Nepal - Vom Tal der Götter bis nach Mumbai

Auf dieser Reise erleben Sie das magische Nepal mit seiner spirituellen Atmosphäre, seinen Königsstädten Patan, Bhaktapur und Kathmandu. Sie besichtigen zahlreiche Tempel und Klöster sowie einige Stupas des buddhistischen Glaubens. Ihre Reise führt Sie weiter nach Lumbini in die Geburtsstadt Buddhas an der Grenze zu Indien. Ergreifende Momente erwarten Sie in Bodhgaya, dem Ort, in dem der Buddhismus seinen Ursprung hat sowie Saranath an dem Buddha seine erste Predigt hielt. Ihre Reise führt Sie weiter nach Varanasi, an das heilige Wasser der Mutter Ganga, eine der wichtigsten heiligen Stätten der Hindus und eine der ältesten der Erde, sowie nach Khajuraho und seinen von erotischen Skulpturen bedeckten Tempeln. Sie besuchen die Ausgrabungen von Sanchi und die Ruinen-Forts der islamischen Herrscher des Dekkhans. Als krönenden Abschluss fahren Sie zu den beeindruckenden Höhlentempeln von Ajanta und Ellora. Am Ende Ihrer Reise erreichen Sie das Arabische Meer und die pulsierende Metropole Mumbai.

Das folgende Reisebeispiel ist eines von vielen Möglichkeiten und kann ganz individuell auf Ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse zusammengestellt werden.

Reisebeispiel nach Kathmandu/von Mumbai ab € 1.950,00 pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück

Preise für Gruppen sowie Einzelzimmer auf Anfrage

Dauer: 23 Tage / 22 Nächte

Reiseroute: Kathmandu – Pashupatinath – Bodnath – Dakshin Kali – Kirtipur – Swayambunath – Patan – Bhaktapur - Pokhara – Lumbini – Patna – Rajgir – Bodhgaya – Varanasi – Khajuraho – Orchha – Sanchi – Bhopal – Indore – Ujjain – Mandu – Aurangabad – Mumbai



Tag 1

Aufbruch nach Nepal

Tag 2

Herzlich Willkommen in Kathmandu

Sie kommen am Morgen in der quirligen Hauptstadt Nepals an. Sie werden von einem örtlichen Mitarbeiter am Flughafenausgang begrüßt und zum Hotel begleitet. Am Nachmittag machen Sie sich gestärkt auf eine Besichtigungstour durch Kathmandu.

Im Tal von Kathmandu

Allein der Name ruft Bilder von Exotik und Abenteuer wach und er entspricht noch heute diesen Vorstellungen. Die außergewöhnliche Hauptstadt am Himalaya, die Kultur und Tradition der Nepalesen in sich vereint, wird Sie in kürzester Zeit gefangen nehmen. Das Kathmandu Tal gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und ist die Heimat von überaus liebenswerten und religiösen Menschen sowie den höchsten Himalaya-Gipfeln. Die pagodenähnlichen Dächer der Paläste, die Tempel und Wohnhäuser, der Reichtum an ausgezeichnet gearbeiteten Schnitzereien sowie diese einzigartige Atmosphäre machen den Reiz des Kathmandu-Tals aus.

Hanuman-Dhoka Durbar Square

Als erstes besichtigen Sie eine der Hauptattraktion der Stadt, den Durbar Square. Es ist der Platz vor dem alten Königspalast Kathmandus, dem Hanuman Dhoka mit seinen zahlreichen Tempeln und Statuen aus der buddhistischen und hinduistischen Kultur. Der Hanuman Dhoka Durbar wurde aus rotem Backstein erbaut und ist das Herzstück dieser Heiligtümer. Der Palast war im 16. Jahrhundert Wohnsitz der Malla-Könige und dient heute hauptsächlich als Museum sowie für Krönungen und Zeremonien.

Taleju-Tempel

Im Durbar Square befindet sich der Tempel der Göttin Taleju. Er ist der Göttin Kali geweiht, einst Schutzgöttin der Malla-Könige. Am Hauptportal befindet sich eine Skulptur von Hanuman dem hinduistischen Affengott, er gilt als Schutzgottheit der ehemaligen Malla-Könige von Kathmandu.

Die jungfräuliche Göttin Kumari

In Nepal gilt die Kumari, ein kleines Mädchen, als Reinkarnation der Göttin Parvati. Ihre Aufgabe ist es Kathmandu und seine Bürger zu schützen. Siebenmal im Jahr wird sie auf einer Sänfte durch die Straßen getragen. Die übrige Zeit, ungefähr vom 4. Lebensjahr bis zur Pubertät, bei der sie ihre Göttlichkeit verliert und durch ein anderes Mädchen ersetzt wird, darf sie das Haus nicht verlassen.

Tag 3

Pashupatinath

Heute unternehmen Sie einen Ausflug nach Pashupatinath. Der Ort liegt direkt am heiligen Bagmati-Fluss, etwa fünf Kilometer von Kathmandu entfernt. Hier befindet sich eine riesige Tempelanlage, die mit zu den größten Heiligtümern der Hindus zählt. Gott Shiva in seiner Inkarnation als Pashupati wird hier als - Herr der Tiere - verehrt. Nichthindus dürfen den Haupttempel nicht betreten, aber ein Besuch lohnt sich trotzdem, denn Rund um die Tempelanlage von Pashupatinath gibt es eine große Anzahl von weiteren Tempeln und Schreinen zu besichtigen. Am Ufer des heiligen Flusses befinden sich auf den Ghats die Verbrennungsstätten, wo die Hindus ihre Verstorbenen verbrennen.

