Abenteuer Indien - Vom Norden bis zum Süden

Von heiligen Stätten und traumhaften Märchenwelten - bis in das Land der Hindu-Götter und des Tropenzaubers:

Kommen Sie mit auf diese einzigartige Reise und erleben Sie die Highlights von Nord- und Südindien. Entdecken Sie die pulsierende Hauptstadt Delhi mit seinen Monumentalbauten. Bewundern Sie im Herzen Indiens die abgelegene Tempelanlage von Khajuraho mit seinen erotischen Skulpturen. Weiter geht es in die heilige Stadt Varanasi, hier schaut die Götterwelt dem fröhlichen Treiben auf dem Wasser der Mutter Ganga zu. Begeben Sie sich auf die Spuren ehemaliger Mogulkaiser und lassen Sie sich von einem wahren Meisterwerk aus weißem Marmor und dem größten Liebesbeweis aller Zeiten, dem Taj Mahal verzaubern. Es erwartet Sie das farbenfrohe Rajasthan mit seinen geschmückten Elefanten, prunkvollen Palästen und Festungen. Lassen Sie sich gefangen nehmen von dem Land der Königssöhne und spüren Sie die glorreiche Vergangenheit, der einst so mächtigen Maharajas.

Erleben Sie Südindien und lassen Sie sich in seine vielfältigen und faszinierenden Bundesstaaten Kerala und Tamil Nadu entführen. Es erwarten Sie paradiesische Landschaften, alte Kulturen, geheimnisvolle Tempelstädte, Traumstrände, Dschungel, Naturschutzgebiete, der Duft von exotischen Gewürzen und Blüten sowie die leuchtenden Farben der Saris und der Sonnenuntergänge.

Entdecken Sie das Wunderland Tamil Nadu, die magische Mischung aus Sandstränden, herrlichen Landschaften, uralten Kulturen und historischen Stätten, die seit jeher jeden Reisenden in ihren Bann zieht. Lassen Sie sich verzaubern von den herausragenden Monumenten, die mit hunderten von bunten Götterfiguren und Fabelwesen geschmückt sind.

Der Himmel auf Erden sind die Backwaters von Kerala. Die schönste Art diese einzigartige Zauberwelt zwischen Land und Wasser zu entdecken, erfahren Sie bei einer Fahrt durch die Lagunen und Kanäle, vorbei an Palmen, Reisfeldern und kleinen Siedlungen. Gleiten Sie durch diese tropische Märchenlandschaft.

Das folgende Reisebeispiel ist eines von vielen Möglichkeiten und kann ganz individuell auf Ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse zusammengestellt werden.

Reisebeispiel nach/von Delhi ab € 2.510,00 pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück

Preise für Gruppen sowie Einzelzimmer auf Anfrage

Dauer: 30 Tage / 29 Nächte

Reiseroute: Delhi – Varanasi – Khajuraho – Orchha – Agra – Fatehpur – Sikri – Keoladeo Ghana National Park – Jaipur - Pushkar – Udaipur – Jodhpur – Jaisalmer – Bikaner – Delhi – Chennai – Mahalipuram – Kanchipuram – Srirangam – Trichy – Tanjore – Madurai – Periyar – Alleppey – Cochin



Tag 1

Aufbruch nach Delhi

Tag 2

Willkommen in Delhi

Sie kommen am frühen Morgen in der quirligen Hauptstadt Indiens an. Sie werden von einem Mitarbeiter am Flughafenausgang begrüßt und zum Hotel begleitet. Anschließend machen Sie sich gestärkt auf eine Besichtigungstour durch Neu-Delhi & Alt-Delhi.

Delhi - Das Herz von Indien

Die Hauptstadt, mit seiner tausendjährigen Geschichte, ist die Stadt mit den meisten Sehenswürdigkeiten Indiens. Es ist eine sich rasant entwickelnde Metropole, in der sich Vergangenheit und Moderne auf wunderbare Weise vereinen. Das heutige Delhi besteht aus zwei Teilen, dem Alten Delhi mit seinen typisch orientalischen Stadtvierteln, dem pulsierenden Kulturleben, engen Gassen und zahlreichen Basaren, faszinierender Warenhäuser, Museen, Tempeln und Moscheen. Das Neue Delhi, wurde von britischen Architekten 1931 symmetrisch als Gartenstadt angelegt. Hier, zwischen Gräbern und Mausoleen, Erinnerungsstätten edler Herrscher und Könige, zieren breite Prachtstraßen, unberührte Gärten, weit verstreute Sommerhäuser im Kolonialstil und schattige Alleen das Neue Delhi.

Erste Eindrücke in Alt-Dehli

Es erwartet Sie die imposante Freitagsmoschee Jama Masjid - Die Moschee, die auf die Welt blickt. Es ist die größte Moschee Indiens und eine der größten der Welt. Der Mogulkaiser Shah Jahan ließ sie zwischen 1650 und 1656 aus rotem Sandstein und weißem Marmor errichten.

Weiter geht es zu Raj Ghat, der letzten Ruhestätte von Mahatma Gandhi. Hier an den Ufern des Yamuna, in Mitten einer Gartenanlage, befindet sich ein Gedenkstein aus schwarzem Marmor. Hier wurde Mahatma Gandhi nach seiner Ermordung 1948 eingeäschert. Auf dem Gedenkstein stehen seine angeblichen letzten Worte: Hai Ram (Oh Gott).

Neu-Delhi und die britische Herrschaft

Sie unternehmen eine Besichtigung durch Neu-Delhi und damit eine Reise in das frühe 20. Jahrhundert, in die Zeit des Britischen Empire.

Regierungsviertel und das India Gate

Erleben Sie das 1521 bis 1931 errichtete und einstige britische Regierungsviertel Neu-Delhis. Die von Gartenanlagen und Zierteichen umgebene Prachtstraße Rajpath, führt Sie zum Rashtrapati Bhavan, dem Palast des ehemaligen Vizekönigs von Indien. Er bietet Ihnen einen Einblick in die Zeit der britischen Herrschaft und ist eines der größten und prächtigsten herrschaftlichen Bauwerke. Nicht unweit entfernt befindet sich das Parlamentsgebäude Sansad Bhavan. Der Weg führt Sie weiter zum India Gate, einem Triumphbogen der zum Gedenken an die gefallenen Soldaten in den verschiedenen Kriegen errichtet wurde.

Qutub Minar

Alle Bauten des Qutub Minar Komplexes stammen aus der Anfangszeit der moslemischen Herrschaft über Indien. Der Qutub Minar selbst ist eine erhabene Siegessäule und das weltweit höchste Backstein Minarett sowie das Wahrzeichen der Stadt Delhi.

Tag 3

Swaminarayan Akshardham Tempel

Heute unternehmen Sie einen Ausflug an den Stadtrand von Delhi. Hier erwartet Sie der prächtige Akshardham Tempel sowie der größte Hindu-Tempel der Welt. Es ist ein architektonisches Wunderwerk, welches die hinduistische und indische Baukunst, Kultur und Spiritualität der letzten Jahrtausende in sich vereint. Die junge Tempelanlage wurde 2005 eingeweiht und in traditioneller Weise, in Handarbeit und ohne Verwendung von Stahl, ganz in rotem Sandstein und weißem Marmor erbaut. Zu den Besonderheiten dieser großartigen Tempelanlage gehören die kunstvoll gearbeiteten Säulen, die großartigen Kuppeln sowie die über 20.000 kunstvoll geschnitzten Götterfiguren. Im Innern des Gebäudes steht eine 3,35 m hohe vergoldete Statue des Bhagwan Swaminarayan.

Es gibt unglaublich viele Sehenswürdigkeiten, die Sie bewundern können.

