Die Perlen Rajasthans – Maharaja-Paläste und Rajputen-Festungen

Auf dieser Reise lernen Sie zunächst Delhi kennen. Indiens Hauptstadt ist eine alte Stadt mit Charme, die sich mit der Energie des 21. Jahrhundert arrangiert hat. Im alten Delhi erwartet Sie typisches orientalisches Flair, alte Tempel, Moscheen, Ruinen alter Bauwerke und andere beeindruckend historische Monumente. Das neue elegante Delhi lockt mit seinen breiten Prachtbauten aus der Kolonialzeit, den kleinen Parks und seinen schattigen Alleen. In der alten Kaiserstadt Agra im Bundesstaat Uttar Pradesh schwebt scheinbar schwerelos der schönste Liebesbeweis aller Zeiten, das zauberhafte Taj Mahal, über seinem Sockel.

Rajasthan begeistert mit seinem wahrhaft morgenländischen Zauber. Sie kommen an glanzvollen Städten, märchenhaften Palästen, überwältigenden Festungen, faszinierenden Tempelanlangen mit aufwendig gearbeiteten Skulpturen sowie entlegenen Dörfern vorbei, die Sie begeistern werden und zum Träumen anregen. Neben seinem märchenhaften Charme zeigt sich die Region auch als ein sehr fruchtbares und artenreiches Land, das über eine sagenhafte Flora und Fauna verfügt.

Das Reich der Rajputen wird Sie in einen Traum aus "Tausendundeiner Nacht" versetzen und das macht Ihre Indienreise zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Das folgende Reisebeispiel ist eines von vielen Möglichkeiten und kann ganz individuell auf Ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse zusammengestellt werden.

Reisebeispiel nach Delhi/von Mumbai ab 2.225,00 € pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück

Preise für Gruppen sowie Einzelzimmer auf Anfrage

Dauer: 23 Tage / 24 Nächte

Reiseroute: Delhi - Agra - Sikandra - Alwar - Sariska - Amber - Jaipur - Galta - Samode - Shekhavati - Mandawa - Bikaner - Deshnoke - Osian - Jodhpur - Mandore - Bishnoi Dörfer - Pushkar - Bundi - Kota - Bhainsorgarh - Bijapur - Chittorgarh - Udaipur - Dungarpur - Ahmedabad - Mumbai



Tag 1

Aufbruch nach Delhi

Tag 2

Namaste Indien

Herzlichen Willkommen in Indien! Sie kommen am frühen Morgen in der pulsierenden Stadt Delhi an. Sie werden am Flughafenausgang von einem örtlichen Mitarbeiter begrüßt und zum Hotel begleitet. Nach dem Check-In können Sie sich von der langen Anreise erholen und akklimatisieren. Mittags gehen Sie auf Entdeckungstour durch Alt-Delhi.

Delhi - Stadt der sieben Städte

Delhi, mit seiner tausendjährigen Geschichte, ist die drittgrößte Stadt des Subkontinents und die Stadt mit den meisten Sehenswürdigkeiten Indiens. Sie ist nicht nur wichtiger Industriestandort und Handelszentrum des Landes, sondern auch Kulturzentrum, das mit seinen zahlreichen Universitäten, prachtvollen Museen, unzähligen Theatern und wunderschönen Galerien unendlich viel zu bieten hat. Doch hinter der modernen Facette dieser dynamischen Metropole verbergen sich jahrhundertealte Ruhestätten einstiger Mogulfürsten, zauberhafte Tempel und Überreste untergegangener Städte aus uralten Zeiten. Seine günstige Lage am Ufer des Yamuna machte Delhi zum Schauplatz von zahlreichen Eroberungen, Zerstörungen, Blütezeiten und diversen neuen Stadtgründungen. Dort wo sich das heutige Delhi ausdehnt, wurden bei Ausgrabungen die Ruinen von sieben Städten entdeckt, weshalb Delhi auch "Stadt der sieben Städte" genannt wird. Die Überreste sind einzigartig und spiegeln die glanzvolle Vergangenheit der einstigen Mogulherrscher auf faszinierende Weise wider und lassen gleichzeitig den Besucher in längst vergangene Zeiten indischer Kultur eintauchen.

Heute ist Delhi eine sich rasant entwickelnde Metropole, in der sich Vergangenheit und Moderne auf wunderbare Weise vereinen. Das heutige Delhi besteht aus zwei Teilen, dem Alten Delhi mit seinen typisch orientalischen Stadtvierteln, dem pulsierenden Kulturleben, engen Gassen und zahlreichen Basaren, faszinierender Warenhäuser, Tempeln und Moscheen. Das Neue Delhi wurde vom britischen Architekten Lutyen 1931 symmetrisch als Gartenstadt angelegt. Hier, zwischen Gräbern und Mausoleen, Erinnerungsstätten edler Herrscher und Könige, zieren breite Prachtstraßen, unberührte Gärten, weit verstreute Sommerhäuser im Kolonialstil und schattige Alleen, das Neue Delhi.

Old-Delhi -Stadt der Moguln

Old-Delhi war einst Mittelpunkt der Moguln und wurde im 17. Jahrhundert gegründet. Die Altstadt hinter seinen historischen Mauern ist eine kleine Welt für sich, in der man das ursprüngliche Delhi hautnah erleben kann. Menschen, Kühe, Rikschas, Ziegen und Motorräder tummeln sich in den verwinkelten engen Gassen, begleitet von betörenden Düften der unzähligen Straßenküchen. Neben dem turbulenten Leben der Altstadt gibt es großartige Monumente der Moguln zu bewundern, hinter denen faszinierende Geschichten stehen.

Jama Masjid

Sie besuchen die imposante Freitagsmoschee Jama Masjid - Die Moschee, die auf die Welt blickt. Es ist die größte Moschee Indiens und eine der größten der Welt. Der Mogulkaiser Shah Jahan ließ sie zwischen 1650 und 1656 aus rotem Sandstein und weißem Marmor errichten. Mit ihren Zwiebeltürmen über der Hauptmoschee, den Minaretten und dem riesigen Innenhof zählt dieses Wunderwerk zu den Höhepunkten der Mogul-Architektur.

Red Fort - Lal Qila

Das Rote Fort ist eine Festungs- und Palastanlage aus der Blütezeit der Moguln. Der Großmogul Shah Jahan ließ dieses monumentale Bauwerk zwischen 1639 und 1648 als kaiserliche Residenz errichten. Durch das gewaltige dreistöckige Haupttor, dem Lahore Gate gelangt man in das Fort. Sobald man das Gate durchschritten hat, findet man sich in einem gewölbten Arkadengang wieder, in dem kleine Geschäfte angesiedelt sind. Zu Zeiten von Shah Jahan war dies einmal der Meena-Basar mit vornehmen Läden für Seide, Schmuck und Edelsteine. Im Inneren der Anlage befinden sich zahlreiche Paläste mit wunderschönen Marmorarbeiten, ein königliches Badehaus vollständig aus weißem Marmor errichtet mit reich verzierten Einlegearbeiten an Wänden und Fußböden sowie einer Moschee für den Herrscher. Umgeben von einer hohen Sandsteinmauer und einem tiefen Wassergraben war die Festung vor Eindringlingen geschützt. Dennoch wurde 1737 das Fort von den Armeen des persischen Herrschers Nadir Shah erobert und geplündert. Dabei wurde unter anderem der berühmte Pfauenthron geraubt, der sich im Diwan-i-Khas, der Audienzhalle des Mogulkaisers befand. Seit 2007 gehört das Red Fort zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Chandni Chowk - Mondschein Markt

Einen herrlichen Kontrast zum heutigen Delhi bietet Ihnen der Chandni Chowk. Es ist einer der ältesten und größten Märkte in Indien und liegt direkt im Herzen von Old-Delhi. Im 17. Jahrhundert ließ der Großmodul Shah Jahan diesen Markt erbauen und seine Lieblingstochter Prinzessin Jahan Ara sorgte für den Entwurf und Gestaltung des Platzes. So ließ Sie in der Mitte der Anlage einen Pool errichten, in dem sich bei klarem Nachthimmel der Mond auf der Wasseroberfläche wunderschön widerspiegelte. Das brachte dem Markt seinen Namen Chandni Chwok ein, das so viel wie Mondschein Markt bedeutet.

Ein besonderes Erlebnis ist eine Rikschafahrt durch die engen, kleinen Gassen. Es ist wie eine Zeitreise in eine andere Welt. Hier begegnen Ihnen Träger mit riesigen Paketen auf dem Kopf, Händler mit Obst und Gemüse beladene Karren, die sich einen Weg durch das Gewusel bahnen, sowie eine wahre Schatzkammer an herrlichen Düften der unzähligen Gewürze.

Raj Ghat

Weiter geht es zu Raj Ghat, der letzten Ruhestätte von Mahatma Gandhi. Hier an den Ufern des Yamuna, im Herzen einer Gartenanlage befindet sich ein Gedenkstein aus schwarzem Marmor. Hier wurde Mahatma Gandhi nach seiner Ermordung 1948 eingeäschert. Auf dem Gedenkstein stehen seine angeblichen letzten Worte: Hai Ram (Oh Gott).