Bodnath – Eine andere Welt

Nicht weit entfernt von Pashupatinath liegt das buddhistische Heiligtum von Bodnath, das Sie nicht verpassen dürfen. Der 36 m hohe Stupa gehört zu den bedeutendsten buddhistischen Heiligtümern im Kathmandu-Tal und ist das Herzstück des tibetischen Buddhismus in Nepal. Beeindruckend ist der weiße von einem goldenen Turm gekrönte Stupa, der von einer Gruppe tibetischer Klöster, die zu den größten in Nepal zählen umgeben ist. Der Zugang der Stupa ist nur durch einen schmalen Durchgang möglich. Beim Eintreten erwarten Sie die durchdringenden Augen des Buddhas der unmittelbar vor Ihnen aufragt.

Swayambunath – Der goldene Turm

Eines der bekanntesten Wahrzeichen Nepals ist der goldene Turm des Swayambhunath. Er ist ca. 2000 Jahre alt und umgeben von vielen kleinen Tempeln und Statuen sowie einigen buddhistischen Klöstern. Ein Pilgerpfad führt durch einen bewaldeten Park über 365 von Statuen gesäumten Stufen zur Tempelplattform hinauf.

Tag 4

Dakshin Kali – Die Opferstätte

Heute besichtigen Sie die bedeutendste Opferstätte des Kathmandu-Tals. An den Opfertagen samstags und dienstags versammeln sich Scharen von Hindus in Dakshin Kali, einer der Göttin Kali geweihten Kultstätte, um der Göttin Hühner und Ziegen zu opfern um sie so gütlich zu stimmen.

Kirtipur – Die Stadt der Nasenlosen

Die alte Newar-Stadt war einst ein unabhängiges Königreich, das sich im 16. Jahrhundert eisern gegen die Belagerung von Gurkhas-Truppen zur Wehr setzte, jedoch ohne Erfolg. Eine Niederlage war nicht mehr zu verhindern und die Stadt wurde besiegt. Dem Gurkha-König reichte der Sieg nicht, er ließ allen Männern der Stadt Nasen und Ohren abschneiden, weil ihm zu großer Widerstand entgegengebracht wurde. Kirtipur ist noch ein sehr ursprünglichster Ort, an dem die Zeit still zu stehen geblieben scheint.

Patan – Die älteste Königstadt

Sie besuchen die zweitgrößte Stadt Nepals und zugleich die älteste der drei Königsstädte im Kathmandu-Tal. Diese Stadt scheint so weit von der Gegenwart entfernt, dass es wie ein lebendiges Museum wirkt. Ihre Baudenkmäler zählen zu den schönsten und besterhaltenen in ganz Nepal. In den engen Gassen und auf den Plätzen mit ihren schönen rosafarbenen Tempeln spielt sich das Leben noch genauso ab wie vor Jahrhunderten. 1482 teilte König Yaksha aus der Malla-Dynastie das Land unter seinen drei Söhnen auf. Patan – damals Lalitpur – Schöne Stadt - genannt, wurde Hauptstadt, die beiden anderen waren Bhaktapur (heute Bhadgaon) und Kantipur (jetzt Kathmandu).

Bhadgaon – Die dritte Königsstadt

Rund 16 km liegt Bhadgaon von der Hauptstadt Kathmandu entfernt. Tauchen Sie ein in diese unbeschreibliche Atmosphäre, die von diesem Ort ausgeht und erleben Sie eine Zeitreise, die noch intensiver ist als etwa jene von Patan oder des alten Kathmandu. Bhadgaon wurde an einem Berghang gebaut und ist von den Feldern der Newar-Bauern umgeben.

Tag 5

Fahrt nach Pokhara

Heute für Sie Ihre Reise weiter nach Westen in die Stadt Pokhara. Sie liegt am Fuße des Annapurna-Massivs, an dem wunderschönen Phewa See.

Tag 6

Wunderschönes Pokhara

Pokhara ist die zweitgrößte nepalesische Stadt und liegt in der Mitte von Nepal auf einer Höhe von 827 m über dem Meeresspiegel. Einst war die Stadt Handelszentrum einer wichtigen Karawanenroute zwischen Indien und Nepal. Die Altstadt mit seinen Handelshäusern im Newari-Stil und die zahlreichen Tempel zeugen von dieser Zeit. Sie liegt in einem fruchtbaren und atemberaubenden Tal und bietet eine grandiose Aussicht auf das Annapurna-Massiv. Pokhara ist Ausgangspunkt für Trekkingtouren, ein Eldorado für Paraglider und herrlicher Ort zum Entspannen.

Phewa See

Unternehmen Sie heute in den frühen Morgenstunden eine Bootsfahrt auf dem schönsten See Nepals. Erleben Sie ein faszinierendes Naturschauspiel der besonderen Art, wenn sich auf der glatten Wasseroberfläche die aufgehende Sonne und die Felsgipfel des Machhapuchhare widerspiegeln.

Bindhya Basini Tempel

Nach dem Frühstück erkunden Sie die Stadt und seine Umgebung. Sie besuchen den Bindebasini-Tempel. Er ist der Göttin Bhagwati geweiht und das religiöse Zentrum des alten Bazaars.