Im Sahajanand Darshan – Im Saal der Werte – werden die Werte der Menschheit, wie z.B. ein Leben von Glück, Erfolg, Gewaltlosigkeit, Glaube usw. aus dem Leben von Bhagwan Swaminarayan in faszinierender Weise präsentiert. Lebensgroße, kunstvoll gearbeitete Figuren werden durch Technik, Licht- und Soundeffekten, Dialogen und Musik zum Leben erweckt und entführen den Zuschauer in das Indien des 18. Jahrhunderts.

Im Neelkanth Darshan – Filmtheater mit Großleinwand – wird die Geschichte einer spannenden und inspirierenden Pilgerfahrt, des elfjährigen Kind-Yogi Neelkanth Varni, aus dem 18. Jahrhundert erzählt. Dieser einzigartige Film wurde in den eisigen Gipfeln des Himalayas und an der Küste Keralas im Süden gedreht. Lassen Sie sich auf eine aufregende Reise durch den imposanten Himalaya, zu Indiens heiligen Stätten, Festen und spirituellen Traditionen entführen.

Zu den Highlights gehört - Sanskruti Vihar - eine spektakuläre zehnminütige Bootsfahrt durch die 10.000 Jahre alte indische Kultur, die an den Ufern des Sarasvati gewachsen ist. Hier wird das glorreiche alte Indien zum Leben erweckt. Sie kommen am ältesten vedischen Dorf der Welt vorbei, an traditionellen Basaren, der weltweit ersten Universität, und vielen weiteren Darstellungen.

Yagnapurush Kund – Musik Brunnen – hier erwartet Sie am Abend eine faszinierende und farbenprächtige Wasser-Licht-Show an den Stufenbrunnen.

Lassen Sie sich gefangen nehmen von dieser einzigartigen Atmosphäre und genießen Sie den Tag in vollen Zügen. Der Swaminarayan Akshardham Tempel wird Sie verzaubern und einen grandiosen Eindruck bei Ihnen hinterlassen.

Tag 4

Flug nach Varanasi

Sie verlassen Delhi am Morgen und fliegen nach Varanasi. Nach dem Check-In im Hotel besichtigen Sie am Nachmittag die Ruinen von Sarnath.

Sarnath – Heiliger Ort der Buddhisten

Nur ca. 10 km östlich von Varanasi befindet sich das kleine Städtchen Sarnath. Es ist einer der vier heiligsten Orte des Buddhismus sowie eine der ältesten Stätten. Hier hielt Buddha vor zweieinhalb Jahrtausenden seine erste öffentliche Predigt und legte damit das Fundament für die Weltreligion.

Kaiser Ashoka, ein erfolgreicher Feldherr, wandte sich nach einer besonders blutigen und verlustreichen Schlacht dem Buddhismus und der Gewaltlosigkeit zu und errichtete in Sarnath ein bedeutendes religiöses Zentrum aus Klöstern und Stupas, die nach einem moslemischen Überfall im 7. Jahrhundert n.Chr. zerstört wurden.

Bis heute geht von den erhaltenen Überresten dieser heiligen Stätte ein besonderer Reiz aus, denn gläubige Buddhisten pilgern noch immer zu den verfallenen Gebäuden der Köster und Tempel.

Dhamekh Stupa

Das am besten erhaltene Monument von Sarnath, ist der besonders beeindruckende, aus der Gupta-Zeit stammende große Dhamekh Stupa mit seinen fein bearbeiteten Steinreliefs. Im Park von Sarnath predigte Buddha im Jahre 528 v. Chr. zum ersten Mal nach seiner Erleuchtung, die er in Bodhgaya erlangte, die Vier Edlen Wahrheiten, welche den Achtfachen Pfad zum Nirwana enthalten. Kaiser Ashoka ließ direkt an der Stelle, an der Buddha seine erste Predigt gehalten haben soll, den eindrucksvollen Stupa errichten.

Ashoka-Säule

Etwas westlich stehen die Überreste der berühmten Ashoka-Säule aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Ursprünglich war die Säule 15 m hoch und wurde von vier Löwenköpfen gekrönt, welche heute die Hauptattraktion des Museums von Sarnath sind. Übrig geblieben sind Überreste ihres Sockels.

Archäologisches Museum

Das aus Sandstein errichtete Museum beherbergt einige Schätze aus der Vergangenheit. Zu den beeindruckendsten Ausstellungsstücken gehören das aus dem 3. Jahrhundert stammende, sehr gut erhaltene Löwenkapitell der Ashoka Säule, das heute das indische Staatswappen ziert sowie ein alter Steinschirm, in den kunstvolle buddhistische Symbole eingemeißelt sind.

Tag 5

Varanasi – Die Heilige Stadt am Ganges

Varanasi, einst Benares genannt, ist die heiligste Stadt Indiens und eine der ältesten bewohnten Städte der Welt. Gelegen an den Ufern des Ganges zieht sie seit Jahrhunderten Pilger an, die um Erlösung und Trost suchen. Die Ewige Stadt, wie Varanasi auch genannt wird, deren Heiligtümer so oft von Eroberern geplündert und ihre Mauern so viele Male von den reißenden Strömungen des Ganges zerstört wurden, lässt einen nur erahnen wie es hier früher einmal ausgesehen haben mag. Doch die heiligen Rituale der Menschen an den berühmten Ghats, am Ufer der heiligen Mutter Ganga und die vielen Pilger, lassen die Vergangenheit wieder aufleben und das Alte Benares erwacht erneut.

Die Altstadt – Bummel durch die engen Gassen

Die uralte Stadt Varanasi ist ein faszinierendes Labyrinth aus unzähligen Gassen und Gässchen in denen gerade genug Platz zum Laufen ist. Ein großartiges Erlebnis ist ein Spaziergang durch die Altstadt, denn hier spielt sich das Leben in harmonischer Weise von Mensch und Tier ab.

Die Ghats

Die Hauptattraktion von Varanasi sind die etwa 80 Ghats, die das Ganges-Ufer säumen. Hier können Sie einen Einblick in die Lebendigkeit und Vielfalt hinduistischer Rituale bekommen. Von morgens bis abends strömen tausende Pilger an die Ghats, um zu beten oder im Ganges ein Bad zu nehmen.

Aarti Zeremonie

Erleben Sie am Abend eine Aarti Zeremonie am bekannten Dasaswamedh Ghat. Hier beenden allabendlich spektakuläre Gebetszeremonien den Tag am Ganges. Es werden Lieder gesungen, Weihrauch und Fackeln entzündet und zum Klang der Glocken durch die Luft jongliert. Anschließend werden kleine mit Blumen gefüllte Schälchen ins Wasser gelassen. Lassen Sie sich von dieser magischen Stimmung einfangen und setzen auch Sie ein Schälchen ins Wasser und senden Sie Ihren ganz persönlichen Wunsch an Mutter Ganga.

Tag 6

Varanasi bei Sonnenaufgang

Mit einem Ruderboot werden Sie eine unvergessliche Erfahrung und ein großartiges Schauspiel bei Sonnenaufgang erleben, wenn die ersten Strahlen der Sonne den Ganges in verschiedenen Farben erstrahlen lässt. Sehen Sie wie auf dem Wasser Blüten und Girlanden, die der Göttin Ganga überreicht wurden und flackernde Öllichter auf kleinen Schälchen, flussabwärts fließen. Genießen Sie das bunte Treiben entlang der Ghats, lauschen Sie dem Glockenklang aus den naheliegenden Tempeln und lassen Sie sich von dieser beeindruckenden Atmosphäre verzaubern.

Flug nach Khajuraho

Am Mittag verlassen Sie Varanasi und fliegen nach Khajuraho in den Bundesstaat Madhya Pradesh. Nach dem Check-In im Hotel besichtigen Sie am Nachmittag die östliche Tempelgruppe der 1.000 Jahre alten Tempelstadt.