Tag 3

Nationalmuseum von Neu–Delhi

Ihren Tag beginnen Sie heute mit einem Besuch im größten Museum Delhis, dem Nationalmuseum. Es wurde erst 1960 erbaut und zeigt bedeutende Exponate aus prähistorischer Zeit, dem indischen Mittelalter sowie moderne Werke des 21. Jahrhunderts. Ein Großteil der Ausstellungsstücke gehört der hinduistischen, buddhistischen und jainistischen Kunst an. Zu bewundern sind Miniaturmalereien des 18. Jahrhunderts, Hinterlassenschaften aus den Stammesregionen Indiens, der islamischen Zeit, Überreste der Indus-Zivilisation, Figuren aus Terrakotta aus der Gupta-Epoche, Steinskulpturen aus der Maurya-Dynastie, Schnitzereien aus Gujarat sowie südindische Bronzefiguren. Nehmen Sie sich Zeit um diese einmaligen Ausstellungstücke in Ruhe zu genießen. Es lohnt sich.

Neu-Delhi und die britische Herrschaft

Im großzügig angelegten New-Delhi unternehmen Sie heute eine Reise in das frühe 20. Jahrhundert, in die Zeit des Britischen Empire. Eindrucksvoll spiegelt sich die imperiale Macht der einstigen Kolonialherrscher in den Prachtbauten im Regierungsviertel wider. Doch das koloniale Selbstbewusstsein der Briten wurde mit der Unabhängigkeit Indiens beendet und die Kolonialherren mussten 1947 das Land verlassen.

Rajpath

Entdecken Sie das 1521 bis 1931 errichtete und einstige britische Regierungsviertel Neu-Delhis in der mittendrin die von Gartenanlagen und Zierteichen umgebene Prachtstraße Rajpath verläuft. Die breite Paradestraße beginnt am Fuße des India Gate, vorbei am imposanten Parlamentsgebäude, schnurgerade aus bis hin zum Rahtrapati-Bhawan Palastes, der königlichen Residenz des englischen Vizekönigs.

Sansad Bhavan - Parliament House

Am Ende der Parliament Street und nördlich des Rajpath steht das Abgeordnetenhaus Indiens. Es ist ein kreisrundes Gebäude mit vorgelagerten Säulen. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf das India Gate.

Rashtrapati Bhavan

Neben dem Parlamentsgebäude befindet sich einer der größten und prächtigsten Bauwerke, der Rashtrapati Bhavan. Das palastartige Gebäude mit seinen klassischen Säulen und Kuppeln ist die offizielle Residenz des indischen Präsidenten. Es liegt auf dem kleinen Hang des Raisini Hill, gegenüber vom India Gate. Hier residierte der Vizekönig Lord Mountbatten bis zur Unabhängigkeit Indiens. Er benötigte reichlich Personal für die Reinigung der 340 Räume in seiner Residenz sowie 418 Gärtner für die Pflege der riesigen Gartenanlage.

India Gate

Der Weg führt Sie weiter zum India Gate, einem 42 m hohen Triumphbogen, der zum Gedenken an die 90.000 indischen Soldaten errichtet wurde, die im 1. Weltkrieg für Großbritannien und die Krone ihr Leben ließen. Besonders schön anzusehen ist der Triumphbogen am Abend, wenn er nach Sonnenuntergang wunderschön beleuchtet ist. Dann verwandelt sich der Platz rund um den Bogen in einen kleinen Freizeitpark mit Straßenverkäufern, Essensbuden mit vielen Leckereien sowie Schlangenbeschwörern.

Qutub Minar

Alle Bauten des Qutub Minar Komplexes stammen aus der Anfangszeit der moslemischen Herrschaft über Indien. Die 72 m hohe Siegessäule ist das weltweit höchste Backstein Minarett und das Wahrzeichen der Stadt Delhi. An dieser Stelle hatte Qutub-ud-Din Aibak, ein ehemaliger Sklave des islamischen Eroberers Mohammed von Ghur, im Jahre 1192 nach dem Sieg der Moslems über die Hindus mit dem Bau begonnen. Nach dem Tod seines Herrschers krönte sich Qutub-ud-Din Aibak zum Sultan und legte damit den Grundstein für das Sultanat von Delhi.

Purana Qila - Altes Fort

Aus der Zeit in der Mythen und Legenden ineinander verschmolzen, ist laut dem indischen Epos Mahabharata die majestätische Festung Purana Qila an der Stelle erbaut worden, wo die einstigen Pandava-Könige die Stadt Indraprashta gegründet hatten. Der Mogulkaiser Humayun ließ um 1530 das Fort Purana Qila auf einem Hügel errichten, in dem man später bei Ausgrabungen die Überreste der alten Stadt Indraprashtra entdeckte. Die Festung liegt direkt an den Ufern des Flusses Yamuna, der einst die Anlage von beiden Seiten einrahmte. Das gewaltige Bauwerk aus rotem Sandstein ist von einer dicken, 2 km langen und 18 m hohen Mauer umgeben. Im Inneren der Anlage befindet sich die Qila-i-Kuhna Moschee und der achteckige Sandsteinturm Sher Mandal den der Mogulkaiser als Bibliothek nutzte. Die Ära Humayuns fand ein jähes Ende, als ihm die Treppenstufen zum Verhängnis wurden, er ausrutschte und dabei zu Tode kam.

Das Grabmal des Humayun

Sie besuchen das prächtige Mausoleum des Mogulkaisers Humayun. Dieses außergewöhnliche Bauwerk erbaut aus rotem Sandstein, mit Intarsien aus weißem und schwarzem Marmor, mit einer weißen Marmorkuppel gekrönt, liegt in der Mitte einer weiten Gartenanlage mit zahlreichen kleinen Wasserläufen und Fontänen. Auf einer hohen Plattform stehend, wirkt das Monument noch prächtiger und gewaltiger. Nach Humayuns tot ließ seine Frau Hamida Banu Begum das Grabmal 1565 in neun Jahren Bauzeit von persischen Baumeistern errichten. Um die Bauarbeiten überwachen zu können, schlug sie sogar Ihr Lager dort auf. Die sehr gut erhaltene Grabstätte ist mit kunstvollen Marmorintarsien verziert und gehört zu den schönsten und historischsten Bauwerken der Stadt.

Tag 4

Agra

Am frühen Morgen heißt es Abschied nehmen von der Großstadt. Mit dem "Shatabdi Express" machen Sie sich auf den Weg nach Agra. Die 2-stündige Fahrt mit dem modernsten Zug Indiens ist ein Erlebnis für sich, das jeder Indienreisende einmal erlebt haben sollte. Nach Ihrer Ankunft am Bahnhof von Agra werden Sie von einem örtlichen Mitarbeiter wieder in Empfang genommen und zum Hotel begleitet. Nach einer kleinen Pause machen Sie sich auf Entdeckungstour durch Agra.

Agra am Ufer des Yamuna Flusses gelegen wurde 1504 von Sikander Lodi gegründet. Seine Bauwerke spiegeln die Pracht und Reichtum eines Staates wider, der sich zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert über einen großen Teil Indiens ausdehnte. Seine Blütezeit erlebte Agra mit dem Großmogul Kaiser Akbar. Er erbaute in acht Jahren mit 4.000 Arbeitern die prächtige Burgfestung: das Agra Fort. Bis heute hat die Stadt nichts von seiner mittelalterlichen Ausstrahlung verloren.

Itimad-ud-Daula - Baby Taj, ein kleines Juwel

Dieses entzückende Kleinod Itimad-ud-Daula ist zwar weniger bekannt, doch es ist unbedingt sehenswert. Das Mausoleum wurde in den Jahren zwischen 1622 und 1628 von der Kaiserin Nur Jahan, der Gattin des Mogulherrschers Jahangir, für ihren Vater Mirza Ghiyas Beg errichtet. Der aus Persien stammende Vater war Minister unter den Kaisern Akbar und Jahangir. Wegen seiner Verdienste als Schatzmeister und später als Wesir des Reiches erhielt er den Ehrentitel Itimad-ud-Daula - "Säulen des Staates". Das Grabmal ist ein kleines Juwel unter den Mausoleen und liegt am gegenüberliegenden Ufer des Yamuna und ist eines der schönsten Beispiele der Mogularchitektur. Inmitten einer ruhigen Gartenanlage erhebt sich auf einer rechteckigen Plattform die kleine, aus weißem Marmor, errichtete Ruhestätte. Mit seinen wunderschönen Marmorgittern und den kunstvollen Halbedelstein-Einlegearbeiten an den marmornen Wandflächen gilt es als kleiner Vorläufer des Taj Mahal und wird deshalb auch "Baby Taj" genannt.

Taj Mahal – Denkmal ewiger Liebe

Heute erwartet Sie das wohl berühmteste Wahrzeichen Indiens und die schönste Liebeserklärung aller Zeiten: das Taj Mahal. Inmitten einer wunderschönen Gartenanlage erhebt sich das atemberaubende Monument der Liebe. Jeder, der zum ersten Mal die Gartenanlage betritt und unvermittelt vor dem Taj Mahal steht, wird den Augenblick nicht vergessen, in dem das wohlbekannte Bild zur Wirklichkeit wird. Shah Jahan ließ dieses Meisterwerk für seine Lieblingsfrau Mumtaz Mahal errichten, die bei der Geburt ihres 14. Kindes starb. Ein Liebesbeweis, wie es die Welt zuvor noch nie gesehen hat. Ein Traum aus weißem Marmor, der je nach Tageszeit und Lichtverhältnissen in verschiedenen Farben erstrahlt. Lassen Sie sich gefangen nehmen vom diesem einzigartigen Denkmal ewiger Liebe, welches durch seine Formen und Gestaltung, den Eindruck perfekter Harmonie vermittelt.