Devin’s Fall

Es gibt zahlreiche Sagen über den Namen dieses sagenhaften Wasserfalls. Einer Legende zufolge soll eine Schweizer Touristin, mit dem Namen Devin, bei einem Bad ertrunken sein. Der Phewa-See fließt in den Pardi Khola und verschwindet unterirdisch. Das besondere ist, dass sich eine Höhle in der Tiefe befindet und das Wasser nach einigen hundert Metern aus der Erde wieder hinaus fließt und einen Fluss bildet.

Mahendra Gupha

Im Anschluss besuchen Sie die faszinierende Mahendra Tropfsteinhöhle, diese liegt vier Kilometer nördlich von Pokhara entfernt. Sie besteht aus Kalksandstein und beeindruckt mit ihren Stalaktiten und Stalagmiten, die in den letzten Jahrtausenden entstanden sind. Von den Einheimischen wird die Höhle Chamero Odaar – Fledermaushöhle – genannt.

Tag 7

Lumbini – Geburtsort von Buddha

Heute führt Sie die Reiseroute ins Tiefland von Nepal zum buddhistischen Wallfahrtsort Lumbini sowie an die Grenze Indiens. Hier wurde Siddhartha Gautama, der Gründer des Buddhismus, im Jahre 623 v. Chr. geboren. Lumbini ist einer der vier heiligsten Stätten des Buddhismus und Pilgerort für Buddhisten aus aller Welt. Im Jahre 1896 wurde der Ort archäologisch entdeckt und zeigt antike Ruinen und Altertümer aus vorchristlicher Zeit. Hier wurde eine 6,5 m Hohe Steinsäule mit einer Inschrift zu Ehren der Mutter Gautamas entdeckt, die der Herrscher Ashoka im Jahre 249 v. Chr. errichten ließ.

Buddha - Der Erleuchtete

An einem Vollmondtag im Mai des Jahre 623 v. Chr. wurde Siddhartha Gautama als königlicher Sohn in Lumbini geboren. Sein Vater war der König Suddhodana und seine Mutter die Königin Majadewi. Er wuchs behütet am Hofe seines Vaters auf, heiratete und bekam einen Sohn. Durch die Geburt seines Sohnes wurde ihm bewusst, dass jeder der geboren wird, der Krankheit und dem Tod ausgesetzt ist und so das Leid allgegenwärtig ist. Mit 29 Jahren entschloss er sich seine Familie und die königlichen Wohlstand am Hof aufzugeben und verließ sein Zuhause. Er wanderte sechs Jahre lang als Asket, auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Siddhartha machte sich auf den Weg nach Bodhgaya in Indien, wo er sechs Jahre lang meditierte. An einem Vollmondtag setzte er sich unter einen Bodhi-Baum und verweilte dort in Meditation bis ihm die Erleuchtung wiederfuhr. Seit dieser Zeit trägt er den Namen Buddha (Erleuchteter). Als Wanderprediger verbreitete Buddha 45 Jahre lang seine Lehren. Im Alter von 80 Jahren um 483 v. Chr. starb er in einem Kloster in Sravasti.

Maya-Devi-Tempel – Ein Ort der Ruhe

Der Maya-Devi-Tempel wurde nach Buddhas Mutter benannt. Nach zwanzig Jahren Ehe und Kinderlosigkeit, träumte Maya Devi von einem weißen Elefanten, der durch Berührung ihrer rechten Hüfte, sie ein Kind empfangen ließ. Nach zehnmonatiger Schwangerschaft wurde das Kind in Lumbini, in einem Garten unter einem Baum, geboren. Im inneren des Maya-Devi-Tempel markiert ein Geburtsstein genau die Stelle, an der Buddha zur Welt gekommen sein soll. Der weiße und atemberaubende Bau ist ein einmaliges Erlebnis, ein Ort zum Verweilen sowie meditieren und so friedlich wie Buddhas Lehren selbst. Genießen Sie diesen heiligen Ort, der umgeben ist von wunderschönen Gärten und vielen Klöstern und besichtigen Sie außerdem die Ashoka-Säule.

Nach Ihrer Besichtigung von Lumbini machen Sie sich auf den Weg nach Gorakhpur in Indien. Ihre nepalesischen Begleiter werden Sie verlassen und Ihr indischer Reiseleiter nimmt Sie in Empfang. Sie übernachten in Gorakhpur.

Tag 8

Patna – Die Stadt an den südlichen Ufern des Ganges

Durch die Ganges-Tiefebene geht es weiter zur Hauptstadt des Bundesstaats Bihar nach Patna. Die Hauptstadt Patna wurde im 6. Jahrhundert v. Chr. gegründet und hat eine 3.000 Jahre alte Geschichte. Von dieser alten Kultur ist heute nicht mehr viel zu sehen, da fast alles von den islamischen Eroberern im 12.Jahrhundert und im 16. Jahrhundert zerstört wurde. Die Jain-Kultstätte Pawapuri liegt 32 km südöstlich von Patna. Hier wurde an der Verbrennungsstätte, für den im 5. Jahrhundert v. Chr. verstorbenen Jain Asketen Mahavira, der Jalmandir-Tempel in einem Lotusteich erbaut, eingerahmt von fünf weiteren Tempeln.