Khajuraho – Sinnlichkeit in Stein gemeißelt

Heute führt Sie Ihre Reise zu den Höhenpunkten des indischen Subkontinents, nach Khajuraho. In der Zeit von 950 bis 1050 n. Chr. erlebte dieses kleine Städtchen eine erstaunliche Blütezeit der Architektur. Diese Tempelanlage zählt zu den prachtvollsten Beispielen mittelalterlicher Tempelkunst in Indien. Die Tempel sind vor allem wegen ihrer zahlreichen erotischen Steinfiguren weltberühmt. Diese Meisterstücke der Steinmetzkunst drücken sämtliche Perspektiven des menschlichen Daseins aus. Die Skulpturen und Reliefs zeigen Götter, Nymphen, Dämonen, Furcht, Zweifel, Eifersucht, Tiere, Krieger und vor allem Frauen und Liebespaare in vollendeter Leidenschaft. Als die Briten die Tempel zum ersten Mal sahen waren sie schockiert von den erotischen Darstellungen. Sie missverstanden die tatsächliche Botschaft der Figuren. Für den Hinduisten von damals, wurde das Universum durch das Weibchen und das Männchen zusammengehalten und die sexuelle Vereinigung von Mann und Frau war für sie ein Ausdruck dieser vollkommenen Verbindung.

Besichtigung östlichen Tempelgruppe von Khajuraho

Die jainistischen Heiligtümer sind kleiner als die westliche Tempelgruppe und befinden sich in der Nähe des Khajuraho-Dorfes.

Der Parsvanath-Tempel besticht durch seine beeindruckende Architektur und seine wunderschönen Skulpturen. Besonders beeindruckend sind zwei Frauenfiguren in grandioser Perfektion dargestellt, wie sich die eine einen Dorn aus dem Fuß entfernt und die andere sich das Gesicht schminkt.

Der Shantinatha-Tempel beherbergt eine riesige, 4,5 m hohe Figur von Adinath. Etwas kleiner ist der angrenzende Adinatha-Tempel, der ebenfalls sehr schöne Skulpturen zu bieten hat.

Tag 7

Besichtigung der westlichen Tempelgruppe von Khajuraho

Am Vormittag besichtigen Sie die westliche hinduistische Tempelgruppe, welche sich eingebettet inmitten eines Parks befinden. Besonders sehenswert ist der große majestätische, Vishnu geweihte Lakshman-Tempel, mit seinen üppigen Verzierungen. Er ist der erste im Khajuraho-Stil erbaute Tempel und vereint alle Tempelbauten der späten Hindu-Periode in sich.

Im Westen der Parkanlage stehen drei großartige Tempel. Der prachtvolle Kandariya-Mahadeva-Tempel markiert den Höhepunkt der Chandella-Architektur. Seine beiden Torbögen am Eingang sind wahre Meisterwerke der Steinmetzkunst. Seine Figuren bestehen aus schlanken, großen Skulpturen und einer Menge erotischer Darstellungen.

Der Devi-Jagadambi-Tempel war ursprünglich Gott Vishnu geweiht, später Parvati, der Gemahlin Lord Shivas, und schließlich der Göttin Kali.

Chitragupta-Tempel

Dieser Tempel ist als einziger dem Sonnengott Surya geweiht und eine Kostbarkeit in Nordindien. Das aus dem 11. Jahrhundert stammende Heiligtum beherbergt im inneren eine 5 m hohe Statue von Lord Surya.

Im Anschluss machen Sie sich auf den Weg nach Jhansi. Unterwegs besuchen Sie die prachtvolle mittelalterliche Stadt Orchha.

Orchha – Eine verborgene Schönheit

Das beschauliche und märchenhafte Orchha war einst ein Fürstenstaat im alten Reich von Bundelkhan. Die mächtige, am Ufer des Flusses Betwa gegründete, Rajputen-Hauptstadt entwickelte sich während der Herrschaft der kriegerischen Bundela-Dynastie zur bedeutendsten Ortschaft der Gegend. Die Gründer der Stadt hinterließen fantastische Bauwerke in verschiedenen architektonischen Baustilen, in dem sich hinduistische, indo-islamische und europäische Einflüsse vereinen.

Sie werden dem Charme dieser kleinen Stadt mit seinen rosa bemalten Häusern, den malerischen Gässchen, dieser unberührten Schönheit mit seinen herrlichen Palästen und Tempeln sofort erlegen sein.

Das Fort von Orchha

Das beeindruckende Fort aus dem 15. Jahrhundert liegt auf einer Anhöhe, inmitten dichter Vegetation. Eine wahre architektonische Meisterleistung mittelalterlicher Baukunst ist die beeindruckend konstruierte Brücke aus dem 17. Jahrhundert. Sie spiegelt die architektonischen Leistungen, der einstigen Herrscher Orchhas, im Mittelalter wider.

Tempel und Paläste

Im Zentrum der Stadt erhebt sich auf einer Plattform der Chaturbhuj-Tempel. Der Weg dorthin führt über mehrere Wendeltreppen. Oben angekommen werden Sie mit einem herrlichen Ausblick auf Orchha, seine Umgebung und Tempel, belohnt. Darunter auch der Ram Raja, der einstige Palast der Maharani. Am anderen Ufer des Betwa steht der Raj Mahal. die einstige Residenz von Madhukar. Er ist mit schönen Wandmalereien verziert.

Im Anschluss der Besichtigung von Orchha machen Sie sich auf den Weg nach Jhansi. Von Jhansi aus fahren Sie am Abend mit dem Shatabadi Express nach Agra.

Tag 8

Agra – Hauptstadt der Moguln

Agra war mehr als eineinhalb Jahrhunderte lang die Hauptstadt des Mogulreichs. Seine beeindruckenden Bauwerke spiegeln die Pracht und den Wohlstand eines Staates wider, der sich zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert über einen weiten Teil Indiens ausdehnte. Seine Blütezeit erlebte Agra mit dem Großmogul Kaiser Akbar. Er erbaute in acht Jahren mit 4.000 Arbeitern die prächtige Burgfestung: das Agra Fort. Bis heute hat die Stadt nichts von seiner mittelalterlichen Ausstrahlung verloren.

Taj Mahal

Heute Morgen erwartet Sie das wohl berühmteste Wahrzeichen Indiens und die schönste Liebeserklärung aller Zeiten: das Taj Mahal. Inmitten einer wunderschönen Gartenanlage erhebt sich das atemberaubende Monument der Liebe. Jeder der zum ersten Mal die Gartenanlage betritt und unvermittelt vor dem Taj Mahal steht, wird den Augenblick nicht vergessen, in dem das wohlbekannte Bild zur Wirklichkeit wird. Shah Jahan ließ dieses Meisterwerk für seine Lieblingsfrau Mumtaz Mahal errichten, die bei der Geburt ihres 14. Kindes starb. Ein Liebesbeweis, wie es die Welt zuvor noch nie gesehen hat. Ein Traum aus weißem Marmor, der je nach Tageszeit und Lichtverhältnissen in verschiedenen Farben erstrahlt. Lassen Sie sich gefangen nehmen vom diesem einzigartigen Denkmal ewiger Liebe, welches durch seine Formen und Gestaltung, den Eindruck perfekter Harmonie vermittelt

Agra Fort

Im Anschluss besuchen Sie das imposante Agra Fort mit seinen 2 Kilometer langen Festungsmauern. Die Burganlage am Ufer des Flusses Yamuna mit seinen reichverzierten Privatgemächern, seinen prachtvoll ausgestatteten Audienzhallen und Moscheen zählt zu den schönsten Festungen in Indien.

Von hier aus haben Sie einen wundervollen Blick auf das Taj Mahal.