Agra Fort

Im Anschluss besuchen Sie das Agra Fort. Die gewaltige Festung am Ufer des Flusses Yamuna, ist umgeben von einer 2,5 km langen und 20 m hohen Doppelmauer. Die majestätischen Tore, prachtvollen Türme und Bastionen spiegeln die einstige Macht vergangener Herrscher eindrucksvoll wider. Mit seinen reich verzierten Privatgemächern, den märchenhaft ausgestatteten Audienzhallen und Moscheen, zählt die Burganlage zu den schönsten Festungen in Indien. Die eleganten Marmorpavillons mit ihren goldenen Dächern im bengalischen Stil bieten einen wundervollen Blick auf das Taj Mahal.

Tag 5

Sikandra - Das Akbar Mausoleum

Nach dem Frühstück fahren Sie in die zehn Kilometer nördlich von Agra liegende kleine Ortschaft Sikandra. Im Herzen einer mit Wasserläufen und Blumenbeeten gestalteten Gartenanlage, im persischen Stil, befindet sich die letzte Ruhestätte des Mogulkaisers Akbar, dem Sohn von Muhammad Humayun. Bereits zu Lebzeiten hatte Kaiser Akbar selbst den Bau seines eigenen Mausoleums in Auftrag gegeben. Noch vor der Fertigstellung verstarb Akbar und sein Sohn Jahangir vollendete das Bauwerk. Die Grabstätte ist eine perfekte Mischung aus hinduistischer, buddhistischer, islamischer und christlicher Architektur, welche für die religiöse und weltoffene Toleranz Akbars spricht.

Alwar – Ein Geheimtipp

Das ehemalige Fürstentum Alwar liegt ca. 168 km von Sikandra entfernt, am Rande der Aravalli-Berge, eingebettet in Gebirgsketten und fruchtbaren Ebenen. Obwohl Alwar gut erreichbar ist, ist die kleine Stadt ins touristische Abseits geraten und wird überwiegend als Tor zum Sariska-Nationalpark genutzt, dabei lohnt sich ein Besuch in der alten Königsstadt auf jeden Fall.
Gegründet wurde das Fürstentum im Jahre 1771 von Rao Pratap Singh, der sich von der Vorherrschaft Jaipurs abgewendet und Alwar zur Hauptstadt des gleichnamigen Fürstentums ernannt hatte. Doch Alwar’s Geschichte reicht weit zurück bis in das Zeitalter der Sagen und Legenden. Der Ort war Schauplatz für die Streitereien zwischen den Pandawa-Königen und dem Herrschergeschlecht der Kauravas, deren Schicksale im Mahabharata-Epos erzählt werden.

City Palace – Vina Vilas

Der City Palace liegt oberhalb der Stadt unmittelbar am Fuße einer steilen Felswand. Die einstigen Herrscher legten viel Wert darauf Ihren Wohlstand zur Schau zu stellen, aus diesem Grund ließ auch der König Rao Pratap Singh diesen aufwendigen Stadtpalast im 18. Jahrhundert errichten. Hier wurde der architektonische Stil der Rajputen- und Moguln in einer großen Anzahl von Balkonen, Bögen und Innenhöfen vereint. Vom obersten Stockwerk aus hat man einen fantastischen Ausblick auf die Stadt und die umliegenden Felsen.

Alwar Museum

In der Palastanlage befindet sich auch das außergewöhnlichste Museum in ganz Rajasthan, welches eine Sammlung der königlichen Familie und auch eine gewaltige Sammlung aus der Geschichte Alwars beherbergt. Hier präsentieren sich vielfältige Ausstellungsstücke: wertvolle Miniaturmalereien, eine Büste der Queen Victoria, unzählige Gemälde und Manuskripte, Gewänder, Gefäße, Dolche, Schwerter, Schmuck, Elfenbein und Jade, Inschriften, eine große Anzahl an Skulpturen sowie einem Esstisch aus massivem Silber. Hier können Sie sich bildlich vorstellen, in welcher Pracht sich das höfische Leben von Alwar abgespielt hatte.

Im Anschluss der Besichtigung von Alwar machen Sie sich auf den Weg in den ca. 60 km entfernten Sariska Nationalpark, im einstigen Fürstentum Alwar.

Tag 6

Sariska-Nationalpark

Das Sariska-Tigerreservat liegt ca. 32 km südwestlich vom ehemaligen Fürstentum, in einem bewaldeten Tal zwischen Alwar und Jaipur. Der Maharaja von Alwar war ein begnadeter Großwildjäger und baute sich Anfang dieses Jahrhunderts ein bemerkenswertes Jagdschloss, in dem er ebenso jagdbegeisterte britische Vizekönige, Herzöge und Lords zur Tigerjagd einlud. Im Jahr 1955 wurde der Nationalpark zum Schutzgebiet erklärt und 1979 hat die indische Regierung zum Schutz der Großkatzen das Projekt-Tiger , ins Leben gerufen. In diesem riesigen großen Areal von ca. 800 km2, inmitten einer paradiesischen Landschaft und undurchdringlichen Wäldern haben Schakale, Leoparden, Hyänen, Honigdachse, Sambar- und Axishirsche, Wildschweine, Antilopen, Makaken- und Langurenaffen, Panther, Krokodile und auch viele verschiedene Vogelarten hier ihr zu Hause. Besonders der indische Nationalvogel, der Pfau ist zahlreich vertreten.

Jeep-Safari im Sariska-Nationalpark

Heute heißt es früh aufstehen, um 06:30 Uhr unternehmen Sie eine Jeep-Safari durch das Schutzgebiet. Wer allerdings große Hoffnungen hat, einen Tiger zu erspähen, wird mit großer Wahrscheinlichkeit enttäuscht werden, da die Population dieser Großkatzen sehr gering ist. Dennoch ist ein Besuch im Sariska- Nationalpark lohnenswert. Hier können Sie in Ruhe die vielen anderen Dschungelbewohner beobachten, ohne dabei von übermäßigem Menschtrubel begleitet zu werden. Genießen Sie die Fahrt vorbei an kleinen Seen und beobachten Sie die zahlreichen Wasservögel, wie die bunten Störche, Reiher, Eisvögel, Pfauen etc. bei ihrem morgendlichen Bad. Schauen Sie den Echsen zu, wie diese faul auf kleinen Inseln in den Seen, auf der ruhigen Wasseroberfläche, dahin dümpeln.

Kankwadi Fort

Anschließend geht es zurück zum Hotel, wo Sie erst einmal ein kräftiges Frühstück zu sich nehmen. Danach unternehmen Sie einen Ausflug zum spektakulären Kankwadi Fort, welches auf einem kleinen Berg thront. Die alte Festung wurde von Jai Singh II. errichtet. Im 17. Jahrhundert hielt der Mogul-Kaiser Aurangzeb seinen Bruder Dara Shikoh in dieser Festung mehrere Jahre gefangen, bevor er ihn köpfen ließ.

Genießen Sie den herrlichen Ausblick auf die Ebenen des Parks mit seinen wenigen Dörfern.

Der Fluch von Bhangarh Fort

Es geht weiter in die historische Ruinenstadt Bhangarh Fort. Sie liegt ca. 55 km vom Sariska-Tigerreservat entfernt und wurde 1631 für Madho Singh, dem Sohn des Herrschers Bhanwant errichtet. Die Geisterstadt ist umgeben von hohen Mauern und fünf großen Toren. Innerhalb der Anlage befinden sich beeindruckende Bauten zu denen der Keshava Rai Tempel, Lavina Devi Tempel, Gopinath Tempel, Mangla Tempel und der Shiva Tempel gehören. Zusätzlich von zwei Festungen geschützt befindet sich noch der imposante Rajputen-Palast innerhalb des Forts.

Um die verfluchte Stadt ranken zwei Legenden. Die eine besagt, dass der große Guru und mächtige Schwarzmagier Balu Nath dem Bau der Stadt nur unter der Bedingung zustimme, wenn die Mauern der Stadt und seine Gebäude keinen Schatten auf seinen Grund und Boden werfen, ansonsten würde es zerstört werden und nicht mehr weiter existieren. Der Bauherr Ajab Singh, Enkel von Madho Singh, ignorierte diese Warnung ließ den Palast vom Bhangarh Fort derart hoch errichten, dass seine Schatten den verbotenen Grund und Boden des Schwarzmagiers in dunkles Licht tauchten. Balu Nath machte seine Drohung wahr und verfluchte das gesamte Fort mit Schwarzer Magie.

Die andere Legende handelt von einer betrogenen Prinzessin. Ihre unheimliche Geschichte soll den Spuk in Bhangarh erklären. Der einstigen Prinzessin Ratnavati wurden am Tag ihres 18. Geburtstags potenzielle Heiratskandidaten präsentiert. Da die Prinzessin wunderschön war, mangelte es auch nicht an heiratswilligen Anwärtern. Die Legende besagt weiter, dass in der Gegend der versierte Schwarzmagier Singhia gelebt haben soll, der sich unsterblich in die Prinzessin verliebt hatte, jedoch aufgrund seines Standes keine Chance hatte. Eines Tages erblickte er die Dienerin der Prinzessin auf dem Markt, sofort ergriff er die Gelegenheit beim Schopf und vermischte das ätherische Öl, welches das Dienstmädchen für die Prinzessin kaufte, mit einem schwarzmagischen Liebeszauber, damit auch die Angebetete sich unsterblich in ihn verliebte, sobald sie das Öl benutzte. Die Prinzessin bemerkte, dass das Öl mit einem Zauber belegt war, und kippte es vor dem Magier auf den Boden, worauf es sich augenblicklich in einen Felsblock verwandelte und den Magier unter sich begrub. Mit dem Tode ringend, sprach er einen Fluch über das Bhangarh Fort aus, der da lautete, dass jeder, der in Bhangarh lebte oder lange verweilte, zu Tode kommt. Bereits im folgenden Jahr setzte der Fluch ein und die Prinzessin mit samt aller Bewohner der Stadt starben.