Nalanda – Die Ruinenstadt

Ihre Reise führt Sie in das 93 km entfernte Rajgir. Unterwegs besuchen Sie die Ruinenstadt Nalanda, ein antiker Mittelpunkt der höheren Bildung. Einst befand sich hier die größte buddhistische Universität an der mehr als 10.000 Studenten und 2.000 Professoren studierten und lehrten. Auch der Jain Asket Mahavira und Buddha verkündeten hier ihre Lehren. Als das größte Lehrzentrum der antiken Welt galt die Bibliothek, die 9 Millionen Bücher beherbergt haben soll. Ihre Blütezeit erlebte Nalanda vom 5. bis 12. Jahrhundert bis sie 1199 Opfer einer moslemischen Invasion wurde. Nach ausgiebiger Besichtigung der zahlreichen Klöster und Tempel setzen Sie Ihre Fahrt nach Rajgir fort.

Tag 9

Rajgir – Die alte Hauptstadt

Der Ort war im 6. Jahrhundert eine bedeutende Metropole und für viele Jahrhunderte die Hauptstadt des mächtigen Magadha-Königreiches. Die einstige Stadtmauer mit seinen Wachtürmen war einst 50 km lang. In Rajgir verbrachte Buddha mehrere Jahre während der Regenzeit und meditierte. Die einstige Hauptstadt ist für Buddhisten und Jainisten ein heiliger Ort und eine wichtige Pilgerstätte. Fünf Kilometer südlich führt eine Seilbahn hinauf zum Rajgir Hill. Hier steht der leuchtend weiße 400 m hohe Vishwashanti Stupa. Goldene buddhistische Statuen zeigen die vier Stationen von Buddhas Leben, Geburt – Erleuchtung – Predigten - Tod. Vom Rajgir Hill haben Sie eine fantastische Aussicht auf andere Hügel, auf denen sich eine Anzahl von jainistischen Schreinen befinden. Anschließend machen Sie sich auf den Weg in die kleine Stadt Bodhgaya. Der Rest des Tages steht für eigene Erkundungen zur Verfügung.

Tag 10

Bodhgaya – Ort der Erleuchtung

Bodhgaya ist die spirituelle Heimat der Buddhisten und zieht tausende von Pilgern aus aller Welt an. Hier ist der Ort an dem Siddhartha Gautama im Jahre 534 v. Chr., unter einem Bodhi-Baum, die Erleuchtung erlangte und zum Buddha wurde. In der näheren Umgebung befinden sich mehrere buddhistische Klöster und Tempel die von verschiedenen Nationen wie Thailand, Sri Lanka, Japan, Korea, Vietnam, Bhutan, Tibet, Bangladesh, Burma und Taiwan errichtetet wurden.

Besichtigung des Mahabodhi-Tempels

Eine der heiligsten buddhistischen Stätten in Bodhgaya ist der Mahbodhi-Tempel. Es ist ein wunderschöner Tempel mit einem 50 m hohen pyramidenähnlichen Turm. Er markiert genau die Stelle an der Buddha unter einem Bhodi-Baum die Erleuchtung erlangte. Hier gedeiht ein Abkömmling des ursprünglichen Bodhi-Baums, dessen unglaublich schweren und dicken Äste gestützt werden müssen. Im Innern des Tempels befindet sich ein vergoldeter sitzender Buddha, dessen rechte Hand im Augenblick der Erleuchtung den Boden berührt. Lassen Sie sich von dieser sanften Atmosphäre einfangen und genießen Sie die Ruhe die von diesem Ort ausgeht.

Gaya – Ein berühmter Pilgerort

An den Ufern des heiligen Flusses Phalgu, etwa 15 km von Bodhgaya entfernt, liegt der kleine Ort Gaya, ein bedeutender Pilgerort der Hindus. Tausende von Gläubigern strömen hier her, um ihre Toten mit bestimmten Zeremonien von den Sünden zu befreien, damit sie gereinigt und von aller Last befreit in ihr nächstes Leben eintreten können. In dem Fluss nehmen die Pilger ein reinigendes Bad und legen am Ufer Opfergaben ab, bevor sie den Vishnupad-Tempel betreten. Leider haben Nichthindus keinen Zutritt zum Tempel. Trotzdem lohnt sich schon der Anblick des Tempels von außen. Danach fahren Sie sich wieder zurück nach Bodhgaya in Ihr Hotel.

Tag 11

Sarnath – Heiliger Ort der Buddhisten

Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg in die heilige Stadt Varanasi. Nach Ankunft und Check-In im Hotel, besichtigen Sie am Nachmittag das kleine Städtchen Sarnath, welches sich nur 10 km östlich von Varanasi befindet. Es ist einer der vier heiligsten Orte des Buddhismus sowie eine der ältesten Stätten.

Kaiser Ashoka, ein erfolgreicher Feldherr, hat nach einer besonders blutigen und verlustreichen Schlacht seine Kriegszüge beendet. Er wandte sich dem Buddhismus und der Gewaltlosigkeit zu und errichtete in Sarnath ein bedeutendes religiöses Zentrum aus Klöstern und Stupas, die nach einem moslemischen Überfall im 7. Jahrhundert n. Chr. zerstört wurden.

Bis heute scheint von den erhaltenen Überresten dieser heiligen Stätte ein besonderer Reiz auszugehen. Denn unberührt von den zerstörten Gebäuden pilgern gläubige Buddhisten noch immer zu den verfallenen Überresten der Klöster und Tempel.