Itimad-ud-Daula – Baby Taj

Auf der anderen Seite am Flussufer des Yamuna liegt das Mausoleum Itimad-ud-Daula von Mirza Ghiyas Beg, dem Vater der persischen Dichterin Nur Jahan. Zwischen 1622 und 1628 wurde das Grabmal von Nur Jahan, die Hauptfrau des Mogulherrschers Jahangir, errichtet. Dieses Monument ist ein wahres Prachtstück der Mogularchitektur und erinnert eher an einen Palastbau als an ein Mausoleum. Der Marmorbau mit seinen kunstvollen und filigranen Halbedelstein-Einlegearbeiten ist ein Vorläufer vom Taj Mahal und wird daher auch Baby Taj genannt.

Tag 9

Fatehpur Sikri - Die Stadt des Sieges

Stadt des Sieges, so nannte der Mogulfürst Akbar die alte Hauptstadt Fatehpur Sikri, die sich 1571 wie ein Märchen aus tausendundeiner Nacht in der kargen Landschaft, bei Agra erhob. Seine imposanten Monumente beeindrucken durch die sagenhaft filigrane Steinmetzkunst ihrer einstigen Baumeister. Nach nur 15 Jahren musste Akbar die Stadt aufgrund von Wassermangel aufgeben. Die Wasserversorgung in dieser staubigen Felsenwüste stellte ein großes Problem dar, sodass das Überleben seiner ca. 100.000 Bewohner nicht mehr gewährleistet werden konnte. Im Jahre 1586 verließ er mit seinem gesamten Hofstaat die prachtvollen Paläste und verlegte seine Residenz aus strategischen Gründen nach Lahore im heutigen Pakistan. Zurück blieb eine außergewöhnliche Stadt, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.

Die zahlreichen kaminroten Sandstein-Paläste mit ihren zart gemeißelten Fenstern aus Marmor, die Moschee und Festungsmauern sind noch immer so gut erhalten, dass es scheint, als habe Akbar die Stadt erst gestern verlassen und nicht bereits schon vor mehr als 400 Jahren. Lassen Sie sich bei einem Streifzug durch die alten Gemäuer zu märchenhaften Fantasien inspirieren und bewundern Sie die mehr als 100 Bauwerke in Akbars alter Residenzstadt.

Der Keoladeo Ghana National Park war das einstige Jagdgebiet des Herrschers von Bharatpur und hat eine große Vielfalt an Vogelarten zu bieten. Hier machen viele seltene Vögel aus Sibirien, dem Himalaya, dem Fernen Osten und Europa auf Ihrer Reise Zwischenstation. Genießen Sie eine Fahrt mit der Rikscha durch das größte Vogelschutzgebiet Asiens. Im Anschluss Weiterfahrt nach Jaipur.

Tag 10

Jaipur – Pink City

An den kommenden zwei Tagen erwartet Sie Jaipur, die rosa Stadt, mit ihren beeindruckenden Sehenswürdigkeiten. Pink City, die Hauptstadt und größte Stadt Rajasthans, erhielt ihren Namen aufgrund der auffallenden rosafarbenen Häuserfassaden in der Innenstadt. Sie ist eine der faszinierendsten Städte Rajasthans und wurde im November 1727 von dem Maharaja Sawai Jai Singh gegründet, der nach dem Tod seines Vaters schon im Alter von 11 Jahren den Thron bestieg.

Palast der Winde

Erleben Sie das berühmteste Wahrzeichen von Jaipur, den beeindruckenden Palast der Winde - Hawa Mahal. Er wurde 1799 erbaut und besteht nur aus einer Fassade mit 953 raffiniert belüfteten Erkerfenstern, von wo aus die Hofdamen ungesehen das Treiben auf den Straßen beobachten konnten.

Jantar Mantar

Das Observatorium Jantar Mantar wurde von Maharaja Jai Singh zwischen 1724 und 1734 errichtet. Er war nicht nur ein großer Herrscher, sondern auch ein begeisterter Astronom. Die Anlage ist noch immer voll funktionsfähig und gilt als das größte und wohl durchdachteste Observatorium seiner Art in Indien. Hier können Sie die größte Sonnenuhr mit einer Höhe von 27 m bestaunen.

City Palace

Der Weg führt Sie weiter zum City Palace aus dem Jahre 1890. Auch heute noch dient ein Teil des Palastes als Wohnsitz des Maharajas. Hier befindet sich das Sawai Man Singh Museum mit historischen Sammlungen von Teppichen, Gewändern und Waffen. Die Besichtigung des Stadtpalastes mit seinen wunderschönen Gärten ist ein spannendes Erlebnis, bei dem man sich das Leben der damaligen Zeit bildhaft vorstellen kann.

Tag 11

Amber Fort

Vor den Toren von Jaipur liegt auf einer Anhöhe, das imposante Amber Fort, der ursprüngliche Sitz der Maharajas. Die Außenfassade des Palastes beeindruckt durch seinen roten Sandstein und weißen Marmor. Ein Labyrinth aus Gängen, Treppen und Fluchtwegen durchzieht das mächtige Fort. Lassen Sie sich von dem prächtigen Spiegelsaal des einstigen Königspalastes verzaubern, der mit einer Vielzahl von kleinen Spiegeln dekoriert ist. Erklimmen Sie den Weg hinauf zum Fort auf dem Rücken eines Elefanten oder mit einem Jeep und genießen Sie dabei die herrliche Aussicht auf die Aravalli-Bergkette.

Shopping in Jaipur

Unternehmen Sie, nach der beeindruckenden Besichtigung des Amber Forts, eine ausgiebige Shopping Tour hautnah. Ein wahres Einkaufsparadies, reich an Seiden- und betörenden Edelsteingeschäften.

Tag 12

Pushkar – Die Pilgerstätte

Der kleine beschauliche Ort ist den Hindus heilig, denn einer Legende nach hat Brahma die heiligen Pushkar-Seen erschaffen, nachdem er einen Dämon mit einer Lotusblüte besiegt hatte. An der Stelle, wo sich die heutigen Seen befinden, ließ er drei Lotosblüten auf den Boden fallen und sofort sprudelten drei Quellen empor.

Die malerisch zwischen Hügeln und Dünen gelegenen Pushkar-Seen gehören zweifelsohne zu den faszinierendsten religiösen Stätten Indiens. Eine Pilgerreise nach Pushkar ist für die Hindus eines der erstrebenswerten Ziele im Leben. Sie nehmen an den zahlreichen Gaths ein Bad im heiligen Fluss, um sich so von allen Ihren Sünden reinzuwaschen.

Pushkar-Mela

Die kleine Stadt ist eher ein verschlafener Ort, doch jedes Jahr im November zum Vollmond erwacht Pushkar und verwandelt sich in einen fröhlichen Festplatz. Die Pushkar-Mela ist einer der größten Kamelmärkte der Welt, der mit seinen Händlern, Puppenspielern, Tänzern, Musikern und tausenden von Kamelen zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Aus ganz Rajasthan strömen Pilger, Händler und Dorfbewohner zur magischen Vollmondnacht an den heiligen See von Pushkar. Der Markt gehört mit seinen überwältigenden Ausmaßen und seinem malerischen Anblick zu den Hauptattraktionen in Rajasthan. Tauchen Sie ein in diese traditionelle Kultur und erleben Sie ein wahres Fest der Farben und der Fantasie.

Tag 13

Chittorgarh - Hauptstadt der Rajputen

Nach dem Frühstück verlassen Sie Pushkar und machen sich auf den Weg nach Chittorgarh. Die Geschichte von Chittorgarh ist eine der bewegendsten und glorreichsten Indiens. Die legendäre Festung, aus dem 8. Jahrhundert, thront scheinbar uneinnehmbar auf einem imposanten Tafelberg. Tatsächlich aber mussten sich die Mewar-Herrscher dreimal gegen eine Übermacht durch muslimische Eroberer geschlagen geben. Die bewegte Vergangenheit der Festungsruinen, die Zeit als hier erbitterte Kämpfe geführt wurden, spiegelt sich in den prächtigen königlichen Bauten wider. Bei einer heftigen Schlacht ließen mehr als 7000 Rajputen-Krieger ihr Leben. Die Maharanis, zusammen mit ihrer gesamten Dienerschaft, begingen angesichts der aussichtslosen Lage Jauhar - Selbstmord, um nicht lebend in die Hände des Feindes zu fallen.