Seit dieser Zeit ist das Bhangarh Fort eine verlassene Geisterstadt, doch die Hoffnung bleibt, dass die Prinzessin eines Tages wiedergeboren wird und in ihr altes Reich zurückkehrt um den Fluch zu brechen. Bis dahin bleibt das verwunschene Fort unbewohnt, einzig und allein beherrscht von den Geistern der einstigen Bewohner.

Tag 7

Die Festung von Amber

Sie machen Sie auf in Richtung Jaipur und besuchen unterwegs die mächtige Festungsanlage von Amber. Das imposante Amber Fort erhebt sich majestätisch auf einer Anhöhe und war von 1037 bis 1728 die Hauptstadt der Kachhwaha-Rajputen, bevor Jaipur zur Residenzstadt wurde. Das Fort ist eine faszinierende Mischung aus hinduistischer und muslimischer Architektur. Die Außenfassade des Palastes beeindruckt durch seinen roten Sandstein und weißen Marmor. Ein Labyrinth aus Gängen, Treppen und Fluchtwegen durchzieht das mächtige Bauwerk. Lassen Sie sich von dem prächtigen Spiegelsaal des einstigen Königspalastes verzaubern, der mit einer Vielzahl von kleinen Spiegeln dekoriert ist. Erobern Sie den Weg hinauf zum Fort auf dem Rücken eines festlich geschmückten Elefanten oder mit einem Jeep und genießen Sie dabei die herrliche Aussicht auf die Aravalli-Bergkette.

Shopping in Jaipur

Nach der Besichtigung fahren Sie in die 14 km entfernte Stadt Jaipur und checken dort im Hotel ein. Hier können Sie den Rest des Tages entspannen oder auf eigene Faust die Stadt erkunden. Im 18. Jahrhundert zog Jaipur Kunsthandwerker und Künstler aus ganz Indien an. Seine Blütezeit traditioneller Handwerksbetriebe erlebte die Stadt mit der Herstellung von spielbesetzten Stoffen, Silberschmuck, Schnitzereien, handbedruckten Textilen und Lederarbeiten.

Unternehmen Sie doch eine ausgiebige Shopping-Tour über die funkelnden Basare in der historischen Altstadt. Es erwartet Sie ein wahres Einkaufsparadies, reich an Seiden- und betörenden Edelsteingeschäften.

Tag 8

Jaipur - Pink City

Jaipur, die Hauptstadt und größte Stadt Rajasthans wurde 1727 vom Maharaja Sawai Jai Singh II. gegründet. Im zarten Alter von 11 Jahren bestieg der Junge den Kachhwaha-Thron von Amber und regierte von 1699 bis 1744. Zunächst war seine Hauptstadt Amber, doch mit der Zeit wurde es immer schwieriger, die stetig wachsende Bevölkerung mit ausreichend Nahrung und Wasser zu versorgen und so verlagerte er die Hauptstadt nach Jaipur. 1727 begann der junge Kaiser mit der Planung einer faszinierenden Stadt, mit großartigen Palästen, Tempeln, Straßen und Plätzen, angelegt nach den Vorgaben der Shilpa Shastra, der altindischen Architekturlehre. Die gesamte Stadt wurde von einer 6 km langen Festungsmauer geschützt durch die sieben Stadttore Einlass gewährten. Trotz der gewaltigen Bastionen plünderten die Marathen 1748 Jaipur und zwei Jahre später überfiel der Rajputenführer Jaswant Rao Holkar die Stadt. Erst im Jahre 1818 schloss der Maharaja von Jaipur ein Bündnis mit den Briten, mit dem er sich dem Schutz der englischen Kolonialmacht unterstellte. Als 1853 Prinz Albert von England zu Besuch nach Jaipur kam, ließ Jai Singh II. die Häuserfassaden kurzerhand in der Willkommensfarbe Rosa anstreichen und so wurde aus Jaipur die rosa Stadt - Pink City.

Erobern auch Sie im Herzen diese zeitlose Stadt in der das Alte und das Moderne in vollständiger Harmonie nebeneinander leben.

Palast der Winde

Erleben Sie das berühmteste Wahrzeichen von Jaipur, den beeindruckenden Palast der Winde, Hawa Mahal. Das fünfstöckige Gebäude wurde 1799 von Sawai Pratap Singh erbaut und besteht nur aus einer Fassade mit 953 raffiniert belüfteten und kunstvoll gefertigten Erkerfenstern, von wo aus die Hofdamen ungesehen das bunte Treiben auf den Straßen beobachten konnten, ohne selbst dabei gesehen zu werden.

Jantar Mantar

Das Observatorium Jantar Mantar wurde von Maharaja Jai Singh zwischen 1724 und 1734 errichtet. Er war nicht nur ein großer Herrscher, sondern auch ein begeisterter Astronom. Die Anlage ist noch immer voll funktionsfähig und gilt als das größte und wohl durchdachteste Observatorium seiner Art in Indien. Hier können Sie die größte Sonnenuhr mit einer Höhe von 27 m bestaunen.
City Palace

Gegenüber von Jantar Mantar liegt der City Palace aus dem Jahre 1890. Auch heute noch dient ein Teil des Palastes als Wohnsitz der Maharaja-Familie. Die von hohen Mauern eingerahmte Palastanlage beherbergt im Inneren schöne Höfe, herrliche Gärten und beeindruckende Bauwerke. Der Chandra Mahal mit seiner imposanten siebenstöckigen Fassade ist mit zahlreichen Balkonen und Fenstern geschmückt. Der Diwan-i-Am, die öffentliche Audienzhalle, deren hohe Decken von reich verzierten Säulen gestützt werden sowie die große nach allen vier Seiten, für Privataudienzen, offene Empfangshalle der Diwan-i-Khas und der Mubarak Mahal.

Die Besichtigung des Stadtpalastes ist ein spannendes Erlebnis, bei dem man sich das Leben der damaligen Zeit bildhaft vorstellen kann.

Mubarak Mahal

Ein reich verzierter Toreingang an der südwestlichen Seite der Palastanlage führt in den ersten Hof, in dessen Mitte der Marmorbau Mubarak Mahal steht, der früher als königliches Gästehaus diente. Der kleine Palast wurde 1890 nach einem Entwurf von dem englischen Architekten Samuel Swinton Jacob errichtet und besticht durch seine fein gearbeitete Fassade. Seine zarten Säulen lassen den zweistöckigen Bau sehr elegant und grazil wirken. Heute beherbergt das Gebäude ein Textilmuseum mit zahlreichen Kostbarkeiten. Neben antiken Pashmina-Stoffen, historischen Teppichen und Musikinstrumenten, die zur Unterhaltung des Herrscher dienten, sind wunderschöne, aufwendig bestickte Gewänder der einstigen Maharanis sowie die Brokatrobe des schwergewichtigen Madho Sing II., der sich mit einem stolzen Bauchumfang von 1,80 rühmen konnte, zu bewundern. Im ersten Stock befindet sich die königliche Waffenkammer mit einer Ansammlung furchteinflößender Tötungsinstrumente. Die einstigen Rajputen präsentierten ihren Reichtum nicht nur mit ihren majestätischen Bauten, sie verzierten auch Ihr Kriegsgerät, wie Speere, Lanzen, Schilde, Schwerter und Dolche mit Inschriften, kostbar besetzten Edelsteinen, Griffe aus Jade, Kristall, Silber und Gold.

Gangajali Silbergefäße

Hinter dem Mubarak Mahal führt ein Tor, welches von zwei Steinelefanten bewacht wird, in den Haupthof der Palastanlage. Hier befindet sich in der Mitte die private Audienzhalle Diwan-i-Khas, in der sich zwei Silbergefäße - Gangajali - von beeindruckendem Ausmaß befinden. Sie sind die größten per Hand jemals, in der Welt, hergestellten Silberobjekte, mit einem Fassungsvermögen von 8182 Litern und einer Höhe von 1,50 m. Diese beeindruckenden Behälter wurden ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen. Bevor Madho Sing II. im Jahr 1902 nach England reiste um der Krönungszeremonie König Edward VII. beizuwohnen, ließ er extra für die Reise diese riesigen Gefäße anfertigen und mit heiligem Gangeswasser füllen. Denn als gläubiger Hindu hegte er großes Misstrauen gegenüber dem westlichen Wasser. Einer Überlieferung zufolge blieb das heilige Wasser frisch, sodass er auf seiner mehrmonatigen Schiffsreise sich das Zeremoniell seiner rituellen Waschungen bewahren konnte.

Der Affentempel von Galta

In idyllischer Umgebung, ca. 5 km östlich von Jaipur, malerisch in einer Schlucht zwischen steilen Berghängen, liegt eingebettet die Tempelanlage von Galta. Die heilige Stätte, mit ihren 250 Jahre alten Tempeln, verdankt ihre Heiligkeit einigen Süßwasserquellen, die unentwegt durch das Gestein in drei übereinanderliegende Becken laufen. Früher haben die Pilger hier ihr heiliges Bad genommen, heute werden die Becken von unzähligen Affen bevölkert, worauf Galta auch Affentempel genannt wird. Die Stätte hat aber noch mehr zu bieten, hier befinden sich die Krishna, Rama und Hanuman geweihten Tempel.

Abseits von dem lärmenden Trubel der Stadt ist an diesem Ort noch Besinnlichkeit und Ruhe zu finden, da sich nur wenige Touristen nach Galta verirren.