Dhamekh Stupa

Das besterhaltene Monument von Sarnath, ist der besonders beeindruckende, aus der Gupta-Zeit stammende große Dhamekh Stupa mit seinen teilweise noch erhaltenen, fein bearbeiteten Steinreliefs. Im Park von Sarnath predigte Buddha im Jahre 528 v. Chr. zum ersten Mal nach seiner Erleuchtung die Vier Edlen Wahrheiten, welche den Achtfachen Pfad zum Nirwana enthalten. Kaiser Ashoka ließ genau an der Stelle, an der Buddha seine erste Predigt gehalten haben soll, den eindrucksvollen Stupa errichten.

Ashoka-Säule

Etwas westlich stehen die Überreste der berühmten Ashoka-Säule aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Ursprünglich war die Säule 15 m hoch und wurde von vier Löwenköpfen gekrönt, welche heute Hauptattraktion des Museums von Sarnath sind. Übrig geblieben sind die fünf Fragmente ihres Sockels.

Archäologisches Museum

Das aus Sandstein errichtete Museum beherbergt einige Schätze aus der Vergangenheit. Zu den beeindruckendsten Ausstellungsstücken gehören das aus dem 3. Jahrhundert stammende sehr gut erhaltene Löwenkapitell der Ashoka Säule, die heute das indische Staatswappen ziert, sowie ein alter Steinschirm, in den kunstvolle buddhistische Symbole eingemeißelt sind.

Tag 12

Varanasi – Die Heilige Stadt am Ganges

Varanasi, einst Benares genannt, ist die heiligste Stadt Indiens und eines der ältesten bewohnten Städte der Welt. Gelegen an den Ufern des Ganges zieht es seit Jahrhunderten Pilger an, die um Erlösung und Trost suchen. Die Ewige Stadt, wie Varanasi auch genannt wird, deren Tempel so oft von Eroberern geplündert und ihre Mauern so viele Male von den reißenden Fluten des Ganges zerstört wurden, lässt einen nur erahnen wie es hier früher einmal ausgesehen hat. Doch die heiligen Rituale der Menschen auf den berühmten Ghats, am Ufer der heiligen Mutter Ganga und die vielen Pilger lassen die Vergangenheit wieder lebendig werden und das Alte Benares erwacht erneut.

Die Altstadt – Bummel durch die engen Gassen

Die uralte Stadt Varanasi ist ein Labyrinth aus unzähligen Gassen und Gässchen in denen gerade genug Platz zum Laufen ist. Ein großes Erlebnis ist ein Spaziergang durch die Altstadt, denn hier spielt sich das Leben in harmonischer Weise von Mensch und Tier ab.

Die Ghats

Die Hauptattraktion von Varanasi sind die etwa 80 Ghats, die das Ganges-Ufer säumen. Hier können Sie einen Einblick in die Lebendigkeit und Vielfalt hinduistischer Rituale bekommen. Von morgens bis abends strömen tausende Pilger an die Ghats, um zu beten oder im Ganges ein Bad zu nehmen. Sie erhoffen sich dadurch von allen Sünden reinzuwaschen.

Aarti Zeremonie

Erleben Sie am Abend eine Aarti Zeremonie am bekannten Dasaswamedh Ghat. Hier beenden allabendlich spektakuläre Gebetszeremonien den Tag am Ganges. Es werden Lieder gesungen, Weihrauch und Fackeln entzündet und zum Klang der Glocken durch die Luft jongliert. Anschließend werden kleine mit Blumen gefüllte Schälchen ins Wasser gelassen. Lassen Sie sich von dieser magischen Stimmung einfangen und setzen auch Sie ein kleines Schälchen ins Wasser und senden Sie Ihren ganz persönlichen Wunsch an Mutter Ganga.

Tag 13

Varanasi bei Sonnenaufgang

Mit einem Ruderboot werden Sie eine unvergessliche Erfahrung und ein großartiges Schauspiel am frühen Morgen bei Sonnenaufgang erleben, wenn die ersten Strahlen der Sonne den Ganges in verschiedenen Farben erstrahlen lässt. Sehen Sie wie auf dem Wasser Blüten und Girlanden, die der Göttin Ganga überreicht wurden und flackernde Öllichter auf kleinen Schälchen flussabwärts treiben. Genießen Sie das bunte Leben entlang der Ghats, lauschen Sie dem Glockenklang aus den naheliegenden Tempeln und lassen Sie sich von dieser beeindruckenden Atmosphäre verzaubern.

Flug nach Khajuraho

Sie verlassen Varanasi und fliegen am Mittag nach Khajuraho, in den Bundesstaat Madhya Pradesh. Nach dem Transfer zum Hotel besichtigen Sie am Nachmittag die östliche Tempelgruppe der 1000 Jahre alten Tempelstadt.

