von drei Religionsgemeinschaften in Indien, den Hindus, Sikhs und Buddhisten. Für die Buddhisten ist der Ort wegen seiner Verbindung zu Guru Padmasambhava von großer Bedeutung. Er war ein Yogi mit trantrischen Kräften und soll im 8. Jahrhundert vom Rewalsar-See aus den Buddhismus in Tibet und Bhutan eingeführt haben.

Rewalsar ist die Heimat einiger Klöster der Nyingmpa Sekte. Besonders interessant sind der Drikung Kagyud Gompa, Tso-Pema Heru-kai Nyingmap und der Zigar Gompa mit den aus Gold gesäumten Pagoden. Ein weiteres Highlight der Klöster sind die unzähligen Wandmalereien, welche eine wunderbare Verschmelzung des indo-chinesischen Stils darstellen.

Tag 12

Chandigarh - Die Planstadt

Heute steht eine Besichtigung von Chandigarh auf dem Programm. Nach dem Frühstück verlassen Sie Mandi und erreichen nach ca. 5 Stunden die gemeinsame Hauptstadt der Bundesstaaten Punjab und Hariyana. Einst gehörte die fruchtbare Ebene zwischen Delhi und dem Indus zum Punjab, doch nach der Teilung Mitte des 20. Jahrhunderts fiel Lahore, die alte Metropole des Punjabs an Pakistan. Von da an waren die indischen Punjabis ohne eine Hauptstadt. Anstatt eine andere Stadt zur Hauptstadt zu ernennen, wurde am Fuße des Sivalik-Gebirges eine völlig neue Stadt gegründet. Mit diesem Projekt wollte man Demonstrativ das Selbstwertgefühl des neuen unabhängigen Indiens symbolisieren, das fern von allen traditionellen Zwängen ist und den Glauben der Nation in die Zukunft deutlich zum Ausdruck bringt. Der Schweizer Architekt Le Corbusier entwarf nach modernen städteplanerischen Aspekten die meisten aller wichtigen Gebäude und teilte die Stadt in 47 rechteckige Sektoren auf, die in streng getrennten Bereichen unterteilt sind, wie Zonen zum Leben, Arbeiten, Gastronomie etc. Jeder Sektor wurde von ihm so geplant, dass die in sich geschlossenen Lebensbereiche, sich selbst mit den grundlegendsten Bedürfnissen versorgen können.

Nach Ihrer Ankunft und dem Check-In können Sie sich bei einem Spaziergang durch Chandigarh einen Eindruck der Planstadt verschaffen.

Tag 13

Rock Garden - Steingarten der Fantasie

Am Stadtrand von Chandigarh befindet sich die wohl merkwürdigste und zugleich charmanteste Attraktion, der unverwechselbare Rock Garden, den der Künstler Nek Chand mit seinen Fantasiegebilden aus Abfall gestaltet hat. Chand war ein Flüchtling aus Pakistan und arbeitete als Inspektor im Straßenbauamt von Chandigarh. Bei seinen Rundgängen durch die Straßen bemerkte er die Unmengen von Müll, Schrott, Industrieabfall und ungenutzter Baumaterialen, wie Stein, Keramik etc., die auf vielen Baustellen herumlagen. Kurzerhand entschloss er sich einen kleinen Garten anzulegen, um aus all diesem Zeug einzigartige Skulpturen zu erschaffen. In einer Schlucht in einem Wald, nahe am künstlich angelegten Sukhna See verarbeitete er in seiner Freizeit die gesammelten Güter. Mit eigenen Händen und in mühseliger Feinarbeit recycelte er die Materialien auf seine eigene kunstvolle Art und erschaffte zehntausende von Fantasiefiguren. Er kreierte Musikanten, tanzende Frauen, Nixen, Tiere usw.

Chand war bewusst, dass sein Vorhaben illegal war und aus Sorge entdeckt zu werden konnte er nur nachts arbeiten. Erst 18 Jahre später 1975, entdeckte die Behörde bei Vermessungsarbeiten ein inzwischen 12 Hektar großes Areal. Es tat sich den Behörden ein merkwürdiges Labyrinth aus miteinander verbundenen Höfen, Gängen, Treppen, Tälern, Wasserfällen, einem Freilichttheater, die mit Figuren aus verschiedenen Materialen bevölkert wurde, auf. Obwohl der Garten nicht genehmigt war und zerstört hätte werden müssen, erklärte der Verwaltungsrat ihn als Kulturgut.