Tag 9

Samode Palace - Ein Juwel

Nach den Erlebnissen in Jaipur machen Sie sich auf den Weg nach Samode und in die Shekhawati Region nach Mandawa. Nur 42 km von Jaipur entfernt liegt das kleine verschlafene Dorf Samode. Hier befindet sich abseits der Hauptstraße ein wahres Juwel rajputischer Palastarchitektur. Das prunkvolle Domizil der Nathawat Sippe wechselte häufig den Eigentümer, bis die Briten ihn im Jahre 1757 dem rechtmäßigen Besitzer, der Nathawat Familie wieder übereigneten. Der Palast wurde 1987 zu einem Luxushotel umgebaut und gehört zu den schönsten Hotels in ganz Indien.

Hier lohnt es sich auf jeden Fall eine Pause einzulegen, denn zu entdecken gibt es genug. Das Schloss mit seinen perfekt restaurierten Wandgemälden, Spiegelsaal, Versammlungshallen, und Terrassen sind wahre Meisterstücke.

Die Kaufmannshäuser von Mandawa

Anschließend führt Sie Ihre Reise in Herz der nördlichen Shekhawati Region nach Mandawa. Shekhawati war einst ein reiches, aber gesetzloses Gebiet an der Handelsroute zwischen der arabischen See und dem fruchtbaren Gangestal. Die Mawaris, wie die Bewohner dieser Region genannt werden, häuften mit der ihnen eigenen Kombination aus Geschäftstüchtigkeit und Sparsamkeit recht schnell einen bescheidenen Wohlstand an. Sie verzierten ihre Häuser, die sogenannten Havelis, mit wunderschönen, aufwendigen Fresken, die ihren Wohlstand und Status widerspiegelten.

In den holprigen sandigen Gassen, gesäumt von den fantastisch bemalten Havelis, scheint als wäre die Zeit stehen geblieben und jenes alte Indien erhalten geblieben, welches die Fantasie beflügelt und jeden in seinen Bann zieht. Genießen Sie bei einem Spaziergang, diese ursprüngliche Atmosphäre und den einzigartigen Charme den dieses kleine verschlafene Wüstenstädtchen ausstrahlt.

Tag 10

Bikaner - Die Wüstenstadt

Heute machen Sie sich auf den Weg in die mittelalterliche Wüstenstadt Bikaner. Sie wurde von Rao Bika, einem Fürsten des Rathore-Clans gegründet. Sie war einst ein wichtiges Handelszentrum entlang der Karawanenroute von Afrika nach West-Asien. Umgeben von imposanten Palästen, schön und reich verzierten Tempeln, zeigt die Stadt einige der schönsten Schöpfungen der Rajput Zivilisation. Nach Ihrer Ankunft und dem Check-In im Hotel können Sie Bikaner auf eigene Faust entdecken. Lohnenswert ist ein Besuch des Rajasthan State Archives Museums mit seiner umfangreichen Sammlung von Schriftstücken, Sandsteinfiguren aus der Geschichte Indiens sowie entzückende Sandholzschnitzereien. Schlendern Sie zum Kote Gate und spazieren Sie über die Basare. Hier können Sie Männer und Frauen in traditioneller Kleidung neben modernen Landsleuten beobachten.

Tag 11

Die Junagarh Festung von Bikaner

Nach einem gemütlichen Frühstück erkunden Sie die sagenhafte Junagarh Festung. Erbaut aus gelbem Marmor, mit Spiegel- und Glaseinlagen und wunderschönen Wandmalereien, zählt das Fort noch heute zu den am besten erhaltenen Palästen der Rajputen. Es ist eine der wenigen Festungen, die niemals erobert wurden. Raja Rai Singh hatte einst den Grundstein für die Festung gelegt und später wurden von Kaiser Akbar noch weitere 37 Paläste, Pavillons und Tempel dem ursprünglichen Bau hinzugefügt. Bewundern Sie bei einem Rundgang durch das Festungsmuseum die umfangreiche Sammlung von Gewehren, Kanonen und Schwertern, mit denen die Soldaten auf Elefanten aus, den gegnerischen Truppen Widerstand leisteten.

Karni-Mata Tempel – Rattentempel

In Deshnoke, 32 Kilometer südlich von Bikaner, im Karni Mata Mandir erwartet Sie ein Erlebnis der besonderen Art und ist nichts für Zartbesaitete. Tausende von heiligen Ratten bevölkern das Innere des Heiligtums und werden n den Hindus verehrt sowie mit Speisen und Getränken versorgt. Der Marmortempel aus dem 17. Jahrhundert wurde zu Ehren der Göttin Karni Mata errichtet, die im 15. Jahrhundert gelebt haben soll und schon zu Lebzeiten verehrt wurde. Sie galt als Schutzgöttin der Fürstenfamilie von Bikaner. Einer Legende nach habe die Familie ihr den toten Sohn gebracht, mit der Bitte ihn wieder zum Leben zu erwecken, da es keinen weiteren Nachfolger gäbe, der die Dynastie vor dem Aussterben bewahren könne. Die heilige und spirituelle Karni versprach der Familie zu helfen und bat in Trance den Totengott Yama das verstorbene Kind herauszugeben. Der Totengott verweigerte die Herausgabe, mit dem Hinweis, dass es bereits zu spät sei, das Kind wäre bereits wiedergeboren. Wütend und enttäuscht schwor Karni daraufhin, das kein Mitglied ihres Volkes jemals mehr das Reich des Totengottes betreten werde und die verstorbenen Seelen besser als Ratten wiedergeboren werden.

Im Allerheiligsten befindet sich unter einem goldenen Baldachin eine aus Sandstein gefertigte Statue von Karni Mata und der Eingangsbereich ist mit Hunderten aus Stein gemeißelten Ratten verziert.

Nehmen Sie diese außergewöhnliche Mutprobe an? Dann besuchen Sie diesen doch etwas merkwürdigen Hindu-Tempel und erleben Sie, wie die unzähligen kleinen Nager munter an Ihren Füßen vorbeihuschen und die mitgebrachten Opfergaben mit Genuss verspeisen. Sollten Sie eine weiße Ratte erspähen, so ist dies ein hoffungsvolles Zeichen für ein glückliches Leben.

Nach der aufregenden Besichtigung setzen Sie Ihre Reise fort und fahren in das ca. 155 km entfernt liegende Städtchen Khimsar. Hier checken Sie in dem kleinen Palasthotel ein und können bei einem romantischen Dinner entspannen und den Tag beenden.

Tag 12

Osian – Die kleine Tempelstadt

Nach einer erholten Nacht und einem kräftigen Frühstück machen Sie sich auf den Weg in den ca. 70 km entfernten Ort Osian. Das kleine unscheinbare Dorf liegt am Rande der Wüste Thar und war im Mittelalter eine lebendige Stadt, in der Karawanen aus Persien, Zentralasien, Afghanistan und Arabien eintrafen, um Handel zu betreiben. Osian fasziniert durch seine beeindruckende Tempelarchitektur, die die einstigen jainistischen Herrscher zwischen dem 8. und 12. Jahrhundert errichtet haben. Mit ihren wunderschönen Skulpturen und ihren verzierten Außenfassaden zählen diese Heiligtümer zu den schönsten Zeugnissen indischer Tempelbaukunst. Besonders beeindruckend ist, dass jeder dieser Tempel ein absolutes Unikat ist und dass keiner dem anderen in irgendeiner Weise gleicht.

Jodhpur – Die blaue Stadt

Direkt nach dem Frühstück geht die Reise weiter in die ummauerte Stadt nach Jodhpur. Raja Jodha Singh gründete Jodhpur 1489 und machte sie zur Hauptstadt des Marwar-Reiches. Von der Stadt aus führen viele historische Karawanenrouten in die Wüste Thar, sodass Jodhpur seit jeher als Tor zur Wüste bekannt ist. Auch heute noch ist die Atmosphäre dieser längst vergangen Zeit deutlich spürbar. Es würde kaum überraschen, wenn eine Kamelkarawane bei der großen Festung eintreffen würde.

Die Altstadt von Jodhpur wird aufgrund ihrer blau gestrichenen Häuserfassaden auch die "Blaue Stadt" genannt. Ursprünglich kennzeichnete die blaue Farbe der Häuser die Bewohnern als Angehörige aus der Kaste der Brahmanen. Später wurde dieser Brauch von allen anderen Bewohnern übernommen, denn das faszinierende Blau der Häuser soll Termiten und andere Insekten fernhalten.

Nach der letzten Besichtigung für heute machen Sie sich auf den Weg nach Jodhpur und checken dort in einem Hotel ein. Anschließend unternehmen Sie einen Spaziergang durch die quirlige Altstadt.

Schlendern Sie durch den von den damaligen Kolonialherren erbauten Clock-Tower und treten Sie ein in den lebhaften und farbenfrohen Sardar Market Cirdikot. Hier können Sie von Lebensmitteln aller Art, Gewürzen, Silber, Kunsthandwerk bis zu wertvollen Stoffen, exotischen Früchten, die wunderschön in Pyramidenform gestapelt sind, etc. alles kaufen. Erleben Sie das einzigartige Gewühl und lassen Sie sich von Stand zu Stand treiben.

Sie können auch einen köstlichen Tee zu sich nehmen und dabei dem Treiben gelassen zuschauen, wenn sich hupende Tuktuks und Motorräder ihren Weg durch die Menge bahnen und die heiligen Kühe und Ziegen gemächlich über den Markt trotten.