Die gewaltige Festung verkörpert den Heldenmut der Rajputen mit einer Mischung aus Stolz, Romantik und Geist, in der die alte Lebensweisheit galt: "Lieber tot als würdelos".

Sie besichtigen zahlreiche Tempel sowie den Siegesturm Vijay Stambha, das Wahrzeichen Chittorgarhs und den Krishna-Tempel der berühmten Dichterin Mira Bhai.

Tag 14

Udaipur - Venedig des Ostens

Udaipur, inmitten bewaldeter Hügel, malerisch am Pichola-See gelegen , ist mit seinen goldgelben Palästen eine absolute Schönheit und die exotischste Stadt Indiens. Seine stolzen Mewar-Herrscher setzten all ihre Energie und Phantasie dafür ein, um es zu einer der märchenhaftesten und idyllischsten Rajputen-Städte werden zu lassen. Im Jahre 1559 wurde das ehemals als Mewar bekannte Udaipur gegründet. Hierher floh der Maharaja Udai Singh II. vor dem letzten Angriff des Großmoguls Akbar auf Chittorgarh. Die einstige Pracht der Herrscher im alten Rajasthan ist heute noch deutlich zu spüren.

Freuen Sie sich auf die Entdeckung eines Schauplatzes, den schon die Regisseure von James Bond für den Film Octopussy und den Tiger von Eschnapur gewählt hatten.

Stadtpalast von Udaipur

Der imposante City Palace wurde 1725 erbaut und liegt am Ufer des Pichola Sees. Er zählt zu den größten und am besten erhaltenen Palastanlagen in Rajasthan. Zahlreiche Innenhöfe auf mehreren Ebenen gehören zur Anlage. Auf der linken Seite am Haupteingang befinden sich acht in Stein gemeißelte Torbögen. Hier fand zu den Geburtstagen der Maharajas ein besonderes Ritual statt. Es wurde der Wert der Maharajas in Gold und Silber aufgewogen, dieser wurde dann an die Armen verteilt.

Bestaunen Sie die prachtvollen Räumlichkeiten mit den Spiegelwänden, bunten Fenstern, Elfenbein-Türen und den Mor Showk – den Pfauenhof im Inneren der Anlage. Beeindruckend und berühmt zugleich sind die in leuchtenden Farben dargestellten Pfauenskulpturen. Sie zählen zu den prächtigsten Darbietungen des Nationalvogels in Indien.

Jagdisch-Tempel

Nicht unweit vom Stadtpalast entfernt befindet sich der Vishnu geweihte Jagdisch-Tempel aus dem 17. Jahrhundert. Das von einer Mauer umschlossene Heiligtum wirkt von außen wie eine Befestigungsanlage und ist nur über eine steile Treppe zu erreichen. Der Tempel wurde von den Mewars im hinduistischen Baustil errichtet. Da es ständig Krieg mit den Moguln gab, wurde bei dem Bau bewusst darauf geachtet, keine Stilelemente der Moguln zu verwenden. Trotz der ständigen Kämpfe wurde das Heiligtum nie zerstört und ist noch in seinem ursprünglichen Zustand zu bewundern.

Sahelion-ki Bari

Im Norden der Stadt, an den Ufern des Fateh-Sagar-Sees, erstreckt sich eindrucksvoll der einstige Vergnügungsgarten, der Sahelion-ki Bari. Er stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde auf Wunsch einer Prinzessin angelegt, die sich diesen zur Erfrischung in den heißen Sommermonaten gewünscht hatte. Noch heute strahlt die Anlage mit seinen Marmorskulpturen und Wasserspielen einen lieblichen Reiz aus.

Am Nachmittag haben Sie Gelegenheit zu einem Bummel durch die mittelalterlichen Basare. Gehen Sie auf Entdeckungstour und genießen Sie das farbenfrohe Treiben.

Gegen Abend können Sie bei einer Bootstour, auf dem Pichola-See, die ganze Pracht und Romantik der Stadt genießen.

Tag 15

Ranakpur - Jain Tempel in Vollendung

Während der Fahrt von Udaipur nach Jodhpur besuchen Sie Ranakpur. Dieser kleine Ort liegt abgelegen in einem bewaldeten Tal des westlichen Aravalli Gebirges. Hier befindet sich einer der schönsten und zugleich wichtigsten Jain-Tempel in ganz Indien sowie ein weiteres Zeugnis jainistischer Hingabe. Es erwartet Sie ein wahres Wunderwerk an Steinmetzarbeiten, filigran, verwinkelt, geheimnisvoll und einzigartig. Seine verschiedenen 80 Kuppeln und die der 1.444 Säulen, wo keine der anderen gleicht, sind überwältigend. Lassen Sie sich von der erhabenen Stimmung, die von diesem atemberaubenden Bauwerk ausgeht, verzaubern und bewundern Sie das faszinierende Farbenspiel im Licht der Innenräume. Kaum ein Besucher kann sich dieser magischen Aura entziehen.

Nach der Besichtigung machen Sie sich auf den Weg nach Jodhpur.

Tag 16

Jodhpur – Die Blaue Stadt

Heute besichtigen Sie die ummauerte Stadt Jodhpur mit seiner gewaltigen Festungs- und Palastanlage, dem Mehrangarh Fort. Von der Stadt aus führen viele historische Karawanenrouten in die Wüste Thar, so das Jodhpur seit jeher als Tor zur Wüste bekannt ist. Auch heute noch ist die Atmosphäre dieser längst vergangen Zeit deutlich zu spüren, es würde kaum überraschen, wenn eine Kamelkarawane bei der großen Festung eintreffen würde.

Die Altstadt von Jodhpur wird aufgrund ihrer blau gestrichenen Häuserfassaden auch die Blaue Stadt genannt. Das faszinierende Blau der Häuser soll Termiten und andere Insekten fernhalten.

Mehrangarh Fort – Das schönste Fort in Indien

Die mächtige Festung Mehrangarh thront herrschaftlich über der blauen Stadt – ein prächtiger Anblick und ein architektonisches Meisterwerk. Das Fort zählt zu den größten und schönsten Festungsanlagen Indiens und spiegelt mit seinen gewaltigen Wällen, wunderschönen Höfen und Palästen, die Macht und Größe der einstigen Rajputen-Fürsten wider. Die filigran verzierten Paläste, im Inneren des Forts wurden aus Sandstein erbaut und mit kunstvollen Details verziert. Lassen Sie sich vom Phuul Mahal, dem Blumenpalast, Moti Hahal, dem Perlenpalast und vom Sheesh Mahal, dem Spiegelpalast verzaubern und spüren Sie die glorreiche Vergangenheit.

Jaswant Thada – Ein Ort der Stille

Beeindruckend und nicht unweit vom Mehrangarh Fort entfernt erhebt sich, auf einem schwarzen Basaltfelsen, das strahlend weiße Mausoleum Jaswant Thada. Sein kunstvoll verarbeiteter Marmor und die aufwendigen Schnitzereien spiegeln die architektonische Meisterleistung der damaligen Bildhauer wider. Das Mausoleum mit seiner herrlichen Gartenanlage ist ein Ort der Stille, hier kann man sich wunderbar von dem Trubel der Stadt erholen und die friedliche Schönheit auf sich wirken lassen. Genießen Sie eine spektakuläre Aussicht auf die blaue Stadt, dem Mehrangarh Fort und dem Umaid Bhavan, dem Palast des Königs von Jodhpur.