Ein Besuch im Rock Garden ist ein unglaubliches Erlebnis, der voller Überraschungen steckt und den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

Am Nachmittag geht es dann weiter in die ca. 115 km entfernt liegende Hill-Station Shimla.

Tag 14

Shimla - Die König der Bergstationen

An Ihrem vorletzten Tag in der Bergwelt des Himalaya steht die Besichtigung des Städtchens Shimla auf dem Programm. Die kleine zauberhafte Bergstation ist das Tor zum Bundesstaat Himachal Pradesh und liegt eingezwängt zwischen Tibet und Pakistan. Shimla ergießt sich malerisch auf einem 12 km langen Bergrücken und versprüht mit seinem fantastischen Ausblick auf die wunderschöne Berglandschaft ein ganz besonderes Flair, das einen tatsächlich in die Welt der Schweizer Alpen versetzt. Aufgrund seines angenehmen Klimas entwickelte sich Shimla als Sommerhauptstadt der britischen Kolonialherren, was sich auch deutlich in der Architektur der Stadt widerspiegelt. Die Kolonialbauten bilden einen doch merkwürdigen Kontrast zu den einheimischen Gebäuden und hinduistischen Tempeln und dennoch hat sich der europäische und indische Baustil auf einzigartige Weise vereint.

Bei einem Spaziergang durch die Fußgängerzone, die Mall, liegt Ihnen nicht nur die faszinierende Aussicht auf das Himalaya-Gebirge zu Füßen, Sie kommen auch an prachtvollen Villen, gemütlichen Teesalons und historischen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Genießen Sie die den Charme und die entspannte Atmosphäre, die die ehemalige Sommerresidenz versprüht, spüren Sie den Geist der britischen Kolonialherren, der immer noch durch die Hill Station weht.

Tag 15

Ein freier Tag in Shimla

An Ihrem letzten Tag in Himachal Pradesh können Sie ausspannen oder eine Wanderung durch die herrlichen grünen Wälder der Umgebung unternehmen. Sehr schön ist der Weg zum Jako-Hill, dort liegt der gleichnamige Tempel, der dem Affengott Hanuman geweiht ist. Geben Sie Acht, in der Umgebung wimmelt es von Affen, die sehr frech sind und alles an sich reißen.

Tag 16

Abschied vom Himalaya

Auf schmaler Spur durch die Ausläufer des Himalaya in Richtung Delhi

Nach dem Frühstück erwartet Sie eine außergewöhnliche Bahnfahrt mit der Schmalspurbahn nach Kalka. Die Kalka-Shimla Railway, auch liebevoll Toy Train genannt, ist eine Hinterlassenschaft der Engländer und begeistert Einheimische und Gäste aus der ganzen Welt gleichermaßen. Auf der 96,5 km langen Strecke windet sich die Schmalpurbahn von 2200 m Höhe in unzähligen Schleifen hinab in die 656 m tief liegende Stadt Kalka, wobei sie 869 Brücken überquert und 107 Tunnel durchfährt. Die Kalka-Shimla-Strecke ist ein wahres Meisterwerk der englischen Ingenieurskunst, eine technisch, architektonische Glanzleistung, erbaut vor über 120 Jahren. Seit 2008 steht die Bahn auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

Es bietet sich Ihnen während der ca. 5,5 bis 6,5 stündigen Fahrt eine spektakuläre Aussicht in die Täler und die herrliche Bergwelt.

In Kalka angekommen, werden Sie am Bahnhof von unserem örtlichen Mitarbeiter begrüßt und in die ca. 280 km entfernt liegende Millionenmetropole Delhi gefahren. Nach Ihrer Ankunft checken Sie in einem Flughafen Hotel ein. Genießen Sie ein letztes Abendessen in Indien und lassen Sie die vielen Eindrücke noch einmal vor Ihrem geistigen Auge vorüberziehen.

Tag 17

Namaste Indien

Nach einer aufregenden und erlebnisreichen Zeit heißt es nun Abschied nehmen von Indien. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck werden Sie zur gegebener Zeit zum Flughafen gefahren.


16 Übernachtungen

Im Reisepreis enthaltene Leistungen:

Nicht im Reisepreis enthalten:

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