Tag 13

Mehrangarh Fort – Das schönste Fort in Indien

Das majestätische Fort thront herrschaftlich auf einem 125 m hohen Felsen über der blauen Stadt – ein prächtiger Anblick und ein architektonisches Meisterwerk. Das Fort zählt zu den größten und schönsten Festungsanlagen Indiens und spiegelt mit seinen gewaltigen Wällen, wunderschönen Höfen und Palästen die Macht und Größe der einstigen Rajputen-Fürsten wider. Die zahlreichen Paläste im Inneren der Festung wurden aus Sandstein erbaut und mit zahlreichen Edelsteinen verziert. Lassen Sie sich vom Blumenpalast, Freudenpalast und dem Perlenpalast verzaubern und spüren Sie die glorreiche Vergangenheit.

Von den Festungsmauern aus hat man einen atemberaubenden Blick auf das blaue Häusermeer der Altstadt. Man sagt, dass die blaue Farbe die Zugehörigkeit der Bewohner zur Kaste der Brahmanen markiert. Außerdem soll das faszinierende Blau der Häuser Termiten fernhalten und eine kühlende Wirkung haben.

Mehrangarh Museum

Die Festung beherbergt ein hervorragendes Museum. Hier kann man kostbare Sänften, in denen sich die alten Herrscher herumtragen ließen, juwelenverzierte Waffen, Möbel und Kostüme sowie viele andere Zeugnisse des Palastlebens vergangener Jahrhunderte bewundern. All diese kostbaren Stücke vermitteln einen Einblick in die Lebensweise bei Hofe, die keinen Zweifel über den Reichtum, Luxus und der Prunksucht der Maharajas lassen.

Jaswant Thada – Ein Ort der Stille

Beeindruckend und nicht weit vom Mehrangarh Fort entfernt erhebt sich, auf einem schwarzen Basaltfelsen, das strahlend weiße Mausoleum Jaswant Thada. Sein kunstvoll verarbeiteter Marmor und die aufwendigen Schnitzereien spiegeln die architektonische Meisterleistung der damaligen Bildhauer wider. Das Mausoleum mit seiner herrlichen Gartenanlage ist ein Ort der Stille, hier kann man sich wunderbar von dem Trubel der Stadt erholen und die friedliche Schönheit auf sich wirken lassen. Genießen Sie eine spektakuläre Aussicht auf die blaue Stadt, dem Mehrangarh Fort und dem Umaid Bhavan, dem Palast des Königs von Jodhpur.

Mandore

Nur 8 Kilometer von Jodhpur entfernt liegt der kleine Ort Mandore. Hier war einst die alte Hauptstadt der Marwars, bevor sie ihre Hauptstadt nach Jodhpur verlegten. Mandore wurde im 6. Jahrhundert gegründet und mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Heute ist es mit seinen zauberhaften Gärten und Steinterrassen ein beliebtes Ausflugsziel. Inmitten der Gärten befinden sich die sogenannten Chhatris, die Gedenkstätten für die Herrscher von Jodhpur. Sehenswert ist die aus dem 18. Jahrhundert stammende Halle der Helden. Hier befinden sich 16 Skulpturen von ehrwürdigen Hindugöttern und Volkshelden die aus Fels gemeißelt und bunt bemalt wurden.

Nach einem aufregenden Tag machen Sie sich wieder auf den Weg zu Ihrem Hotel in Jodhpur.

Tag 14

Rajasthani-Dörfer - So leben die Bishnoi

Heute unternehmen Sie einen Ausflug zu den zu den Stammesgemeinschaft der Bishnoi. Voller Engagement und unter Einsatz ihres Lebens, kämpft dieser tapfere, wehrhafte Volksstamm der Bishnoi, seit über 500 Jahren für den Schutz aller Lebewesen in seiner Heimat. Bestimmt wird das Leben der Bishnoi von 29 Geboten, die vor einem halben Jahrtausend entstanden sind. Im Mittelpunkt steht die Ehrfurcht vor der Natur. Kein Baum darf gefällt werden, kein Tier getötet und sei es noch so klein. Sogar die heiligen Feuer werden nur am Tag entfacht, weil nachts Insekten darin sterben könnten. Sie ernähren sich streng vegetarisch, nutzen nur die Milch der Kühe und wenn die Tiere alt sind, werden sie bis zum Tod liebevoll versorgt. Andere Gebote regeln den Glauben und die Hygiene - Bade jeden Morgen.

Das Bishnoi-Volk führt ein einfaches, ausgeglichenes und glückliches Leben, das sich auch in der friedvollen Atmosphäre in ihren Dörfern widerspiegelt. Sie sind Stolz und Zufrieden und beweisen seit Jahrhunderten mit ihrer Lebensweise, wie man mit der Natur im Einklang leben kann, ohne sie zu zerstören. Trotz der sehr schwierigen klimatischen Bedingungen konnten sie seit mehreren Jahrhunderten ohne jeglichen Fleischkonsum unbeschadet überleben.

Die Bishnoi leben in Harmonie mit der Schöpfung, für alle Bewohner in den Dörfern der Wüste Thar ist die Welt eine Einheit, in der Tiere und Menschen eine große Familie sind und zusammengehören. Erleben Sie diese besondere Lebensweise und beobachten Sie die Bauern, Händler, Handwerker und Kunsthandwerker bei der Arbeit. Nach der Jeep-Safari kehren Sie wieder zurück nach Jodhpur.

Tag 15

Pushkar – Die Pilgerstätte

Heute steht die Der kleine beschauliche Ort ist den Hindus heilig, denn einer Legende nach hat Brahma die heiligen Pushkar-Seen erschaffen, nachdem er einen Dämon mit einer Lotusblüte besiegt hatte. An der Stelle, wo sich die heutigen Seen befinden, ließ er drei Lotosblüten auf den Boden fallen und sofort sprudelten drei Quellen empor.

Die malerisch zwischen Hügeln und Dünen gelegenen Pushkar-Seen gehören zweifelsohne zu den faszinierendsten religiösen Stätten Indiens. Eine Pilgerreise nach Pushkar ist für die Hindus eines der erstrebenswerten Ziele im Leben. Sie nehmen an den zahlreichen Gaths ein Bad im heiligen Fluss, um sich so von allen Ihren Sünden reinzuwaschen.

Pushkar-Mela (ca. 187 km, ca. 4 Std.)

Die kleine Stadt ist eher ein verschlafener Ort doch jedes Jahr im November zum Vollmond findet hier zwölf Tage lang die Pushkar-Mela statt. Es ist einer der größten Kamelmärkte der Welt, der mit seinen Händlern, Puppenspielern, Tänzern, Musikern und tausenden von Kamelen zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Aus ganz Rajasthan strömen die Dorfbewohner nach Pushkar, handeln mit Kamelen und schlafen unter freiem Himmel. Der Markt gehört mit seinen überwältigenden Ausmaßen und seinem malerischen Anblick zu den Hauptattraktionen in Rajasthan.

Tag 16

Bundi - Ein kleiner Geheimtipp

Sie verlassen Pushkar und setzen Ihre Reise in Richtung des kleinen Städtchens Bundi fort. Abseits der üblichen Touristenpfade liegt das malerische Bundi im Herzen der Vindhya-Berge. Das 1342 gegründete und zeitweise unabhängige Fürstentum geriet zu Beginn des 17. Jahrhunderts in die Abhängigkeit der Moguln von Delhi und ab 1818 übernahmen die Briten die Herrschaft.

Das verträumte Bundi ist noch wenig vom Tourismus berührt und hat sich bis heute seinen ursprünglichen Charakter aus längst vergangenen Tagen erhalten. Die kleine Stadt ist mit seinen märchenhaften Seen, engen Gassen, den zauberhaften kleinen bunten Havelis und dem malerischen Palast ein Ort in dem man Ruhe findet, sich niederlassen und das vorbeiziehende Leben beobachten kann.

Raniji ki Baori - Der Stufenbrunnen

In Bundi gibt es mehrere Stufenbrunnen doch einer der schönsten ist der 1699 erbaute Raniji ki Baori, den die Maharani des damaligen Herrschers in Auftrag gegeben hatte. Der 46 m tiefe Brunnen liegt im Herzen der Stadt und ist mit reich verzierten Torbögen und Säulen geschmückt.

Ghar Palace

Schon von weithin sichtbar thront an einem Felsen die riesige Palastanlage, der Ghar Palace. Durch ein riesiges Elefantentor, aus dem Jahre 1607, betritt man die ausgedehnte, aus Bauwerken unterschiedlicher Epochen bestehende Anlage. Mit seinen zahlreichen Wandmalereien aus dem 17. und 19. Jahrhundert bekommt man einen Einblick in die Mythologie, die Geschichte der Stadt und dem Leben am Hofe. Von einem der Balkone hat man einen spektakulären Blick über die Stadt.

Taragarh Fort - Die Sternenfestung

Am Ghar Palace vorbei führt ein steiler Weg hinauf auf einen Berg, zum Taragarh Fort. Die Überreste des Forts stammen aus der Gründungszeit der Stadt und wurden um 1350 erbaut. Erhalten geblieben sind einige Zinnen, eine massive Kanone und die in den Fels gehauenen Wasserbehälter. Auch hier wird man wieder mit einem grandiosen Ausblick auf die Stadt belohnt, besonders bei Sonnenuntergang.