Khajuraho – Sinnlichkeit in Stein gemeißelt

Heute führt Sie Ihre Reise zu den Höhenpunkten des indischen Subkontinents, nach Khajuraho. In der Zeit von 950 bis 1050 n. Chr. erlebte dieses kleine Städtchen eine erstaunliche Blütezeit der Architektur. Diese Tempel-anlage zählt zu den prachtvollsten Beispielen mittelalterlicher Tempelkunst in Indien. Die Tempel sind vor allem wegen ihrer zahlreichen erotischen Steinfiguren weltberühmt. Diese Meisterstücke der Steinmetzkunst demonstrieren sämtliche Perspektiven des menschlichen Daseins. Die Skulpturen und Reliefs zeigen Götter, Nymphen, Dämonen, Furcht, Zweifel, Eifersucht Tiere, Krieger und vor allem Frauen und Liebespaare in vollendeter Leidenschaft. Als die Briten die Tempel zum ersten Mal sahen waren sie schockiert von den erotischen Darstellungen. Sie missverstanden die tatsächliche Botschaft der Figuren. Für den Hinduisten des Mittelalters wurde das Universum durch das Weibchen und das Männchen zusammengehalten und die sexuelle Vereinigung von Mann und Frau war für sie ein Ausdruck dieser vollkommenen Verbindung.

Besichtigung östlichen Tempelgruppe von Khajuraho

Die jainistischen Heiligtümer sind kleiner als die westliche Tempelgruppe und befinden sich in der Nähe des Khajuraho-Dorfes.
Der Parsvanath-Tempel besticht durch seine beeindruckende Architektur und seine wunderschönen Skulpturen. Besonders bemerkenswert sind zwei Frauenfiguren in beeindruckender Weise dargestellt, wie sich die eine einen Dorn aus dem Fuß entfernt und die andere sich schminkt.
Der Shantinatha-Tempel beherbergt eine riesige, 4,5m hohe Figur von Adinath. Etwas kleiner ist der angrenzende Adinatha-Tempel, der ebenfalls sehr schöne Skulpturen zu bieten hat.

Tag 14

Besichtigung der westlichen Tempelgruppe von Khajuraho

Am Vormittag besichtigen Sie die westliche hinduistische Tempelgruppe, welche sich eingebettet inmitten eines Parks befinden. Besonders sehenswert ist der große majestätische, Vishnu geweihte Lakshman-Tempel, mit seinen üppigen Verzierungen. Er ist der erste im Khajuraho-Stil erbaute Tempel und vereint alle Tempelbauten der späten Hindu-Periode in sich.

Im Westen der Parkanlage stehen drei großartige Tempel. Der prachtvolle Kandariya Mahadeva-Tempel markiert den Höhepunkt der Chandella-Architektur. Seine beiden Torbögen am Eingang sind wahre Meisterwerke der Steinmetzkunst. Seine Figuren bestehen aus schlanken, großen Skulpturen und einer Menge erotischer Darstellungen.

Der Devi-Jagadambi-Tempel war ursprünglich Gott Vishnu geweiht, später Parvati, der Gemahlin Lord Shivas, und schließlich der Göttin Kali.

Chitragupta-Tempel

Dieser Tempel ist als einziger dem Sonnengott Surya geweiht und eine Kostbarkeit in Nordindien. Das aus dem 11. Jahrhundert stammende Heiligtum beherbergt im inneren eine 5 m hohe Statue von Lord Surya.

Im Anschluss der Besichtigung machen Sie sich auf den Weg in die prachtvolle mittelalterliche Stadt Orchha, checken dort in einem Hotel ein und begeben sich am Nachmittag frisch gestärkt auf Besichtigungstour durch Orchha.

Orchha – Eine verborgene Schönheit

Das beschauliche und märchenhafte Orchha war einst ein Fürstenstaat im alten Reich von Bundelkhan. Die mächtige, am Ufer des Flusses Betwa gegründete, Rajputen-Hauptstadt entwickelte sich während der Herrschaft der kriegerischen Bundela-Dynastie zur bedeutendsten Ortschaft der Gegend. Die Gründer der Stadt hinterließen fantastische Bauwerke in verschiedenen architektonischen Baustilen, in dem sich hinduistische, indo-islamische und europäische Einflüsse vereinen.

Sie werden dem Charme dieser kleinen Stadt mit seinen rosa bemalten Häusern, den malerischen Gässchen, dieser unberührten Schönheit mit seinen herrlichen Palästen und Tempeln sofort erlegen sein.

Das Fort von Orchha

Das beeindruckende Fort aus dem 15. Jahrhundert liegt auf einer Anhöhe, inmitten dichter Vegetation. Eine wahre architektonische Meisterleistung mittelalterlicher Baukunst ist die beeindruckend konstruierte Brücke aus dem 17. Jahrhundert. Sie spiegelt die architektonischen Leistungen, der einstigen Herrscher Orchhas, im Mittelalter wider.

Tempel und Paläste

Im Zentrum der Stadt erhebt sich auf einer Plattform der Chaturbhuj-Tempel. Der Weg dorthin führt über mehrere Wendeltreppen. Oben angekommen werden Sie mit einem herrlichen Ausblick auf Orchha, seine Umgebung und Tempel, belohnt. Darunter auch der Ram Raja, der einstige Palast der Maharani. Am anderen Ufer des Betwa steht der Raj Mahal. die einstige Residenz von Madhukar. Er ist mit schönen Wandmalereien verziert.

Tag 15

Die kleine Stadt Sanchi

Ihre Reise führt Sie heute nach Bhopal. Unterwegs besuchen Sie die kleine Stadt Sanchi, ca. 48 km nordwestlich von Bhopal gelegen. Sanchi war bis zum 12. Jahrhundert ein sehr wichtiges buddhistisches Pilgerzentrum. Heute ist es eine archäologische Stätte, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.