Anschließend verlassen Sie Jodhpur und machen sich auf den Weg in die Wüstenstadt Jaisalmer.

Tag 17

Jaisalmer – Die Goldene Stadt

Die Goldene Stadt liegt am Rande der Wüste Thar. Es ist ein märchenhaft anmutender kleiner Ort und wohl die schönste Wüstenstadt der Welt. Rawal Jaisal, der König der Bhatti-Rajputen, ließ im Jahre 1156 Jaisalmer direkt an der alten Karawanenstraße errichten. Aufgrund der günstigen Lage zwischen Indien und Vorderasien wurde die Stadt zu einem wichtigen Handelszentrum und gelangte so zu großem Reichtum. Noch heute zeugen die, aus goldgelbem Sandstein erbauten und kunstvoll mit feinen Steinornamenten verzierten, Wohn- und Geschäftshäuser, die Havelis, von dieser glanzvollen Zeit.

Jaisalmer verkörpert wie keine andere Stadt, die Wüstenkultur einer längst vergangenen Zeit und wirkt wie ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht.

Besichtigung von Jaisalmer

Die imposante mittelalterliche Festung von Jaisalmer, mit ihren gelben Verteidigungsanlagen und 99 Türmen, erhebt sich majestätisch auf einem Tafelberg, hoch über dieser unvergleichlichen Wüstenlandschaft. Das Fort beherbergt eine Stadt, einige Paläste, Tempel und Wohnhäuser. Zu Füßen dieser mächtigen Mauern liegt die Altstadt mit seinen prächtigen Kaufmannshäusern. Genießen Sie diesen märchenhaften Anblick, dieser kunstvoll gestalteten alten Havelis und lassen Sie sich von diesem exotischen Charme verzaubern.

Kamelritt in den Sonnenuntergang

Am Nachmittag erkunden Sie auf dem Rücken eines Kamels die Wüste und ihre Sanddünen. Reiten Sie in den malerischen Sonnenuntergang und übernachten Sie in einem Zelt. Genießen Sie dieses einmalige Erlebnis unter einem herrlichen Sternenhimmel.

Tag 18

Wüstenstadt Bikaner

Heute machen Sie sich auf den Weg in die mittelalterliche Wüstenstadt Bikaner. Sie war einst ein wichtiges Handelszentrum entlang der Karawanenroute von Afrika nach West-Asien. Umgeben von imposanten Palästen, schön und reich verzierten Tempeln, zeigt die Stadt einige der schönsten Schöpfungen der Rajput Zivilisation.

Junagarh-Fort

Nach einem ausgiebigen Frühstück besichtigen Sie die sagenhafte Festung Junagarh-Fort von Bikaner. Erbaut aus gelbem Marmor, mit Spiegel- und Glaseinlagen sowie wunderschönen Wandmalereien, zählt das Fort noch heute zu den am besten erhaltenen Palästen der Rajputen. Es ist eine der wenigen Festungen, die niemals erobert wurden. Raja Rai Singh hatte einst den Grundstein für die Festung gelegt und später wurden von Kaiser Akbar noch weitere 37 Paläste, Pavillons und Tempel dem ursprünglichen Bau hinzugefügt. Bei einem Rundgang durch die Palastsäle vermitteln Ihnen die mit Juwelen verzierten Waffen, die Sänften, in denen sich die Herrscher herumtragen ließen und noch viele weitere Zeugnisse aus den vergangenen Jahrhunderten einen Eindruck von Reichtum, dem Prunk und Luxusleben der einstigen Maharajas.

Karni-Mata Tempel – Rattentempel

In Deshnoke, 32 Kilometer südlich von Bikaner, im Karni Mata Mandir erwartet Sie ein Erlebnis der besonderen Art und ist nichts für Zartbesaitete. Tausende von heiligen Ratten bevölkern das Innere des Heiligtums und werden von den Hindus verehrt sowie mit Speisen und Getränken versorgt. Der Marmortempel aus dem 17. Jahrhundert wurde zu Ehren der Göttin Karni Mata errichtet, die im 15. Jahrhundert gelebt haben soll und schon zu Lebzeiten verehrt wurde. Sie galt als Schutzgöttin der Fürstenfamilie von Bikaner. Einer Legende nach habe die Familie ihr den toten Sohn gebracht, mit der Bitte ihn wieder zum Leben zu erwecken, da es keinen weiteren Nachfolger gäbe, der die Dynastie vor dem Aussterben bewahren könne. Die heilige und spirituelle Karni versprach der Familie zu helfen und bat in Trance den Totengott Yama das verstorbene Kind herauszugeben. Der Totengott verweigerte die Herausgabe, mit dem Hinweis, dass es bereits zu spät sei, das Kind wäre bereits wiedergeboren. Wütend und enttäuscht schwor Karni daraufhin, das kein Mitglied ihres Volkes jemals mehr das Reich des Totengottes betreten werde und die verstorbenen Seelen besser als Ratten wiedergeboren werden.

Im Allerheiligsten befindet sich unter einem goldenen Baldachin, eine aus Sandstein gefertigte Statue von Karni Mata und der Eingangsbereich ist mit Hunderten aus Stein gemeißelten Ratten verziert.

Nehmen Sie diese außergewöhnliche Mutprobe an? Dann besuchen Sie diesen doch etwas merkwürdigen Hindu-Tempel und erleben Sie, wie die unzähligen kleinen Nager munter an Ihren Füßen vorbeihuschen und die mitgebrachten Opfergaben mit Genuss verspeisen. Sollten Sie eine weiße Ratte erspähen, so ist dies ein hoffungsvolles Zeichen für ein glückliches Leben.

Tag 19

Die Kaufmannshäuser von Mandawa

Heute führt Ihre Reise Sie in die Shekhawati Region nach Mandawa. Shekhawati war einst ein reiches, aber gesetzloses Gebiet an der Handelsroute zwischen der arabischen See und dem fruchtbaren Gangestal. Die Mawaris, wie die Bewohner dieser Region genannt werden, häuften mit der ihnen eigenen Kombination aus Geschäftstüchtigkeit und Sparsamkeit recht schnell einen bescheidenen Wohlstand an. Sie verzierten ihre Häuser, die sogenannten Havelis, mit wunderschönen, aufwendigen Fresken, die ihren Wohlstand und Status widerspiegelten. Genießen Sie bei einem Spaziergang diese ursprüngliche Atmosphäre und den einzigartigen Charme den dieses kleine verschlafene Wüstenstädtchen vermittelt.

Anschließend fahren Sie wieder nach Dehli und checken dort in einem Hotel an.

Tag 20

Flug in den Süden

Heute verlassen Sie den Norden Indiens und fliegen in den Süden des Landes, nach Chennai, in die Hauptstadt von Tamil Nadu. Nach Ihrer Ankunft werden Sie von einem örtlichen Mitarbeiter begrüßt.

Das einstige Madras liegt an der Ostküste Südindiens am Golf von Bengalen. Für Reisende ist es das Tor des Südens und seinen berühmten Tempelstädten. Das Wahrzeichen von Chennai ist der beeindruckende Madras High Court. Es ist das zweitgrößte Gerichtsgebäude der Welt.

Weiter geht es zum Hotel nach Mahabalipuram.

Tag 21

Mahabalipuram

Nur 60 km südlich von Chennai, an der Koromandel-Küste liegt Mahabalipuram, ein kleines ruhiges Fischerdorf, das vor 1.300 Jahren einer der bedeutendsten Häfen an der indischen Ostküste war. Die Pallava Könige legten den Grundstein für die einzigartige drawidische Tempelbaukunst. Hier befinden sich Monumente aus dem 7. und 8. Jahrhundert mit großartigen Steinmetzarbeiten.