Weiter geht es nach Kota. Die Stadt liegt am östlichen Ufer des Chambal Flusses und wurde 1264 gegründet. Im 17. Jahrhundert erlangte es seine heutige Größe, als Rao Madho Singh, ein Sohn des Herrschers von Bundi die Stadt vom Mogul Kaiser Jahangir geschenkt wurde. Kota wurde 1624 ein unabhängiger Fürstenstaat und blieb es auch bis zur Unabhängigkeit Indiens. Einst war Kota ein strategisch wichtiger Ort. Heute ist Kota Hauptquartier der indischen Armee und wichtiges Handelszentrum für lokales Getreide, wie Hirse, Weizen, Koriander usw. Die moderne Industriestadt hat etwas von seinen ehemaligen Charme innerhalb der Altstadt bewahren können.

Stadtpalast

Der Stadtpalast ist eine verwirrende Kombination aus bengalischen Dächern, verspielten Erkern und Balkonen. Im inneren der Anlage befinden sich große kunstvolle Einlegarbeiten aus Spiegeln und Glas, die die Wände und Decken schmücken. Szenen aus dem Leben von Gott Krishna werden eindrucksvoll in den Fresken aus dem 18. Jahrhundert dargestellt. Riesige Grünflächen, eindrucksvolle Vorhöfe, Marmorgänge und die königlichen Erbstücke vollenden das aristokratische Ambiente.

Rao Madho Singh Museum

Innerhalb der Anlage befindet sich das Rao Madho Singh Museum. Hier kann man einige Schätze aus der Privatsammlung des einstigen Herrschers besichtigen. Besonders sehenswert ist der kleine königliche Audienzsaal Raj Mahal mit seinen wunderschön dekorierten Fenstern. Hier befinden sich Bilder aus der Zeit der Moguln bis zur britischen Kolonialzeit.

Tag 17

Die Tempel von Badoli

Nach dem Frühstück verlassen Sie Kota und machen sich auf den Weg nach Bhainsrorgarh. Unterwegs besichtigen Sie die Tempelanlage von Badoli. Die Heiligtümer liegen ca. 56 km südwestlich von Kota und stammen aus dem 9. Jahrhundert. Sie liegen malerisch in erhabener Einsamkeit im Chamba-Tal noch immer im Dornröschenschlaf, dabei zählen sie zu den Ältesten in Rajasthan. Die Tempel stammen aus der Zeit der Chauhan und präsentieren eindrucksvoll ihre, in weißen Stein gehauene und komplizierte Schönheit. Die Einheimischen glauben, dass diese Tempelstrukturen von den Hunen erbaut wurden, zu deren Gebiet das Dorf Bhainsror einst gehörte. Leider nützte die abgeschiedene Lage dem Heiligtum wenig, denn der Mogulherrscher Aurangzeb ließ viele der eindrucksvollen Skulpturen beschädigen oder komplett zerschlagen.

Ghateshwara-Mahadev-Tempel

Im Herzen der heiligen Anlage befindet sich der Ghateshwara Tempel. In der bildhauerischen Gestaltungskunst der Tempelanlage begegnet dem Besucher die ganze Vielfalt der hinduistischen Götter. Hier wird der Shiva als kosmischer Tänzer und Vernichter der Dämonen und die blutrünstige Göttin Kali. Genau das Gegenteil sind die von den Säulen herabblickenden Liebespaare und Nymphen mit der lebenbejahenden Ausstrahlung. Der Eingang wird von den Göttinnen Ganga und Yamuna bewacht.

Nach Ihrer Ankunft im Bhainsrorgarh Fort und dem Check-In steht Ihnen der Rest des Tages für eigene Entdeckungen zur Verfügung. Genießen Sie von der Dachterrasse des Forts aus einen atemberaubenden Blick auf den ruhigen Chambal River und dem umliegenden Dschungel.

Bhainsrorgarh Fort - Eine Oase der Ruhe

Majestätisch thront das Bhainsrogarh Fort auf einen steilen etwa 200 Meter hohen Bergkamm über dem schimmernden Chambal Fluss. Erbaut wurde das Fort von Rawat Lal Singh im Jahre 1741, dem dieses als Jagir (Lehen) von Maharaja Jagat Singh II von Mewar bewilligt wurde. Das Jagir von Bhainrorgarh war von großer Bedeutung für den Chundwat Clan nachdem der Kronprinz Raho Chund Ji, den Thron zugunsten seines Stiefbruders aufgegeben hatte. Shiv Charan Singh, der jetzige Besitzer von Bhainsrorgarh Fort ist der Neunte in der Thronfolge seit Rawat Lal Singh.

Tag 18

Bootsfahrt auf dem Chambal River

Nach einer erholsamen Nacht unternehmen Sie früh am Morgen, so gegen 07:30 Uhr eine kleine Kreuzfahrt über das schimmernde Wasser des Chambal Rivers in einem traditionellen Ruderboot. Dieser legendäre Fluss der auch in alten Schriften erwähnt wird ist ein Nebenfluss des Yamuna und bietet zahlreichen Tieren eine Heimat. Hier leben 8 Arten von Süßwasserschildkröten, Otter, Flussdelfine, schwarz-aufgeblähte Seeschwalben, Saruskraniche, Schwarzhalzstörche und der beliebte Eisvogel oder auch bekannt als Kingfisher. Besonders in den in den Wintermonaten sind Schwärme von Zugvögel, entlang des Chambal-Gebirges zu bewundern.

Genießen Sie diese herrliche Ruhe und die entspannte Atmosphäre in der Morgensonne. Lauschen Sie den freudig erregten Rufen des Eisvogels und lassen Sie Ihre Blicke auch mal nach oben in die Baumkronen schweifen, dort können Sie fliegende Hunde bei einem Schläfchen beobachten. Halten Sie auch an den Ufern des Sees Ihre Augen auf, denn mit etwas Glück können Sie auch Krokodile und andere Echsen im erblicken, die gut getarnt sich Ihrer Umgebung anpassen.

Ausflug zu den Stammesdörfern

Am Nachmittag erwartet Sie eine Jeep-Safari in die Stammesdörfer, die sich in der malerischen Landschaft rund um Bhainsrorgarh befinden. Die Fahrt durch diese Gegend führt Sie du typisch rajasthanische Dörfer, die bis heute ohne Strom auskommen. Sie besuchen das kleine Dorf Balapura, welches am Rand eines Stausees liegt und lernen die Lebensart der Stammesbewohner kennen. Im Anschluss können Sie bei Tee und Gebäck die herrliche Ruhe sowie einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen. Beobachten Sie wie die Vögel sich langsam zur Ruhe begeben, die Dschungel-Katzen schleichend und auf leisen Sohlen auf die Jagd gehen. Lauschen Sie den Tempel-Glocken des Dorfes, die das Ende des Tages einläuten.

Tag 19

Bijapur

Nach einem guten Frühstück verlassen Sie das beschauliche Bhainsrorgarh und machen sich auf den Weg in das 343 km entfernt liegende Provinzstädtchen Bijapur. Hier befindet sich die phantastische Palastanlage aus dem 16. Jahrhundert mit romantischen Zimmern. Nach der Ankunft und dem Check-In im kleinen Castle von Bijapur können Sie sich von der langen Fahrt erholen. Freuen Sie sich auf den nächsten Tag und die Entdeckung der eindrucksvollen Heldengedenkstätte von Chittorgarh.

Tag 20

Chittorgarh - Hauptstadt der Rajputen

Nach einem ruhigen Frühstück machen Sie sich auf den Weg zu der ehrfurchtsvollen Festung von Chittorgarh. Die Geschichte von Chittorgarh ist eine der bewegendsten und glorreichsten in ganz Indien. Die legendäre Festung aus dem 8. Jahrhundert thront scheinbar uneinnehmbar auf einem imposanten Tafelberg der Aravalli-Berge. Tatsächlich aber mussten sich die Mewar-Herrscher dreimal gegen eine Übermacht durch muslimische Eroberer geschlagen geben. Die bewegte Vergangenheit der Festungsruinen, die Zeit als hier erbitterte Kämpfe geführt wurden, spiegelt sich in den prächtigen königlichen Bauten wider. Um der Versklavung durch die Eroberer zu entgehen, zogen die Rajputen den Tod vor. Sie legten Ihre Hochzeitsgewänder an und stürmten mit ihren Schwertern todesmutig auf den Feind zu und somit in den sicheren Tod. Bei dieser heftigen Schlacht ließen mehr als 7000 Rajputen-Krieger ihr Leben. Die Maharanis, zusammen mit ihrer gesamten Dienerschaft, begingen angesichts der aussichtslosen Lage Jauhar - Selbstmord, um nicht lebend in die Hände des Feindes zu fallen. Sie zündeten einen riesigen Scheiterhaufen an und warfen sich den Flammen entgegen.

Die gewaltige Festung verkörpert den Heldenmut der Rajputen mit einer Mischung aus Stolz, Romantik und Geist, in der die alte Lebensweisheit galt: "Lieber tot als würdelos".

Danach fahren Sie nach Udaipur und checken dort in einem Hotel ein. Der Rest des Tages steht Ihnen für eigene Entdeckungen zur Verfügung.

Udaipur - Venedig des Ostens

Udaipur, inmitten bewaldeter Hügel, malerisch am Pichola-See gelegen, ist mit seinen goldgelben Palästen eine absolute Schönheit und die exotischste Stadt Indiens. Seine stolzen Mewar-Herrscher setzten all ihre Energie und Phantasie dafür ein, um es zu einer der märchenhaftesten und idyllischsten Rajputen-Städte werden zu lassen. Im Jahre 1559 wurde das ehemals als Mewar bekannte Udaipur gegründet. Hierher floh der Maharaja Udai Singh II. vor dem letzten Angriff des Großmoguls Akbar auf Chittorgarh. Die einstige Pracht der Herrscher im alten Rajasthan ist heute noch deutlich zu spüren.