Der kleine Ort besitzt ein wahres Juwel buddhistischer Architektur. Auf einer Anhöhe thront die älteste Stupa die noch auf die Zeit König Ashokas zurückgeht. Mitte des 2. Jahrhunderts v. Chr. wurde er zum Teil neu aufgebaut und vergrößert. Der Stupa besteht aus honigfarbenem Sandstein, umgeben von einem steinernen Zaun mit vier reichverzierten Torbögen. Die Anlage beherbergt mehrere buddhistische Klöster mit Darstellungen aus dem Leben Buddhas.

Nach der Besichtigung machen Sie fahren Sie nach Bhopal und checken dort in einem Hotel ein.

Tag 16

Bhopal – Stadt der Seen

Bhopal, die Hauptstadt von Madhya Pradesh, liegt malerisch und wie Rom auf sieben Hügeln erbaut zwischen drei Seen. Die Stadt ist ein historischer Mix aus Industriestadt, Kulturzentrum, Palästen, Moscheen und Gärten und wirkt trotzdem immer noch wie ein malerisches Provinzstädtchen. Der Herrscher Raja Bhoj gründete die Stadt im 11. Jahrhundert und legte auch die drei künstlichen Seen an.

Taj-ul Masjid – Die Mutter aller Moscheen

Diese Moschee gilt als eine der größten Moscheen Indiens und wurde von Shah Jahan Begum erbaut. Sie ist ein architektonisches Meisterwerk, obwohl sie niemals fertiggestellt wurde.

Bharat Bhawan

Dieses zeitgenössische Gebäude wurde 1982 von dem berühmten Architekten Charles Correa erbaut. Es ist ein Kunstzentrum in dem Ausstellungen und Aufführungen stattfinden, außerdem beherbergt es ein Museum mit moderner, indischer Malerei.

Nach der Besichtigungstour in Bhopal machen Sie sich auf den Weg nach Indore.

Tag 17

Indore

Indore hat selbst keine besonderen Sehenswürdigkeiten zu bieten, ist aber ein idealer Ausgangspunkt für einen Ausflug nach Ujjain.

Ujjain – Die uralte Stadt

Fünfzig Kilometer nördlich von Indore liegt Ujjain und sie ist, wie Varanasi, eine uralte Stadt mit einer mehrtausendjährigen Geschichte. Sie zählt zu den berühmten sieben heiligen Orten der Hindus in Indien. In dem Ort befinden sich zahlreiche Tempel und Bauten aus verschiedenen Perioden. Alle 12 Jahre findet hier die Kumbh Mela statt. Es ist ein beeindruckendes Ereignis, zu dem hunderttausende von Pilgern strömen.

Mahakal Tempel

Der wichtigste Tempel in Ujjain ist der Mahakal Tempel, der alle 12 Jahre zum - Simhasta-Fest -Kumbh Mela - von Millionen von Pilgern besucht wird. Der Tempel beherbergt im Sanktum eines der in ganz Indien verehrten zwölf Flammenlingams, das Gott Shiva darstellt. Nach der Zerstörung im Jahre 1235 wurde das Heiligtum von der Scindia-Dynastie im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut.

Sie machen sich im Anschluss geht die Reise weiter in die 90 km entfernte Stadt Mandu.

Tag 18

Mandu – Die Festungsstadt

Es erwartet Sie die größte und schönste Festungsstadt der Welt. Im 16. Jahrhundert eroberte der Mogulkaiser Akbar die Stadt und zerstörte viele seiner Prachtbauten. Die weitverstreuten Überreste der einstigen Hauptstadt des Königreichs Malwa machen Mandu zu einem der atemberaubendsten Festungsanlagen überhaupt. Die architektonischen Überreste der Festung, der Paläste, Kanäle und Pavillions lassen erahnen, wie groß diese Stadt einst gewesen sein muss. Eine 75 km lange Mauer, mit zwölf Toren schützte diese Stadt. Damit Sie die Paläste, Grabmäler und Moscheen in vollem Umfang besichtigen können, steht Ihnen der ganze Tag zur Verfügung.

Tag 19

Fahrt nach Aurangabad

Heute machen Sie sich auf den Weg über die Dekkan-Hochebene nach Aurangabad, wo Sie nachmittags eintreffen werden. Nach Ankunft steht Ihnen der Rest des Tages für eigene Erkundungen zur Verfügung.

Tag 20

Aurangabad

Im hügeligen Hochland liegt Aurangabad. Die Stadt hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten unter anderem beherbergt sie eine Nachbildung des Taj Mahal. Sie ist ein perfekter Ausgangspunkt für den Besuch der berühmten Höhlentempel von Ellora und Ajanta.

Die Höhlen von Ellora

Heute unternehmen Sie einen Halbtagsausflug zu den Mahayana-Höhlen von Ellora, die zu den bedeutendsten und historischsten Monumenten in Indien zählen. Aus den ursprünglich natürlichen Höhlen und Felsüberhängen entstand zwischen dem 5. und 11. Jahrhundert eine Vielzahl an kunstvoll gestalteten Heiligtümern. Als der Buddhismus um die Jahrtausendwende an Bedeutung verlor, entstanden die fünf jainistischen Höhlentempel sowie die 17 hinduistischen Heiligtümer, die durch ihre ausdrucksstarken Skulpturen bestechen. Die Höhlen breiten sich auf einem zwei Kilometer langen Steilhang aus.