Der Küstentempel

Der Shore Tempel wurde im 8. Jahrhundert erbaut und gehört zu den ältesten Steintempeln in Südindien. Dieser wunderschöne Strandtempel besticht besonders durch seine harmonischen Formen und der wunderbar gearbeiteten Fassade. Besonders sehenswert ist der Tempel am frühen Morgen, wenn hinter dem Meer die aufgehende Sonne ihn golden erstrahlen lässt.

Die Fünf Rathas

Südlich der Innenstadt befindet sich ein architektonisches Abenteuer, die Fünf Rathas. Diese im 7. Jahrhundert erbaute Tempelgruppe diente als Experiement, an denen die Pallavas alle Stilrichtungen der südindischen Baukunst mit einander verglichen und erpropten.

Arjuna’s Penance – Herabkunft der Ganga

Es ist ein wundervolles, aufwendig gearbeitetes, ca. 15 m hohes und 33 m breites Relief aus dem 7. Jahrhundert und somit das größte der Welt. Diese einzigartige Figurenvielfalt ist ein wahres Meisterwerk, eine Vielfalt aus Göttern, Tieren und Menschen. Das Relief zeigt in ihrer Darstellung die Herabkunft der Göttin Ganga, vom Himmel auf die Erde.

Krishnas Butterball

Diese gewaltige Felskugel, eine Laune der Natur, der dem Gesetz der Schwerkraft trotzt, liegt auf einem Hügel und erweckt den Eindruck als würde er jeden Moment herunterrollen.

Tag 22

Kanchipuram – Die Stadt der tausend Tempel

Heute unternehmen Sie einen Ausflug nach Kanchipuram. Die Stadt der Tausend Tempel war einst die Hauptstadt der Pallava-, der Chola- und der Vijayanagar-Könige und sie war schon lange vor dem 7. Jahrhundert ein bedeutender Pilgerort der Buddhisten und Hindus. Kanchipuram ist bis heute einer der sieben heiligen Städte Indiens, die sowohl Shiva als auch Vishnu geweiht ist. Ihren Beinamen als - Stadt der Tausend Tempel - trägt sie zu Recht. Es gibt keine Stelle in der Stadt von der aus man kein Heiligtum erblicken kann. Sie ist berühmt für ihre leuchtende, kunstvolle gemusterte Seidenweberei, die auf eine tausendjährige Tradition zurück blickt.

Kailasanatha-Tempel

Diese Tempelanlage aus dem 7. Jahrhundert, gebaut aus Sandstein, umgeben von 58 kleinen Schreinen ist beeindruckend, filigran gearbeitet. Der Komplex zählt zu den ältesten freistehenden Steintempeln und ist Gott Shiva geweiht. Beeindruckend sind die Darstellungen von Gott Vishnu in einer sitzenden, stehenden und ruhenden Positionen sowie die ebenfalls sehr sehenswerte Darstellung des legendären Tanzwettbewerbs zwischen Lord Shiva und seiner Gemahlin Parvati.

Ekambareshvara Tempel

Der größte Tempelkomplex der Stadt ist der Ekambareshvara Tempel aus dem Jahre 1509. Mit seinem 58 m hohen Gopuram ist er ein weithin sichtbares Symbol aus der Vijayanagar-Dynastie. Einer Legende nach soll Shiva die Veden in einen Mangobaum mit vier Ästen verwandelt haben und sich in Form eines Lingams darunter niedergelassen haben.

Tag 23

Srirangam

Heute verlassen Sie Mahabalipuram und fahren nach Tiruchirapalli. Auf dem Weg dorthin besuchen Sie das Städtchen Srirangam. Es liegt auf einer kleinen, grünen Insel zwischen dem Kaveri und dessen Nebenfluss, dem Kollidam. Hier befindet sich eine der beeindruckendsten Tempelanlagen in Südindien.

Sri Ranganathaswamy

Ein absolutes Highlight ist der Sri Ranganathaswamy Tempelbezirk aus dem 14.-17. Jahrhundert. Die von den Cholas gegründete Anlage wurde von den Pandya- und Hoysala-Herrschern ausgebaut und im 14. Jahrhundert zweimal von moslemischen Truppen erobert. Der Tempelkomplex ist ein herausragendes Beispiel für die drawidische Tempelarchitektur. Beeindruckend ist der Haupttempel. Er besticht durch seine 21 Gopurams (Tortürme) und den sieben Ringmauern die das Heiligtum einrahmen sowie der imposanten 1000-Säulen Halle. Er zählt zu den größten und vollständigsten Tempeln in Indien, er ist Gott Vishnu geweiht und ein wichtiges Pilgerzentrum. Nichthindus haben keinen Zutritt zum Allerheiligsten.

Sri-Jambukeshwara-Tempel

Der gleichaltrige jedoch viel kleinere Tempel ist um ein Shiva-Lingam herum gebaut und verfügt nur über sieben Gopurams. Er steht in einer heiligen Quelle und ist Shiva, Parvati und dem Element Wasser geweiht.

Am Abend machen Sie sich auf den Weg nach Tiruchirapalli oder auch einfach nur Trichy genannt und übernachten dort.

Tag 24

Tiruchirapalli – Trichy

Die kleine belebte Tempelstadt Trichy liegt am heiligen Kaveri Fluss. Das Stadtbild wird von dem beeindruckenden Rock Fort geprägt, das sich etwas weiter außerhalb befindet. Der majestätische Rock-Fort-Tempel thront hoch über Trichy auf einem 83 m hohen und massiven Felsvorsprung. Über 400 in den Fels gehauene Stufen führen zum dem Elefantengott Ganesha geweihten Hindu Heiligtum. Auf dem Weg dorthin liegen kleine Höhlentempel aus dem 7. Jahrhundert. Einmal oben angekommen werden Sie mit einem traumhaften Ausblick auf die Kaveri-Ebene und auf die am anderen Flussufer liegende Tempelstadt Srirangam belohnt.

Tag 25

Thanjavur

Heute führt Sie Ihre Reise nach Madurai, unterwegs besuchen Sie Stadt Thanjavur oder auch Tanjore genannt. Das in den Reisfeldern des Kaveri-Deltas gelegene Thanjavur war vom 9. bis 11. Jahrhundert die Hauptstadt des Chola-Reiches sowie das bedeutendste mittelalterliche Königreich in Südindien.

Brihadishvara-Tempel

Besonders Eindrucksvoll ist der Brihadishvara-Tempel aus dem 10. Jahrhundert. Er ist Gott Shiva geweiht und gehört seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Fassaden des Heiligtums zeigen Shiva in verschiedenen Gestalten sowie Reste der einstigen kunstvollen Bemalung. Über zwei beeindruckende Tempeltürme gelangt man in den Tempelhof. Der imposante Nandi Bulle, das heilige Tier Shivas, steht gegenüber vom inneren Heiligtum und wurde aus einem einzigen Fels gehauen. Er ist eine der größten Nandi-Statuen Indiens.

Atemberaubend erscheint der aus rotem Sandstein gebaute Gopuram in der Morgen- und Abenddämmerung, dann erstrahlt er in allen erdenklichen Farben.

Nach der Besichtigung setzen Sie Ihre Fahrt in die 190 km entfernte Stadt Madurai fort.

Tag 26

Madurai

Die uralte Tempelstadt Madurai ist eine der ältesten und bedeutendsten Städte in Südindien und kann auf eine über zweitausendjährige Geschichte zurückblicken. Der ursprüngliche Name der Stadt war Madhuram - Nektarstadt. Sie erhielt diesen Namen, da Shiva einer Legende nach, bei der Gründung der Stadt diese mit Nektar überschüttet haben soll. Nach dem Bild eines Mandalas wurde Madurai in Lotusform um den zentralen Meenakshi-Tempel angelegt.