Freuen Sie sich auf die Entdeckung eines Schauplatzes, den schon die Regisseure von James Bond für den Film Octopussy und den Tiger von Eschnapur gewählt hatten.

Tag 21

Stadtpalast von Udaipur

Der imposante City Palace wurde 1725 erbaut und liegt am Ufer des Pichola Sees. Er zählt zu den größten und am besten erhaltenen Palastanlagen in Rajasthan. Zahlreiche Innenhöfe auf mehreren Ebenen gehören zur Anlage. Auf der linken Seite am Haupteingang befinden sich acht in Stein gemeißelte Torbögen. Hier fand zu den Geburtstagen der Maharajas ein besonderes Ritual statt. Es wurde der Wert der Maharajas in Gold und Silber aufgewogen, dieser wurde dann an die Armen verteilt.
Bestaunen Sie die prachtvollen Räumlichkeiten mit den Spiegelwänden, bunten Fenstern, Elfenbein-Türen und den Mor Showk – den Pfauenhof im Inneren der Anlage. Beeindruckend und berühmt zugleich sind die in leuchtenden Farben dargestellten Pfauenskulpturen. Sie zählen zu den prächtigsten Darbietungen des Nationalvogels in Indien.

Jagdisch-Tempel

Nicht unweit vom Stadtpalast entfernt befindet sich der Vishnu geweihte Jagdisch-Tempel aus dem 17. Jahrhundert. Das von einer Mauer umschlossene Heiligtum wirkt von außen wie eine Befestigungsanlage und ist nur über eine steile Treppe zu erreichen. Der Tempel wurde von den Mewars im hinduistischen Baustil errichtet. Da es ständig Krieg mit den Moguln gab, wurde bei dem Bau bewusst darauf geachtet, keine Stilelemente der Moguln zu verwenden. Trotz der ständigen Kämpfe wurde das Heiligtum nie zerstört und ist noch in seinem ursprünglichen Zustand zu bewundern.

Sahelion-ki Bari

Nachdem Sie in Ruhe gefrühstückt haben fahren Sie in den Norden der Stadt. Hier an den Ufern des Fateh-Sagar-Sees, erstreckt sich eindrucksvoll der einstige Vergnügungsgarten, der Sahelion-ki Bari. Er stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde auf Wunsch einer Prinzessin angelegt, die sich diesen zur Erfrischung in den heißen Sommermonaten gewünscht hatte. Noch heute strahlt die Anlage mit seinen Marmorskulpturen und Wasserspielen einen lieblichen Reiz aus.

Pichola-Lake

Der künstlich angelegte Pichola-See, gelegen vor den Hängen der idyllischen Aravalli-Bergkette, bietet einen fantastischen Blick auf die Prachtbauten der einstigen Maharajas aus der Zeit von 1568 bis ins 19. Jahrhundert. Mitten im See befindet sich der schwimmende Palast Jag Niwas Palace. Er ist eines der teuersten und begehrtesten Hotels des Landes und nur für Hotelgäste zugänglich. Auf einer weiteren Insel erhebt sich der Jag Mandir Palace, welcher von acht riesigen Marmorelefanten am Eingang bewacht wird. Hier suchte der junge Shah Jahan 1623 Zuflucht, als er sich vor seinem Vater Jehangir nach einer verfehlten Meuterei in Sicherheit bringen musste.

Am Nachmittag unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Pichola-Lake und können dabei die ganze Pracht und Romantik der Stadt genießen. Sie besuchen das winzige Eiland Jag Mandir, "die Lustinsel" mit seinem schönen Palast, dem liebevoll gestalteten Rosengarten und Springbrunnen.

Anschließend haben Sie Gelegenheit zu einem Bummel durch die mittelalterlichen Basare der Stadt. Gehen Sie auf Entdeckungstour und genießen Sie das farbenfrohe Treiben.

Tag 22

Dungarpur

Heute machen Sie sich auf den Weg nach Dungarpur, Hauptstadt eines Rajputen-Clans, der sich im 13. Jahrhundert vom Haus Mewar abspaltete. Dieser kleine Ort liegt abseits der üblichen Touristenpfade und ist nur über kleine und nicht sehr gute Straßen erreichbar.

Palast von Dungarpur

Rana Dungar gründete die Stadt auf einem schwer zugänglichen Tafelfelsen in 2100 m Höhe. Der Juna-Palast besteht aus einem Gewirr von Türmchen, Kuppeln, Terrassen, Zinnen und Wachtürmen mit Schießscharten. Das innere der Anlage ist eine wahre Farbenpracht. Hier können Sie wunderschönen Fresken, bemalten Kacheln und die Spiegelsäle bestaunen. Ein ganz besonderes Erlebnis erwarten Sie, wenn der Nachfahre des letzten Maharwal, der früher regierenden Herrscher, oder sein Verwalter Sie durch die Palasträume führt und Ihnen aus der Vergangenheit seiner Vorfahren erzählt. Lauschen Sie den Worten und fühlen Sie sich versetzt in die Welt der Könige und lassen Sie sich von der magischen Atmosphäre einfangen.

Tag 23

Ahmedabad

Nach einer aufregenden Reise durch eine andere Zeit verlassen Sie Rajasthan und machen sich auf den Weg nach Ahmedabad und von dort aus geht es mit dem Flugzeug nach Mumbai. Nach Ihrer Ankunft in Mumbai wird Sie ein örtlicher Mitarbeiter begrüßen und zum Hotel begleiten. An Ihrem letzten Tag in Indien erwartet Sie die Besichtigung von Mumbai.

Tag 24

Willkommen in Mumbai

Mumbai, ursprünglich aus sieben Inseln bestehend, war einst die Heimat des Koli-Volkes, einem einfachen Fischervolk. Nur noch heute erinnert der Hafen der Fischer an die Geschichte der Stadt, als einst die moslemischen Fürsten sieben malariaverseuchte Inseln den Portugiesen überließen. Zu seinem märchenhaften Aufstieg, als führende Handels- und Industriemetropole gelangte das einst unbedeutende Fischerdorf, als die Inseln durch Landgewinnung zu einer Einzigen verbunden wurden und sich Mumbai somit zu einem großen Handelshafen entwickeln konnte.

Heute ist Mumbai die wichtigste Hafenstadt des Subkontinents und lockt mit ihrer einzigartigen Atmosphäre. Sie ist Verkehrsknotenpunkt und Kulturzentrum in einem, mit zahlreichen Museen, Universitäten, Theatern und Galerien. Erleben Sie die Metropole als einen Ort der Gegensätze, mit Glanz und Elend, mit einem Stadtbild geprägt von englischen Kolonialbauten und neuindischen Wolkenkratzern, einzigartigen Baudenkmälern bis hin zu ausgedehnten Slums.

Symbol der weltoffenen Stadt ist das farbenfrohe Bollywood, die Hauptstadt des Films - das Hollywood am Arabischen Meer - sowie die größte Filmindustrie der Welt. Hier werden jährlich 800 Kinofilme produziert, die jede Woche Millionen Zuschauer in die Kinos locken. Vor einer ausgefallenen Kulisse und exotischen Schauplätzen spielt sich eine perfekte Mischung aus Leidenschaft, Heldentum und Kampfszenen ab, die meistens eine Spieldauer von 3 Stunden haben. Riesige, teils von Hand gemalte Filmplakate schmücken das Stadtbild von Mumbai.

Gateway of India

Die erste Besichtigung führt Sie an den südlichsten Zipfel der Halbinsel, in den Stadtteil Colaba. Hier befindet sich das berühmte Wahrzeichen der Stadt, das Gateway of India. Dieser imposante 26 m hohe Triumphbogen, verziert mit indo-islamischen Steinmetzarbeiten, war das Erste das Reisende bei ihrer Ankunft erblickten. Er wurde 1911 errichtet als zum ersten Mal ein britischer Monarch, König George V., indischen Boden betrat. Noch immer strahlt der grandiose Triumphbogen viel vom imperialen Selbstbewusstsein jener Tage aus.

Sie fahren den Marine Drive entlang, hinauf zum Malabar Hill - dem Beverly Hills von Mumbai - Wohnort der Schönen und Reichen. Hier erstrecken sich die Hanging Gardens, ein wahres Kunstwerk der Gartengestaltung und ein herrlicher Blumenpark. Von hier aus bietet sich Ihnen ein wunderschöner Ausblick auf den südlichen Teil der Stadt.

Dhobi-Ghat

Im Stadtteil Mahalaxmi befindet sich die älteste und größte Wäscherei der Welt, das Dhobi Ghat. Unter freiem Himmel waschen Hunderte von Wäschern in den unzähligen Steinbecken täglich Tausende von Kleidungsstücken mit der Hand. Hier wird die Wäsche gewrungen, geschlagen und mit von glühender Kohle betriebener Bügeleisen gebügelt. Soweit das Auge reicht türmen sich Berge von Wäsche. Es ist schon erstaunlich, dass in diesem Gewühl die Wäsche wieder bei seinem Besitzer landet. Der Besuch am Dhobi Ghat ist ein beeindruckendes Erlebnis, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

Tag 25

Namaste Indien

Heute heißt es Abschied nehmen von Indien. Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen von Mumbai gefahren. Mit beeindruckenden Erlebnissen im Gepäck treten Sie Ihre Heimreise an.


Hinweis: Das Taj Mahal ist freitags geschlossen.

24 Übernachtungen:

Im Reisepreis enthaltende Leistungen:

Nicht im Reisepreis enthalten:

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