Die Höhlen von Ajanta

Am Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug zu den Höhlen von Ajanta. In einer abgelegenen Schlucht, im Tal der Waghora-Ebene erstrecken sich über 550 m die in eine steile Felswand, im Halbkreis geschlagenen berühmten Höhlen von Ajanta. Sie erleben die sensationelle Atmosphäre der Caitya-Höhlen der Satavahana-Dynastie sowie die unter den Vakatakas errichteten Klosterwohn-höhlen des Mahayana-Buddhismus. Die Höhlen gelangten in erster Linie durch die beeindruckenden Malereien zu ihrer Berühmtheit.

Tag 21

Fahrt nach Mumbai

Heute steht die letzte Etappe Ihrer langen Rundreise auf dem Programm. Sie überqueren die Berge der Western Ghat und erreichen die Millionenstadt Mumbai. Nach Ihrer Ankunft können sich von der langen Fahrt erholen und den Rest des Tages entspannen.

Tag 22

Willkommen in Mumbai

Mumbai, das einstige Bombay ist eine faszinierende Stadt und die wichtigste Hafenstadt des Subkontinents. Sie ist Verkehrsknotenpunkt und Kulturzentrum in einem, mit zahlreichen Museen, Universitäten, Theatern und Galerien. Erleben Sie Mumbai als einen Ort der Gegensätze, mit Glanz und Elend, mit einem Stadtbild geprägt von englischen Kolonialbauten und neuindischen Wolkenkratzern, einzigartigen Baudenkmälern bis hin zu ausgedehnten Slums.

Symbol der weltoffenen Stadt ist das farbenfrohe Bollywood, die Hauptstadt des Films - das Hollywood am Arabischen Meer - sowie die größte Filmindustrie der Welt. Hier werden jährlich 800 Kinofilme produziert, die jede Woche Millionen Zuschauer in die Kinos locken. Vor einer ausgefallenen Kulisse und exotischen Schauplätzen spielt sich eine perfekte Mischung aus Leidenschaft, Heldentum und Kampfszenen ab, die meistens eine Spieldauer von 3 Stunden haben. Riesige teils von handgemalte Filmplakate schmücken das Stadtbild von Mumbai.

Gateway of India

Die erste Besichtigung führt Sie an den südlichsten Zipfel der Halbinsel, in den Stadtteil Colaba. Hier befindet sich das berühmte Wahrzeichen der Stadt, das Gateway of India. Dieser imposante 26 m hohe Triumphbogen, verziert mit indo-islamischen Steinmetzarbeiten, war das Erste das Reisende bei ihrer Ankunft erblickten. Er wurde 1911 errichtet, als zum ersten Mal ein britischer Monarch, König George V., indischen Boden betrat. Noch immer strahlt der grandiose Triumphbogen viel vom imperialen Selbstbewusstsein jener Tage aus.

Sie fahren den Marine Drive entlang, hinauf zum Malabar Hill - dem Beverly Hills von Mumbai - Wohnort der Schönen und Reichen. Hier erstrecken sich die Hanging Gardens, ein wahres Kunstwerk der Gartengestaltung und ein herrlicher Blumenpark. Von hier aus bietet sich Ihnen ein wunderschöner Ausblick auf den südlichen Teil der Stadt.

Dhobi-Ghat

Im Stadtteil Mahalaxmi befindet sich die älteste und größte Wäscherei der Welt, der Dhobi Ghat. Unter freiem Himmel waschen Hunderte von Wäschern in den unzähligen Steinbecken täglich Tausende von Kleidungsstücken mit der Hand. Hier wird die Wäsche gewrungen, geschlagen und mit, von glühender Kohle betriebener, Bügeleisen gebügelt. Soweit das Auge reicht türmen sich Berge von Wäsche. Es ist schon beeindruckend, dass in diesem Gewühl die Wäsche wieder bei seinem Besitzer erreicht. Der Besuch am Dhobi Ghat ist ein beeindruckendes Erlebnis, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

Höhlen von Elephanta

Sie unternehmen einen Bootsausflug auf die kleine grüne Insel Elephanta. Sie liegt 10 km östlich von Mumbai und beherbergt mühsam in den Felsen gehauene Höhlentempel aus dem 7. Jahrhundert. Diese hinduistischen Heiligtümer repräsentieren die brahmanische Renaissance. Der Shiva geweihte Höhlentempel wurde aus einem Stück Felsen gehauen und ist ein wahres Meisterstück. Das Relief des dreiköpfigen Gottes zeigt eine andere Erscheinungsform: Shiva als Schöpfer, Erhalter und Zerstörer.

Tag 23

Heimreise – Namaste Indien

Nach einer erlebnisreichen Reise geht es nun zurück in die Heimat. Zu gegebener Zeit werden Sie zum Flughafen von Mumbai gefahren.


Hinweis:

Einreisebestimmungen:

Für die Einreise nach Nepal ist ein Visum erforderlich, der bei Vorlage eines noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepasses bei der Einreise an den Grenzübergangsstellen nach Nepal oder am Flughafen Kathmandu ausgestellt wird.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt.

22 Übernachtungen

Im Reisepreis enthaltene Leistungen:

Nicht im Reisepreis enthalten:

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