Sri-Meenakshi-Sundareshwara-Tempel

Die Hauptattraktion dieser 2500 Jahre alten Stadt ist der faszinierende Meenakshi-Tempel. Er wurde in den Jahren 1623 bis 1655 von Tirumalai Nayak erbaut und ist von hohen Mauern, mit vier Eingängen, umgeben über die sich vier gewaltige Gopurams von bis zu 49 m hoch erheben. Die Türme sind mit tausendenden von bunten Götterfiguren, Fabelwesen, Tempelwächtern, Tieren etc. verziert. Besonders Sehenswert ist die 1000-Säulen-Halle, ein monolithischer Granitpfeiler, der ebenfalls mit zahlreichen Löwen, Fabelwesen, Pferden und Göttern dekoriert ist.

Die Hauptgottheit dieses herrlichen Tempelkomplexes ist die Göttin Meenakshi. Die sogenannte Fischäugige (perfekte Augen) war Tochter eines Pandya-Königs gewesen und begehrte Shiva. Einer Legende zufolge kam Meenakshi mit drei Brüsten auf die Welt. Laut einer Prophezeiung sollte sich die überflüssige dritte Brust in Luft auflösen, sobald sie ihrem Ehemann begegnet. Sie heirate Shiva und die dritte Brust verschwand.

Der Palast von Tirumalai Nayak

Von der einstigen großen Palastanlage ist nicht viel übrig geblieben. Dennoch ist der einstige Prunk des berühmten Königs Tirumalai Nayak in den Überresten des Palastes sichtbar. Prachtvolle ausgestattete Wohnungen, Gärten, Seen und Springbrunnen befanden sich einst hier. Sehenswert ist die Audienzhalle mit einer Höhe von mehr als 20 m, die mit einer riesigen Kuppel versehen ist, sowie die Gänge um den Innenhof, die von gewaltigen 12 m hohen Säulen geschmückt werden.

Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie haben Gelegenheit für Einkäufe und zum Stadtbummel.

Am Abend besuchen Sie den Meenakshi-Tempel und wohnen der Abendzeremonie bei, wenn Gott Shiva bei einem Festzug mit Tempelmusik zur Nacht gebettet wird. Ein Ereignis das Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten.

Tag 27

Periyar Nationalpark

Genießen Sie heute eine abwechslungsreiche Fahrt durch eine wunderschöne märchenhafte Landschaft, auf dem Weg in das Naturschutzgebiet Periyar Wildlife Sanctury. Eingebettet inmitten von grünen Regenwäldern der Kardamom Hills, liegt das 777 km2 Schutzgebiet an den südlichen Ausläufern der West Ghats. Es ist eines der letzten unberührten Dschungelgebiete. Eine Besonderheit ist der 26 qm2 Stausee im Herzen des Park, den die Briten 1895 anlegten.

Eine großartige Tier- und Pflanzenwelt können Sie hier erleben. Neben den ca. 1000 Elefanten, verschiedenen Affenarten, Sambas, Nilgiri-Thare, Leoparden etc. durchstreifen auch ca. 40 bengalische Tiger die Wälder des Peryiar Nationalparks. Mit etwas Glück bekommen Sie eine dieser faszinierenden Großkatzen zu Gesicht, ein Erlebnis das Ihre Reise zu einer ganz besonderen Sensation werden lässt.

Boots-Safari

Nach Ihrer Ankunft in Periyar und einer Stärkung erwartet Sie ein besonderes Erlebnis. Sie unternehmen eine Boots-Safari auf dem Periyar-Stausee. Vom Wasser aus können Sie die artenreiche Tierwelt wunderbar beobachten, z.B. Kormorane, die auf Bäumen sitzend, ihr Gefieder in der Sonne trocknen oder Elefanten, die ein erfrischendes Bad nehmen.

Tag 28

Romantische Bootsfahrt durch die Backwaters

Heute geht es nach Alleppey zur Anlegestelle der Hausboote. Es erwartet Sie eine faszinierende Fahrt durch die tropische Schönheit der Backwaters. Einst dienten diese Boote als Transportmittel von Reis und Gewürzen. Heute sind es umgebaute Hausboote mit allem Komfort. Genießen Sie eine unvergessliche Reise durch die zauberhafte Lagunenlandschaft Keralas. Erleben Sie eine Oase der Ruhe und gleiten Sie auf der schimmernden Wasseroberfläche vorbei an Palmenwäldern und Reisfeldern. Lassen Sie sich mit landestypischen Speisen verwöhnen und genießen Sie einen atemberaubenden Sonnenuntergang. Genießen Sie die tropische Atmosphäre, lassen Sie sich von den exotischen Düften in der Luft verzaubern und verbringen Sie eine traumhaft romantische Nacht auf dem Hausboot.

Tag 29

Cochin - Königin des arabischen Meeres

Wegen seiner malerischen Lage, in einem natürlichen Hafenbecken gelegen, den verschiedenen Stadtvierteln, die sich auf mehreren Halbinseln verteilen, wird Cochin auch die Königin des Arabischen Meeres genannt. Die lebendige Hafenstadt bietet eine harmonische Mischung aus verschiedenen Kulturen. Zahlreiche Händler, Kaufleute und Herrscher aus Europa und China haben ihre Spuren hinterlassen, die sich heute noch in den Gebäuden, Traditionen, Bräuchen, dem Essen etc. widerspiegeln. Cochin ist eine der ältesten Hafenstädte Indiens. Der gewinnträchtige Handel mit den in den Kardamom-Bergen angebauten Gewürzen ließ die Stadt schon im 16. Jahrhundert zum bedeutendsten Hafen an der Malabarküste werden. Ihrer Reichtümer wegen wird sie auch Pfefferküste genannt.

Chinesische Fischernetze

Ihre Besichtigungstour beginnt in Fort Cochin, in einer der ältesten europäischen Siedlungen Indiens. Eine besondere Attraktion sind die berühmten chinesischen Fischernetze aus dem 13. Jahrhundert, die das Nordufer von Fort Cochin säumen und wegen ihrer idyllischen Lage zwischen Meer und Altstadt das Wahrzeichen der Stadt sind. Einen besonderen Zauber erleben Sie am frühen Morgen bei den Netzen, wenn diese mit reichem Fang aus dem Wasser gezogen werden. Oder aber bei Sonnenuntergang vom Ufer oder einem Boot aus, wenn sich das imposante Gewirr von Holzstangen, Seilzügen und Netzen als schwarze Silhouette gegen den roten Feuerball abzeichnen.

Im Anschluss besichtigen Sie die älteste Kirche Indiens, die St. Francis Church sowie das Grabmal des portugiesischen Seefahrers Vasco da Gama. Er wurde hier im Jahre 1503 beigesetzt. Sie besichtigen außerdem das jüdische Viertel Mattancherry mit der Synagoge aus dem Jahre 1567.

Der Nachmittag steht Ihnen für eigene Entdeckungen zur freien Verfügung.

Die berühmten Kathakali Tänzer

Am Abend erleben Sie den Höhepunkt des heutigen Tages. Sie besuchen eine Kathakali Tanzaufführung. Leuchtender als jeder Sonnenaufgang sind die Farben mit denen die Kathakali-Tänzer ihre Gesichter zu beeindruckenden Masken schminken. Die aufwendigen Kostüme und Gesichter erzählen die Geschichten von Mahabharata und Ramayana. Es ist eine harmonische und beeindruckende Mischung aus Drama, Tanz und Ritual, die ausschließlich von Männern getanzt wird. Dieses lebhafte und farbintensive Schauspiel ist ein Erlebnis der besonderen Art, dass Sie auf keinen Fall versäumen sollten.

Tag 30

Namaste Indien

Mit faszinierenden Eindrücken im Gepäck heißt es nun Abschied nehmen. Sie werden zu gegebener Zeit zum Flughafen von Cochin gefahren um Ihre Heimreise anzutreten.


Hinweis:

29 Übernachtungen

Im Reisepreis enthaltene Leistungen:

Nicht im Reisepreis enthalten:

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